Aktuelles

22.10.2009

Futterkosten senken durch Einsatz von Enzymen

Schwerverdauliche Futtermittel haben in der Schweinefütterung eigentlich nichts verloren. Seit dem Zusatz der Enzyme Phytase und Xylanase können aber auch Schweine schwerverfügbares Pflanzenphosphor und Nicht-Stärke-Polysaccharidebesser verwerten. Damit wird nicht nur die Umwelt entlastet, sondern auch das Portemonnaie. Zumindest zeigen das aktuelle Untersuchungen der Universitäten von Illinois und Kentucky, USA. Der gemeinsame Einsatz von Phyzyme® XP und Porzyme® 9302 in Getreiderationen mit einem Anteil von rd. 20 Prozent Trester führte zu einer besseren Futterverwertung (+ 5,6 %) und Dünndarm-Verdaulichkeit der Aminosäuren (4-8 %). Die Phosphorverdaulichkeit gar stieg von 22 auf 51 %. Angesichts der knappen Phosphorvorkommen eine Sensation. Die Futterkosten sanken um rd. 5 US-Dollar je Tonne. >>>
 

09.10.2009

Vitamin B1 schützt Diabetiker-Augen

©meat-n-more - Die wissenschaftlichen Hinweise verdichten sich immer mehr, dass Vitamin B1 (Thiamin) und seine Vorstufe, das Benfotiamin, dazu beitragen können, schwerwiegenden Folgeerkrankungen des Diabetes, wie Erblindungen, entgegen zu wirken: Die italienische Wissenschaftlerin Elena Berrone von der Universität Turin berichtete am 30.9.09 auf dem Kongress der Europäischen Diabetes Gesellschaft in Wien über neue experimentelle Studienergebnisse. Denen zufolge sind Thiamin und Benfotiamin in der Lage, isolierte Blutgefäßzellen der Netzhaut des Auges (Retina) vor den zerstörerischen Auswirkungen schwankender Blutzuckerspiegel zu bewahren.
Vitamin B12 findet sich v.a. in tierischen Lebensmitteln. >>>
 

08.10.2009

TV-Tipp? "Geheimsache Bio"

"Ein Biohof in Niedersachsen. Wer ländliche Idylle erwartet, wird enttäuscht. Stattdessen riesige Hallen, Tausende Puten, Massentierhaltung. Auch die Biobranche ist "gefräßig" geworden", heißt es in einer Ankündigung eines Filmbeitrages der Sendung  "Panorama - die Reporter", der am 07.10.2009 im NDR ausgestrahlt wurde. Die Journalisten hinterfragen das positive Image der Biobranche, vergessen dabei aber, ein ganzheitliches Bild der Biolandwirtschaft zu zeichnen. Die Biobranche sieht sich sogar dem Vorurteil der "Massentierhaltung" ausgesetzt. Dabei wird weder hinterfragt, dass auch die Biobranche betriebswirtschaftlichen Zwängen unterliegt, um bei steigender Konkurrenz bestehen zu können, noch dass Tierschutz nicht teilbar ist. Das hatte selbst die ehemalige Landwirtschaftsministeriun Künast erkannt.
Die Landwirtschaft darf sich durch solch tendentiöse Berichterstattung nicht spalten lassen.
 

08.10.2009

Vitamin B12 - Tierisch(es) gut für das Gehirn

FET - Tierische Nahrungsmittel kommen den meisten beim Thema Vitamine wohl nicht gerade als erstes in den Sinn. Doch gerade in Fleisch, Fisch und Eiern steckt ein Vertreter, der für die Gehirnleistung insbesondere für ältere Menschen eine wesentliche Rolle spielt. Darauf macht die Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V. in einer aktuellen Pressemeldung deutlich.
Tierische Nahrungsmittel sollten daher regelmäßig auf dem Teller nicht nur von Senioren liegen. Besonders fettige Seefische wie Hering und Makrele sind aufgrund des hohen Gehaltes an Vitamin B12 und nervenschützenden Omega-3-Fettsäuren doppelt gesund für das Gehirn.
 

