Aktuelles

02.12.2010

Beschäftigungsmöglichkeiten für Schweine

KTBL-Heft 40087: Beschäftigungsmöglichkeiten für Schweine Beschäftigung ist ein unverzichtbarer Bestandteil tiergerechter Schweinehaltung und von der Gesetzgebung vorgeschrieben. Fehlen Beschäftigungsalternativen, kann dies zu Verhaltensproblemen wie Leerkauen, Ohren- oder Schwanzbeißen führen und somit zu erheblichen Produktionseinbußen.
Tierhalter können vorbeugen, indem sie ihren Tieren Materialien anbieten, die sie untersuchen, bewegen und verändern können. Einstreumaterialien, Ketten mit veränderbarem Material, Hebebalken oder Presswürfel können Abhilfe schaffen.
Bei der Auswahl der passenden Beschäftigungsmöglichkeiten sollten die Verhaltensansprüche der Schweine erfüllt, sowie Kosten, Aufwand und Funktionssicherheit beachtet werden.
Vorschläge für eine betriebsindividuelle Lösung bietet das Heft Beschäftigungsmöglichkeiten für Schweine. Lösungen - Kosten - Bewertung. Neben den biologischen Ansprüchen der Schweine werden die gängigsten Beschäftigungsmöglichkeiten vorgestellt und bewertet. Erhältlich ist das 48seitige Heft für 9 € beim Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) e.V. Bestellungen bitte an vertrieb@ktbl.de oder telefonisch unter 06151 7001 189.
 

01.12.2010

Tierschutz durch Nutzung vorhandener Alarmanlagen

Fast jeder Schweinestall ist heute mit einer effektiven Alarmanlage ausgestattet. Allerdings nur für die Information des Betriebsleiters, falls die Klimaanlage einmal ausfallen sollte.
Weil sich die Einbrüche in Ställen häufen, bietet das Unternehmen Farmex ein Kopplung von vorhandener Klimaalarmanlagen mit einer Alarmsicherung für Eingangstüren an. Dafür reicht ein einfache Verkabelung, ein Kontaktschalter und die Anbindung an das Dicam-Netzwerk. Bei Einbruchversuchen wird der Landwirt über das Handy informiert und kann sofort die Polizei rufen. Das ganze kostet rd. 100 Euro pro Tür.

Anbieter: Farmex - Reading, UK
 

01.12.2010

Eiweiß reiche Diät verhindert Jo-Jo-Effekt

Wer nach einer Abspeck-Kur nicht immer wieder zunehmen will, sollte auf eine eiweißreiche und kohlenhydratarme Nahrung setzen, fasst Der Stern Untersuchungsergebnisse der Wissenschaftler um Thomas Meinert Larsen und Arne Astrup von der Universität Kopenhagen zusammen (Bye-bye, Jo-Jo-Effekt). Auf dem Speiseplan stehen sollten zum Beispiel mageres Fleisch, fettarme Milchprodukte und Hülsenfrüchte. Stärkereiche Lebensmittel, die raffinierte Kohlenhydrate enthalten, wie Weißbrot oder weißer Reis, sollten vermieden werden. Die Ergebnisse wurden im New England Journal of Medicine veröffentlicht und decken sich mit Untersuchungen aus Deutschland.

In Deutschland haben die Ergebnisse bereits in der sog. LOGI-Diät Eingang gefunden. Selbst Weight Watchers berücksichtigt die Ergebnisse bei seinen Ernährungsempfehlungen.
Und es kommt noch besser: Die Ernährungsempfehlungen zum Fettverzehr werden revidiert. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung musste aufgrund der aktuellen Kenntnislage umdenken, so dass die Zeitschrift Bild kürzlich titelte: Die Fettlüge.
 

01.12.2010

C02: der Stoff aus dem das Leben ist

Bei der aktuellen Klimadiskussion dem Einfluss von Treibhausgasen für die Erwärmung wird oft vergessen, dass C02 der Rohstoff ist, den Pflanzen zum Leben brauchen. Seit mehr als zwei Milliarden Jahren nutzen Pflanzen das Licht, um aus Wasser und C02 Zucker herzustellen. Ambitionierte Forscher wollen mehr. Sie arbeiten derzeit daran, C02 als industriellen Rohstoff zu nutzen. Das Manager Magazin (Ausgabe 12/2010) widmet diesem Thema einen langen Artikel (Die C02-Fresser) und stellt verschiedene Ansätze vor. Energieerzeuger wie RWE, Chemieunternehmen wie Bayer und BASF, Anlagenbauer wie Linde und Siemens, Hightech-Start-ups, Forschungsinstitute und Hochschulen treibt dasselbe Ziel: Anstatt für C02-Emissionen zu zahlen, will man damit Geld verdienen. Und die Ergebnisse sind viel versprechend. Ob Industriegrundstoffe, Biobenzin oder Heizkraft - die Technologien warten auf eine industrielle Nutzung.
 

29.11.2010

Ausbildung zum ReproExperten "Schweinebesamung"

KB-Qualität nach ZDS-Standard Im globalen Wettbewerb sind Weiterbildung und Qualifikation von Beschäftigten zu einem wichtigen Schlüsselfaktor geworden. Weiterbildung ist ein Motor für betriebliche Innovationen und ein zentraler Baustein für Arbeitsplatzsicherheit und beruflichen Aufstieg. So wundert es nicht, dass die fachliche Weiterbildung ein wichtiger Bestandteil des ZDS-Standards Sperma-Qualität ist. Nur ausgewiesene Experten mit Spezialwissen sind in der Lage, die Forschungsergebnisse des FBF-Verbundes praxisnah zu multiplizieren. Nur dann sind die Forschungsgelder gut angelegt.
Bereits im Dezember startet ein neues Fortbildungsmodul von ausgesuchten Besamungstechnikern zum Repro-Experten Schweinebesamung. Die sechstägige Fortbildung endet im Februar 2011 mit einer Prüfung in Bonn.
Der ZDS-Standard Spermaqualität ist ein effektives Instrumentarium zur Sicherstellung hoher Spermaqualität nach neuestem wissenschaftlichen Kenntnisstand.
 

