Fleisch wichtige L-Carnitin-Quelle
(ZDS) - Kaum ein Thema wird so kontrovers diskutiert wie die Ernährung. Sich widersprechende Empfehlungen der Experten und die nicht immer seriöse Wiedergabe durch die Medien haben zu einer großen Verunsicherung der Bevölkerung geführt. Insbesondere was den Fleischverzehr anbelangt. Dabei scheint vergessen worden zu sein, das Fleisch eine der wichtigsten L-Carnitin-Lieferanten für den Menschen darstellt.
L-Carnitin ist eine vitaminähnliche Verbindung, die eine wesentliche Rolle bei der Energieversorgung der Zellen spielt. Der Bedarf für den gesunden Erwachsenen beträgt täglich etwa 100 mg. Ein Mangel an L-Carnitin äußert sich in Muskelschwäche und Müdigkeit..
Verschiedene Wirkungen sind für das L-Carnitin nachgewiesen worden. So greift die Substanz in das Stoffwechselgeschehen des Körpers bei der Verwertung von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen ein, hat Effekte auf die Zellmembran und auf die Erregungsübertragung im zentralen und peripheren Nervensystem. Weniger bekannt sind die Auswirkungen des L-Carnitins auf das Herz-Kreislauf-System und das Immun- und Nervensystem.
Genau diese Auswirkungen untersucht derzeit der Sportmediziner Prof. Dr. rer. nat. Dietmar Luppa vom Institut für Sportmedizin der Universität Leipzig.
In der Literatur sind bereits erste vielversprechende Wirkungen beschrieben. So wurde nach Gaben von L-Carnitin ein positiver Einfluß auf eine Vielzahl von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz beobachtet. Eine ausreichende Versorgung mit L-Carnitin hatte einen stabilisierenden Effekt auf das Immunsystem und konnte es vor einem Nachlassen seiner Funktionsfähigkeit im Alter schützen.
Beobachtet wurde auch, dass sich durch genetisch bedingte L-Carnitin-Mangelzustände vielfältige Organfunktionsstörungen ausbilden können. Genannt werden chronische Nieren- oder Lebererkrankungen. Hohe körperliche Belastung, insbesondere extreme Ausdauerbelastungen, aber auch vegetarische Ernährung, länger andauernde Hungerperioden führten zu gesundheitlichen Einschränkungen. Umgekehrt brachte eine ausreichende Zufuhr von L-Carnitin leistungssteigernde Effekte im Training und wirkte gesundheitsfördernd auf das Herz-Kreislauf-System sowie das Immun- und Nervensystem.
Weitere Informationen: Prof. Dr. Dietmar Luppa, Institut für Sportmedizin.
Telefon: 0341 9731665 E-Mail: luppa@uni-leipzig.de. (Quelle: CMA)
L-Carnitin ist eine vitaminähnliche Verbindung, die eine wesentliche Rolle bei der Energieversorgung der Zellen spielt. Der Bedarf für den gesunden Erwachsenen beträgt täglich etwa 100 mg. Ein Mangel an L-Carnitin äußert sich in Muskelschwäche und Müdigkeit..
Verschiedene Wirkungen sind für das L-Carnitin nachgewiesen worden. So greift die Substanz in das Stoffwechselgeschehen des Körpers bei der Verwertung von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen ein, hat Effekte auf die Zellmembran und auf die Erregungsübertragung im zentralen und peripheren Nervensystem. Weniger bekannt sind die Auswirkungen des L-Carnitins auf das Herz-Kreislauf-System und das Immun- und Nervensystem.
Genau diese Auswirkungen untersucht derzeit der Sportmediziner Prof. Dr. rer. nat. Dietmar Luppa vom Institut für Sportmedizin der Universität Leipzig.
In der Literatur sind bereits erste vielversprechende Wirkungen beschrieben. So wurde nach Gaben von L-Carnitin ein positiver Einfluß auf eine Vielzahl von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz beobachtet. Eine ausreichende Versorgung mit L-Carnitin hatte einen stabilisierenden Effekt auf das Immunsystem und konnte es vor einem Nachlassen seiner Funktionsfähigkeit im Alter schützen.
Beobachtet wurde auch, dass sich durch genetisch bedingte L-Carnitin-Mangelzustände vielfältige Organfunktionsstörungen ausbilden können. Genannt werden chronische Nieren- oder Lebererkrankungen. Hohe körperliche Belastung, insbesondere extreme Ausdauerbelastungen, aber auch vegetarische Ernährung, länger andauernde Hungerperioden führten zu gesundheitlichen Einschränkungen. Umgekehrt brachte eine ausreichende Zufuhr von L-Carnitin leistungssteigernde Effekte im Training und wirkte gesundheitsfördernd auf das Herz-Kreislauf-System sowie das Immun- und Nervensystem.
Weitere Informationen: Prof. Dr. Dietmar Luppa, Institut für Sportmedizin.
Telefon: 0341 9731665 E-Mail: luppa@uni-leipzig.de. (Quelle: CMA)



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