Artgerechte Tierhaltung ist für Bauern ein Gesundheitsrisiko
ZDS) - Für ihre Arbeiten zur Belastung und Beanspruchung von Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft durch biologische Arbeitsstoffe hat die Wuppertaler Arbeitsmedizinerin Dr. med. Monika Rieger jetzt den mit 10 000 Euro dotierten E.W.Baader-Preis 2002 erhalten. Eines ihrer wichtigsten Forschungsergebnisse: Die sogenannte artgerechte Haltung von Tieren im Stall kann für die Bauern ohne Schutzmaßnahmen gesundheitsschädlich sein. Die Belastung der Stallluft mit Bakterien und Schimmelpilzen hängt nach den Messergebnissen von Dr. Monika Rierger unmittelbar mit der Stallgestaltung und den Haltungsbedingungen der Tiere zusammen: Werden Stallungen gut gelüftet und die Tiere ohne Stroh oder Sägespäne auf dem Boden gehalten, ist die Luft allgemein besser als bei
Der von der E.W. Baader-Stiftung jährlich ausgelobte Preis zur Förderung der Arbeitsmedizin in der Bundesrepublik Deutschland ist die höchste Auszeichnung, die von der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin vergeben wird. Die Betreuung hat der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.
Kontakt:
0202/439-2838, -2088, Fax -2068
e-mail rieger@uni-wuppertal.de
artgerechterHaltung. Weil die aber politisch und von vielen Verbrauchern und Landwirten gewünscht und deshalb weitere Verbreitung finden wird, fordert Dr. Rieger besseren Arbeitsschutz für die Beschäftigten. Sie empfiehlt den Landwirten, möglichst wenig Zeit im Stall zu verbringen und wegen der hohen Keimkonzentrationen in der Stallluft, die mit dem Stroh oder anderen Einstreumaterialien zu tun haben, in jedem Fall eine Staubmaske zu tragen, wenn sie die Tiere füttern, Kühe melken oder den Stall ausmisten.
Der von der E.W. Baader-Stiftung jährlich ausgelobte Preis zur Förderung der Arbeitsmedizin in der Bundesrepublik Deutschland ist die höchste Auszeichnung, die von der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin vergeben wird. Die Betreuung hat der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.
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