Grüne Gentechnik
Bundesregierung: Chancen und Risiken genau abwägen
(ZDS) - In der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP (Drucksache 15/958 (78 KB): "Möglichkeiten der Grünen Gentechnik zur Verbesserung der Welternährung") macht die Regierung deutlich, dass die "Grüne Gentechnik", wie jede andere Technik auch, Chancen und Risiken berge, die gegeneinander abzuwägen seien. Als wesentlicher Vorteil wird die Beschleunigung des züchterischen Fortschritts genannt. Sie mache Ertragssteigerungen, Einsparungen von Betriebsmitteln und positive Umweltwirkungen (durch Einsparung von Düngern, Pestiziden und Herbiziden) möglich. Erwartet werden Vorteile durch die Entwicklung nährstoff- und vitaminangereicherter sowie allergenarmer Pflanzen. Auch eine Anpassung an äußere Streßfaktoren wie Kälte, Dürre und Hitze sei möglich. Für die Bundesregierung ist ein Anbau durchaus denkbar. Allerdings nur in Einklang mit dem sog. Cartagena-Protokoll, dass die Biologische Sicherheit garantiert. Dieses Protokoll stelle sicher, dass der Einsatz Genetisch veränderter Organismen (GVO) keine nachteiligen Auswirkungen auf die Erhaltung und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt habe, wobei auch die Risiken für die menschliche Gesundheit berücksichtigt würden.
Wichtig ist der Bundesregierung eine Kennzeichnung der Produkte, um den Verbrauchern die Wahl beim Kauf zu lassen.
(siehe auch: http://www.maxeiner-miersch.de)
Wichtig ist der Bundesregierung eine Kennzeichnung der Produkte, um den Verbrauchern die Wahl beim Kauf zu lassen.
(siehe auch: http://www.maxeiner-miersch.de)



Aktuelles...
Teilen