Aktuelles

24.01.2011

Glycerin: wertvolles Futtermittel

Mit der Notwendigkeit regenerative Energiequellen zu fördern, ist die Biodieselproduktion stark angestiegen. Und mit ihr der Anfall wertvoller Nebenprodukte. Eines davon ist Glycerin, ein dreiwertiger Alkohol, der als Fettsäureester in allen natürlichen Fetten und Ölen vorkommt. Als Lebensmittelzusatzstoff trägt es das Kürzel E 422 (Wikipedia). Im Journal of Animal Science wurden jetzt Ergebnisse von Fütterungsversuchen veröffentlicht, die der Frage nachgingen, ob Glycerin durch Verfütterung an Schweine veredelt werden kann. U.a. auch, um die Tank und Teller-Diskussion zu entspannen.
Die Ergebnisse sind durchaus vielversprechend. Teilweise wird sogar eine Verbesserung der Fleischqualität diskutiert, die in diesen Studien aber nicht bestätigt werden konnte.
 

23.01.2011

Wir machen Menschen satt!

Wir machen Menschen satt Die deutsche Landwirtschaft ernährt jeden Tag aufs Neue über 80 Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher. Gerade in einer Zeit, wo einzelne Kriminelle dem Ansehen der Agrarbranche Schaden zufügen, möchte die Initiative ErlebnisBauernhof, unter federführender Koordination der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL), daran erinnern, wie hart die deutschen Landwirte dafür arbeiten, dass die Menschen in diesem Land gewohnt gesunde und sichere Lebensmittel in großer regionaler Vielfalt genießen können. >>>
 

22.01.2011

Deutsche Kuhhaltung gut für das Weltklima

Der Export deutscher Milchprodukte steigt zweistellig. Und das ist gut so. Für das Klima und die deutsche Volkswirtschaft. Denn die in Deutschland gehaltenen 13 Millionen Rinder tragen nach neuen Erkenntnissen des Oskar-Kellner-Instituts in Rostock nur zu 0,04 Prozent zur Erderwärmung durch das Treibhausgas Methan bei.
Um den Methanausstoß zu messen, haben Prof. Dr. Bernhard Piatkowski und Dr. Werner Jentsch eine Formel entwickelt, die auf einer Datensammlung mit mehr als 1.500 Einzelwerten beruht.
In diesem Zusammenhang erinnern die Wissenschaftler daran, dass jährlich weltweit rd. 400 Mio. t Methan in die Atmosphäre gelangen. Der überwiegnde Teil aus Feuchtgebieten und Mooren, Reisanbauzonen, Ozeanen, aber auch Mülldeponien, Kohlegruben und das Abbrennen von Grasflächen. Rd. 80  Mio. t stammen von den rd. 1,3 Milliarden weltweit gehaltenen Rindern.
 

19.01.2011

Biosiegel erhöht den Kaufanreiz. Ausländische Erzeuger profitieren

Nach Ergebnissen einer Studie der Universitäten Bonn und Greifswald mit insgesamt 30 Personen, stimuliert das Biosiegel-Logo einen Teil des Belohnungsystems im Gehirn, das so genannte ventrale Striatum. Diese Aktivierung spiegelte sich auch im realen Kaufverhalten wieder: Im Schnitt waren die Studienteilnehmer bereit, 45 Prozent mehr Geld für Produkte mit dem Siegel zu zahlen. Ob dieses Experiment auf die gesamte deutsche Bevölkerung übertragbar ist, darf angezweifelt werden. Fakt aber ist: Bio boomt - in Deutschland. Die Nachfrage steigt. Sie kann aber nach Ergebnissen einer aktuellen Bonner Studie, die von Bündnis90/Die Grünen in Auftrag gegeben wurde, nicht mehr von deutschen Bioerzeugern gedeckt werden. Die Produkte kommen verstärkt aus dem osteuropäischen oder sogar asiatischen Markt, was mit der Forderung nach Regionalität kaum zu vereinbaren ist. Abgesehen davon, dass heimischen Landwirten Wertschöpfung verloren geht.
 

17.01.2011

Nationaler Rückstandskontrollplan stellt tierischen Lebensmitteln gute Noten aus

Fleisch, Milch und Honig waren im Jahr 2009 nur in geringem Umfang mit Rückständen aus Tierarzneimitteln und hormonell oder antibakteriell wirksamen Substanzen belastet. Zu diesem Ergebnis kommt der Jahresbericht 2009 zum Nationalen Rückstandskontrollplan für Lebensmittel tierischer Herkunft, den das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin veröffentlicht hat. Im Jahr 2009 wurden in Deutschland 495.334 Untersuchungen an 54.348 Proben von Tieren oder tierischen Erzeugnissen durchgeführt. Darüber hinaus wurden fast 276.000 Tiere mittels eines Schnelltests auf antibakteriell wirksame Stoffe untersucht. Insgesamt wurde auf 751 Stoffe geprüft. Bei den Untersuchungen werden sowohl unverarbeitete tierische Lebensmittel wie auch Proben lebender Tiere analysiert. Die im Rahmen des Nationalen Rückstandskontrollplans von den Bundesländern erhobenen Daten werden vom BVL ausgewertet und für die Berichterstattung an die Europäische Kommission zusammengestellt. >>>

