Aktuelles
QS-Verkostungsaktion mit REWE und den LandFrauen
Noch bis zum 3. August kochen die LandFrauen des Hessischen LandFrauen-Verbands in ausgewählten REWE-Supermärkten leckere Gerichte aus frischen Zutaten mit dem blauen QS-Prüfzeichen und stehen Rede und Antwort rund um das Thema Lebensmittelsicherheit und Qualitätssicherung. Schauen Sie gerne vorbei!28. Jahrestagung der europäischen Stationstierärzte 2017
Die 28. Jahrestagung der europäischen Stationstierärzte (AI Vets 2017) findet in diesem Jahr am 19. und 20. Oktober in Aranjuez in der Nähe Madrids statt. Weitere Informationen und Anmeldungen unter: ai-vet-meeting-19-20-october-2017. Die Veranstaltung wurde von der ATF mit 7 Stunden als Fortbildung anerkannt. Interessenten an einer Teilnahmebescheinigung werden gebeten, eine formlose Mitteilung per Email bis zum 4. Oktober 2017 an info@rind-schwein.dezu senden. Anzugeben sind Titel, Name, Adresse und Organisation, sofern dies nicht der Signatur der Mail entnommen werden kann.
Rohfaserversorgung von Sauen
proteinmarkt - Die Rohfaser im Sauenfutter hat einen großen Anteil am Wohlbefinden (Tierwohl) und an der Gesunderhaltung sowie Fitness der weiblichen Zuchtschweine. Nur eine Zuchtsau mit einem gut funktionierenden Verdauungssystem kann hohe Leistungen erbringen. Die bedarfsgerechte Versorgung von Zuchtsauen mit den richtigen Rohfaserträgern sorgt für eine stabile Darmgesundheit (Gleichgewicht der Keime, Aufrechterhaltung der Darmperistaltik), ein reduziertes Hungergefühl und in Folge für eine höhere Ausnutzung des Leistungspotenzials der Sauen. Worauf bei der Rohfaserversorgung der Sauen zu achten ist, erläutert Kajo Hollmichel vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH).Agrarinformationen für Verbraucher
Das Bundeszentrum Landwirtschaft (BZL) wird künftig unter dem NamenLandwirtschaft heuteVerbraucher über aktuelle Themen der Land- und Forstwirtschaft sowie zu Gartenbau, Fischerei oder Weinwirtschaft informieren. Das soll neutral erfolgen.
Anm. d. Red.: Die Erwartungen der Landwirte und Fachverbände sind hoch. Bereits im Vorfeld wurde Kritik laut, weil man sich nicht vorstellen konnte, dass eine nachgeordnete Behörde, die mit dem Internetauftritt betraut wurde, unabhängig von aktuellen politischen Gesinnungen oder gesellschaftlichen Strömungen tatsächlich neutral informieren kann. Dass dies durchaus möglich ist, beweist derzeit das Bundesinstitut für Risikoforschung, das unter Ministerin Künast entstanden ist und sich z.B. bei der Diskussion um Glyphosat international einen guten Namen gemacht hat.
Umfrage zum Tierwohl
Am Lehrstuhl für Ökonomie der Milch- und Ernährungswirtschaft der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel schreibt die Studentin Amelie Pelka ihre Masterarbeit zum ThemaBestimmungsgründe für die Akzeptanz von Tierwohlprogrammen unter Landwirten. Neben den finanziellen Faktoren werden vor allem auch die nicht finanziellen Faktoren sowie die Auswirkungen von Tierwohlmaßnahmen betrachtet. Außerdem wird untersucht, wie die identifizierten Faktoren einerseits mit der individuellen Persönlichkeit jedes Landwirts und andererseits mit demografischen Faktoren sowie der Art der gehaltenen Nutztiere zusammenhängen.
Polen: 729 km Zaun gegen ASP
©SuS - Polen will einen 729 km langen Zaun an der Grenze zur Ukraine und zu Weißrussland bauen. Diese Maßnahme wird im Rahmen des Kampfes gegen die afrikanische Schweinepest (ASP) getroffen, teilte die stellvertretende Landwirtschaftsministerin Ewa Lech mit. So soll verhindert werden, dass infizierte Wildschweine über die Grenze kommen. Nach vorläufigen Schätzungen wird der Zaun knapp 24 Mio. Euro kosten.
In Polen kommt das ASP-Geschehen nicht zur Ruhe. Zuletzt war ein Betrieb im Nordosten des Landes mit mehr als 1.000 Tieren betroffen, der 15. Fall seit Jahresbeginn
Milchbauern profitieren wenig von gestiegenem Butterpreis
Aufgrund der aktuellen Abschlüsse im Lebensmitteleinzelhandel hat abgepackte Butter mit dem historischen Preishoch bei Blockbutter gleichzogen, was auch für die Verbraucher spürbar wird. Das betont der Deutsche Bauernverband (DBV) angesichts des gestiegenen Butterpreises nicht nur im Discount. Vor einem Jahr, dem Tiefpunkt der Milchmarktkrise, zahlten die Verbraucher Schleuderpreise, die für das 250-Gramm-Päckchen Butter einen Euro weniger ausmachten. Ursachen des Preisanstiegs sind nach Angaben von Marktexperten, wie es beim DBV heißt, die vermehrte Nachfrage nach fetthaltigen Produkten im In- und Ausland, das verbesserte Verbraucherimage von Butter, die gestiegene und ebenfalls rahmbindende Käseherstellung sowie der saisonale und auch absolute Rückgang der Fettgehalte in der Rohmilch in diesem Jahr.
Korrelationen nicht verwechseln mit Ursachen
Die Ergebnisse von zwei Studien zum Kaffeekonsum und seiner vermeintlich gesundheitlichen Wirkung werden wieder durch die Medien weitergereicht und nur die wenigsten Journalisten hinterfragen die Schlussfolgerungen. Eine Ausnahme ist Dagny Lüdemann, die völlig korrekt davor warnt, Korrelation nicht mit Ursache und Wirkung zu verwechseln. Das können Beobachtungsstudien nicht leisten. Die Ursache für den beobachteten Effekt kann auch ein ganz anderer sein.Lob an die Biologin für die korrekte Einordnung der Studienergebnisse. Muss man dafür Naturwissenschaftler sein?
Jetzt neu: Stallcheck Mast App
Ein Tool zur systematischen betrieblichen Eigenkontrolle in der Schweinemast bzw. zur Schulung von Auszubildenden bzw. MitarbeiterInnen in der Stall- und Tierkontrolle. Die Checklisten umfassen die Bereiche Haltung, Fütterung, Stallklima und Tiergesundheit. Sie sind auch geeignet für die Erkennung von betrieblichen Schwachstellen beim Auftreten von Schwanzbeißen.Forscher machen Schweineställe fit für die Zukunft
idw - Die Anforderungen des TierschutzlabelsFür Mehr Tierschutzdes Deutschen Tierschutzbundes gehen deutlich über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus. Um sie zu erfüllen, müssen Landwirte ihre Schweineställe umbauen. Wie das in der Praxis gelingen kann, untersuchen nun Forscher der Universität Hohenheim und ihre Kooperationspartner im Projekt
Label-Fit. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert es mit knapp 1,4 Mio. Euro. Die Universität Hohenheim erhält davon über 420.000 Euro, was das Vorhaben zu einem Schwergewicht der Forschung macht.



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