29.11.2010

Fleisch macht wilde Männer zahm

Schon der Anblick einer leckeren Mahlzeit mit Fleisch stimmt uns friedlich, wie Evolutionspsychologen herausgefunden haben. Frank Kachanoff vom Department für Psychologie an der McGill University in Montreal hat die entsprechende Studie vor kurzem auf einem Symposion vorgestellt.

McGill University (2010, November 14). Seeing meat makes people significantly less aggressive. ScienceDaily. Retrieved November 28, 2010, from /releases/2010/11/101108072023.htm http://www.sciencedaily.com­
 

28.11.2010

Die Fettlüge: neues Buch entlarvt Ernährungsmythen

Fette wie Butter und Öl sind gesund und machen sogar schlank. Das behaupten Ernährungsexperten in einem neuen Buch, informiert Brigitte.de. Fünf fette Mythen und die richtigen Strategien für Ihren Speiseplan.
  • Mythos 1: Tierische Fette sind schlecht fürs Herz
  • Mythos 2: Fettarme Ernährung macht schlank
  • Mythos 3: Margarine ist gesünder als Butter
  • Mythos 4: Je mehr Omega-3-Fettsäuren, desto besser
  • Mythos 5: Nichts geht über Olivenöl
Siehe auch auf www.bild.de:  Darum braucht ein gesunder Körper Fett
 

19.11.2010

Eine Steigerung der Produkteffizienz entlastet die Umwelt

Lt. OECD-Prognose wird die weltweite Schweinefleischnachfrage überproportional ansteigen. Gleichzeitig steigen die Futterpreise, u.a. durch eine zunehmende Flächenkonkurrenz im Bereich nachwachsender Rohstoffe. Das hat zur Folge, dass die Effizienz in der Produktion zunehmen muss, um die Welt weiterhin zu ernähren.
Betrachtet man die Entwicklung der Realpreise in der Schweineproduktion, erkennt man eine deutliche Effizienzsteigerung. Langfristig betrachtet ist die Entwicklung der Marktpreise ein guter Indikator für die Produktionskosten von Schweinen. Bei einem Leistungsniveau wie derzeit in Deutschland, wären rechnerisch weltweit rd. 40 Prozent weniger Schweine nötig für die gleiche Produktion wie heute.
Eine bessere Futterverwertung führt zu deutlichen Futtereinsparungen.
Nach Meinung von Robert Hoste, Ökonom an der LEI - Forschungsinstitut für Agrarwirtschaft, Wageningen, gibt es außerdem Einsparpotenziale in der Verarbeitungskette bis hin zum Teller. Diese liegen in einer besseren Abstimmung zwischen den Teilnehmern in der Kette, in einer besseren Vewertung aller Teile des Schlachtkörpers sowie in der (Groß-)Küche und auf dem Teller. 
Eine Steigerung des weltweiten Schweinefleischkonsums mit gleicher Umweltbelastung scheint also möglich.

nach: Perspektiven der Schweinehaltung in Europa - Anforderungen und Chancen, Robert Hoste
 

16.11.2010

Lebensretter aus dem Stall: Wie Schweine und Rinder Menschenleben bewahren

Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. (FNL) FNL - Jedes Jahr werden zahlreiche Menschenleben durch Herzklappen von Schweinen und vom Rinderherzbeutel gerettet. Darauf weist anlässlich der Eröffnung der Messe EuroTier die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) hin. In der aktuellen Ausgabe ihrer Publikationsreihe Greenfacts zeigt die FNL, wie wichtig der wenig bekannte Einsatz von tierischem Gewebe in der Humanmedizin ist.Dr. Gibfried Schenk, Geschäftsführer der FNL, sagte dazu: Jedem der sich die Frage stellt, ob man Tiere überhaupt nutzen darf, muss klar sein, dass tierische Produkte in vielerlei Formen von der Ernährung bis hin zur Verwendung von Herzklappen Leben für Menschen bedeuten. Die deutschen Landwirte sind sich dieser Verantwortung bewusst. Ein verantwortungsvoller Umgang mit ihren Nutztieren ist für sie darum von zentraler Bedeutung.
Die aktuelle Ausgabe der Greenfacts kann auf der Internet-Seite der FNL unter folgender Adresse eingesehen werden: http://fnl.de/daten-fakten/greenfacts.html
 

12.11.2010

Irrsinn in der Ernährungsberatung

Ernährungsbratung wird von den gesetzlichen Kassen nur dann erstattet, wenn sie den überholten Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) entspricht. Dabei bedürfen Patienten einer individuellen und am aktuellen Kenntnisstand orientierten Beratung.
Die renommierten Ernährungsberater Ulrike Gonder und Dr. Nicolai Worm haben daher einen offenen Brief an den Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sowie den Gemeinsamen Bundesausschuss, Berlin, geschrieben. Darin fordern Sie den Verband auf, eine kohlenhydratreduzierte, eiweiß- und fettreiche Kostformen für Menschen mit Übergewicht, Metabolischem Syndrom und Typ-2-Diabetes stärker zu berücksichtigen. Die Vorteile dieser Kostformen seien mittlerweile wissenschaftlich hinreichend belegt.
 

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