Das Institut hat diese Proben im September 2010 gesundheitlich bewertet und kommt zu dem Schluss, dass bei einmaligem oder gelegentlichem Verzehr von Lebensmitteln mit den vorgefundenen Rückständen kein gesundheitliches Risiko für den Verbraucher besteht.  >>>
 

13.01.2011

Qualität hat nichts mit Betriebsgröße zu tun

BMU-Leitfaden für Geflügel-, Rinder-, Schaf- und Schweinehalter: Dioxin- und PCB-Einträge in Lebensmittel vermeiden Die Experten Prof. Dr. Gerhard Greif und Prof. Dr. Jörg Hartung von der Tierärztlichen Hochschule Hannover stellen im Interview mit Margit Kautenburger und Nicola Zellmer für die Hannoversche Zeitung am 12.01. klar: Die Qualität unserer Nahrung hat nichts mit der Betriebsgröße zu tun. Die heutige Form der Tierhaltung sei nicht die Erfindung böswilliger Bauern, sondern den Markterfordernissen geschuldet. Die Betriebe sollen in ausreichender Menge und Qualität liefern, die Produkte sollen kostengünstig, umweltverträglich und mit dem Tierschutz vereinbar sein. Das können nur spezialisierte Betriebe leisten.
Fachlich nicht gerechtfertigt sei zudem die Empfehlung, jetzt auf Bioeier umzusteigen.
 

12.01.2011

Ein Blick in die moderne Landwirtschaft

Unternehmerin Christina Schulze-Föcking In der Filmreihe Ein Feld für Macher gewährt die Unternehmerin Christina Schulze Föcking aus Steinfurt einen Blick in ihren Betrieb mit moderner Schweinemast. Mit 4.000 Plätzen zählt der Betrieb bereits zu den größeren Familienbetrieben. Auf 120 Hektar Acker wird das Futter für die Schweine angebaut.
In dem elfminütigen Film gelingt es der 32-jährigen Landwirtin, Mutter von zwei Kindern, alle wichtigen Themen rund um den Betrieb und die Landwirtschaft anzusprechen. Sie erklärt aber auch, woran man gesunde Schweine erkennt, wie die Flüssigfütterungsanlage und eine Sortierschleuse funktionieren und wie der Betrieb kontrolliert wird. Ich wirtschafte für meine ungeborenen Urenkel und habe wiederum den Nutzen aus dem, was meine Vorfahren geleistet haben, stellt sie in dem Film klar.
 

06.01.2011

Öko-TEST: Weichmacher und Pestizide in vegetarischem Fleischersatz

Fleischfreie Schnitzel und Co. wollen die Lust von Vegetariern auf Herzhaftes stillen. Doch leider hat Öko-TEST in manchen Marken Weichmacher und Pestizide sowie Gen-Technik gefunden. >>>

Das Heft zum Test gibt es im Shop der Öko-TEST-Internetseite.
 

04.01.2011

USA: Tierschutzprofessorin empfiehlt bessere Verbraucherinformation

Temple Grandin, renommierteste amerikanische Wissenschaftlerin für Tierschutz von der Colorado State Universität, empfiehlt den Tierhaltern, mehr Verbraucher in die Ställe zu lassen. Die Mehrzahl der Menschen sei nur neugierig, wie die Produkte, die sie essen, hergestellt werden. Dafür reichen bereits einfache Fotogeschichten oder kleine YouTube-Filme über Alltägliches aus dem Leben eines Tierhalters bzw. die Tierhaltung. Gleichzeitig informierte die Professorin, die bereits für McDonald's, Burger King und Whole Foods Leitlinien entwickelt hat, über die Vorteile einer sorgfältigen Tierbeobachtung, die i.d.R. mit besserer Leistung und besserer Qualität belohnt werde.>>>

Fragen Sie bei der AVA nach, wann der nächste Schweineflüsterer-Lehrgang stattfindet oder Sie kaufen sich das Buch Schweinesignale. >>>
 

03.01.2011

Unberechenbare Grippe: Lernen und Impfen

Robert Koch Institut Es ist wieder Influenzasaison und mit ihr kehren die Schlagzeilen zurück. Experten indes sehen keinen Anlass zur Panik. Grundsätzlich sollte man aber jede Grippe ernst nehmen. Schließlich sterben nach Angaben des Berliner Robert-Koch-Instituts (RKI) jedes Jahr je nach Schwere der Grippewelle in Deutschland 8000 bis 10.000 Personen an der Virusinfektion. Insbesondere immungeschwächte Menschen sollten daher noch jetzt über eine Grippeschutzimpfung nachdenken. Die normale Influenzaimpfung schützt auch gegen das H1N1-Virus.>>>
 

Seite: 1 2 3 ⋅⋅⋅ 602 603 604 605 606 607 608 ⋅⋅⋅ 640 641 642
top