Essen nach Quadratmetern
1883 standen für jeden Deutschen 5.599 m² Ackerfläche zur Verfügung, heute nur noch 1.462 m², darauf macht der Agrarstatistiker Georg Keckl aufmerksam. Auch der Flächenbedarf für die Erzeugung von Grundnahrungsmitteln, insbesondere für Fleisch und Milchprodukte, habe sich deutlich reduziert. Allgemein hohe Erträge plus die stark verbesserte Futterverwertung der Tiere ermöglichen es, dass für ein üppiges Sonntagsessen pro Person nur noch der Ertrag von 2 bis 3 m² Agrarfläche benötigt wird.
Anm. d. Red.: Bedauerlicherweise vergisst so mancher Kaffee- oder Teeliebhaber, dass sein Genuß nicht unbedingt bodenextensiv ausfällt. Auch durch steigende Bioimporte entziehen wir Drittländern Ackerland. Vor diesem Hintergrund ist auch die Forderung nach weiterer Extensivierung kritisch zu sehen. Sie funktioniert nur, weil moderne Bauern in Deutschland zu den produktivsten der Welt zählen. So dämmert selbst den Agrar fernsten Verbrauchern: an einer nachhaltigen Steigerung der Produktivität geht kein Weg vorbei, um eine steigende Weltbevölkerung ausgewogen ernähren zu können.
Anm. d. Red.: Bedauerlicherweise vergisst so mancher Kaffee- oder Teeliebhaber, dass sein Genuß nicht unbedingt bodenextensiv ausfällt. Auch durch steigende Bioimporte entziehen wir Drittländern Ackerland. Vor diesem Hintergrund ist auch die Forderung nach weiterer Extensivierung kritisch zu sehen. Sie funktioniert nur, weil moderne Bauern in Deutschland zu den produktivsten der Welt zählen. So dämmert selbst den Agrar fernsten Verbrauchern: an einer nachhaltigen Steigerung der Produktivität geht kein Weg vorbei, um eine steigende Weltbevölkerung ausgewogen ernähren zu können.



Original-Pressemeldung (dlz)
Absage an weitere Extensivierung
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