07.10.2009

Start frei für Innovationsprojekt des BHZP und der Universität Göttingen

Bundeshybridzuchtprogramm Zahlreiche Projektteilnehmer, Ehrengäste und Gratulanten waren zur Überreichung der Zuwendungsbescheide aus dem BMELV-Innovationsprogramm auf den Hof des BHZP-Aufsichtsratsvorsitzenden Gerhard Schulz bei Schneverdingen gekommen. Ministerialdirektor Bernd-Udo Hahn übergab die Bewilligung für rund 350.000 Euro an das Bundeshybridzuchtprogramm und das Department für Nutztierwissenschaften der Universität Göttingen für das Forschungsvorhaben Untersuchungen zu den Möglichkeiten der Integration von Verhaltensmerkmalen in Zuchtprogramme beim Schwein.
 

06.10.2009

Internetseite "Pork be inspired"

"The other white meat" Die Internetseite pork be inspired informiert mit wissenschaftlichen Ergebnissen über den gesundheitlichen Wert von Schweinefleisch und hält hierfür auch Rezeptideen bereit. Dieses Informationsangebot ist jetzt komplett überarbeitet worden.
 

01.10.2009

Welches Beschäftigungsmaterial für Sauen?

Schweinezucht und Schweinemast (SuS) ©SuS - Im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Fachhochschule Soest (NRW) wurden im Landwirtschaftszentrum Haus Düsse verschiedene Beschäftigungsmaterialien für Sauen getestet. Die Untersuchungen fanden in der 250er-Sauenherde statt. Getestet wurden sechs verschiedene Materialien: Scheuerbürste, Pendelbalken, Ketten, Bite-Rite, Heuraufe und Tränkebar. Insgesamt wurden 900 Stunden Filmmaterial ausgewertet. Ergebnis der Untersuchung: Die Sauen haben eine klare Rangierung vorgenommen. Spielkette, Heuraufe und Pendelbalken stehen hoch in der Gunst der Sauen. Die Tiere beschäftigten sich mit diesen Materialien intensiv.
 

01.10.2009

Einkaufs- und Konsumverhalten entscheidend für Ökobilanz der Lebensmittel

Regionale Lebensmittel stehen bei Verbrauchern hoch im Kurs. Sie werden häufig als ökologisch und sozial verträglicher eingeschätzt als vergleichbare Lebensmittel aus überregionaler oder internationaler Produktion. Doch diese Annahme ist nicht immer richtig. Denn neben dem Ort der Erzeugung entscheiden eine ganze Reihe anderer Faktoren bei der Frage, wie empfehlenswert ein Lebensmittel aus Klimaschutz-Sicht tatsächlich ist. Sowohl die Produktionsbedingungen, die Verarbeitung, Verpackung und der Vertrieb des Lebensmittels spielen eine Rolle, als auch die Jahreszeit oder das Verhalten der Verbraucher.
 

30.09.2009

Futtermittelhygiene-VO: neue Anforderungen für Futtermittelunternehmen

Die landwirtschaftliche Erzeugung von Futtermitteln und die Verwendung in den Betrieben unterliegen den geltenden futtermittelrechtlichen Bestimmungen und allen Qualitätsanforderungen im Rahmen der Produktionskette für Lebensmittel. Die EU-Futtermittel-Hygieneverordnung macht hierfür klare Vorgaben.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat soeben die Stellungnahme der BMELV-Arbeitsgruppe Carry-Over unerwünschter Stoffe in Futtermitteln ins Internet gestellt. Sie empfiehlt allen Futtermittelunternehmen die Verwendung von Schmierstoffen, die der ISO-Norm 21469.2006 entsprechen.
 

25.09.2009

Innovationsförderung "Bekanntmachung einer Richtlinie über Futtermittel und Tierernährung"

Der Erhalt der Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Nutztieren und die Sicherheit und Qualität tierischer Erzeugnisse stehen im Zentrum der Tierernährung. Die Bereitstellung von sicheren und qualitativ hochwertigen Futtermitteln ist dafür eine wesentliche Voraussetzung.
Innovationspotenzial wird bei der Erzeugung sicherer pflanzlicher Futtermittel mit einem hohen Nährwert, bei der Entwicklung von Futtermittel-Zusatzstoffen, bei der Optimierung der der Rationszusammensetzung hinsichtlich der tierart- und leistungsspezifischen Anforderungen sowie bei der Fütterungstechnik, der Futtervorlage und der Rationierung gesehen.
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) beabsichtigt deshalb, im Rahmen seines Programms zur Innovationsförderung (http://www.ble.deinnovationsfoerderung) entsprechende Vorhaben zu fördern.
 

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