Aktuelles

07.07.2017

"Konstruierte Panik um Stickstoffdünger"

Statt auf technologischen Erfolgen in der Stickstoffeffizienz aufzubauen, übt sich das Umweltministerium in Panikmache und unrealistischen Planvorgaben, glaubt der Agraringenieur und Statistiker Georg Keckl in einem Essay, der jetzt im Internetportal Novo-Argumente veröffentlicht wurde.
Die Behauptung, dass das durch die Stickstoffdüngung entstandene Nitrat im Grundwasser Kleinkinder bedrohe, entbehre jeder Grundlage behauptete der Diplomlandwirt und fordert eine Würdigung der Stickstoffdüngung für die Nahrungsversorgung einer steigenden Weltbevölkerung.
 

07.07.2017

CH: Ja-Komitee startet Kampagne zur Ernährungssicherheit

Die Schweiz wird vermutlich das erste Land weltweit sein, dass die Ernährungssicherheit in die Landesverfassung aufnimmt. Das ist erstaunlich, weil der Artikel keine Freihandels-Absichten gegenüber der EU beinhalten wird, es also nur um die Ernährungssicherung im eigenen Land geht. Tatsächlich geht es um mehr: es geht um den Erhalt der inländische Produktion sowie der regionalen Lebensmittelverarbeitung. Das ist schön für die Landwirtschaft, aber schlecht für die Volkswirtschaft und das Klima, glaubt man aktuellen Studien. Die Schweiz ist ein Hochpreisland und wird es vermutlich bleiben.
Die Kampagne-Verantwortlichen stehen auf ihrer Internetseite Rede und Anwort.

Anm. d. Red.: Wer sich das aktuelle Papier aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium zur Nutztierhaltungsstrategie anschaut und einige Empfehlungen zum Umbau der Tierhaltung liest, wird sich eine vergleichbare Initiative vermutlich auch für Deutschland wünschen. Hochpreisprodukte und Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit vertragen sich nämlich nicht. Abgesehen davon, dass Deutschland auf den Export derzeit angewiesen ist.
 

07.07.2017

LLH Hessen sucht eine/n Berater/in für Tierhaltung

Beim Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen ist in der Abteilung Beratung im Fachgebiet Beratungsteam Tierhaltung zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Vollzeitstelle einer Beraterin / eines Beraters für Tierhaltung für das Projekt Kompetenzzentrum für die Demonstrationsbetriebe im Bereich Tierschutz befristet für zwei Jahre zu besetzen.
Dienstsitz: LLH-Beratungsstelle, Schanzenfeldstraße 8, 35578 Wetzlar

Aufgaben:
Mitarbeit im bundesweiten Projekt Kompetenzzentrum für die Demonstrationsbetriebe im Bereich Tierschutz, Schwerpunkt Schweinehaltung; Begleitung des bundesweiten Netzwerks; Betreuung der Modell- und Demonstrationsbetriebe (MuD-Betriebe) im Bereich Schweinehaltung zur Verbesserung des Tierschutzes; Kontaktperson zu Partnerorganisationen im Bereich Schweinehaltung; Berichterstellung gegenüber dem Auftraggeber für den Bereich Schweinehaltung; Vorbereitung und Bearbeitung von Fachinformationen; Vorbereitung des Abrechnungswesens für das Projekt
 

07.07.2017

In Brandenburg steigen die Viehdiebstähle

Die Zahl der Viehdiebstähle in Brandenburg ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres deutlich gestiegen. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der beiden AfD-Abgeordneten Sven Schröder und Thomas Jung hervor. Demnach wurden bis zum Stichtag 14. Juni bereits 321 Rinder und vier Schafe gestohlen. Im gesamten Jahr 2016 waren den Behörden 272 gestohlene Tiere gemeldet worden.
Brandenburgs Polizei will jetzt zentral gegen die offenbar professionell organisierten Viehdiebe vorgehen.  

 

07.07.2017

KTBL sucht wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in

Ktbllogo Das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) sucht ab sofort befristet für 3 Jahre in Vollzeit eine(n) wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in im Kompetenzzentrum für die Demonstrationsbetriebe im Bereich Tierschutz.

Aufgaben:
Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Evaluierung der Maßnahmen im Verbundvorhaben Kompetenzzentrum für die Demonstrationsbetriebe im Bereich Tierschutz, die auf den Modellbetrieben umgesetzt wurden, und Anwendung der im KTBL üblichen methodischen Standards; Teilnahme an überregionalen Abstimmungstreffen und Abstimmung des Vorgehens mit den Auftraggebern und den Fachkollegen im KTBL; termingerechte und allgemein verständliche Darstellung der Ergebnisse der Evaluierungen in übersichtlichen Berichten; Unterstützung des Teams Ökonomie und Ökolandbau

 

07.07.2017

GAU Göttingen sucht wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in

Am Department für Nutztierwissenschaften, Abt. Ökologie der Nutztierhaltung, der Georg-August-Universität Göttingen ist zum 01.09.2017 die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/wissenschaftlichen Mitarbeiters mit 50 v.H. der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 19,9 Stunden/Woche) für sechs Monate zu besetzen.

Aufgaben:
Entwicklung eines Forschungsprojekts zur Hörempfindung bei Nutztieren unter besonderer Berücksichtigung von Musikwahrnehmung (Literaturrecherche, Koordinierung von Projektpartnern und die Ausarbeitung des Forschungsantrages).         

Bewerbungsschluss: 27.7.2017
 

07.07.2017

DLG-Merkblatt 423 - Veränderungen in ländlichen Räumen aktiv gestalten

DLG-Logo Mit dem neuen Merkblatt 423 informiert die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) über Möglichkeiten, wie Landwirte Veränderungen in ländlichen Räumen aktiv mitgestalten und sich in die nachhaltige Entwicklung vor Ort einbringen können. Ein Autorenteam unter Mitwirkung der Mitglieder des DLG-Ausschusses Entwicklung ländlicher Räume zeigt im Merkblatt zunächst langfristige Entwicklungen in ländlichen Räumen auf und präsentiert dann Handlungsoptionen für landwirtschaftliche Unternehmer von Gemeinschaftsinitiativen zur positiven Imagebildung über einzelbetriebliche Aktivitäten in der Nahversorgung bis hin zu sozialen Dienstleistungen zur Stärkung der Lebensverhältnisse und der Wirtschaftskraft vor Ort. Darüber hinaus ist im neuen DLG-Merkblatt eine Checkliste enthalten, mit der Landwirte eine erste Einschätzung über die Notwendigkeit und Realisierbarkeit des eigenen gesellschaftlichen Engagements ermitteln können.
 

06.07.2017

Bürokratie kostet Milliarden. Betriebe müssen entlastet werden

Der Erfüllungsaufwand für die deutsche Wirtschaft hat sich im vergangenen Jahr um 958 Millionen Euro verringert.Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/9046) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/8718) mit.
Die Landwirtschaft hat nichts davon. Dort ist der Bürokratieaufwand gestiegen und steigt weiter. Zwei sehr aktuelle Beispiele sind die ab August geltenden Neuen Anforderungen für sog. JGS-Anlagen und neure Regelungen im Düngerecht. Vor der Tür stehen weitere Bürokratiemonster, wie die TA-Luft, regionale und rechtlich fragwürdige Filtererlasse und Änderungen im Tierschutz. Auflagen, die das Betriebssterben weiter forcieren werden.
Als bemerkenswert gilt daher eine Ankündigung der neuen NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking, den Bürokratieaufwand in der Landwirtschaft senken zu wollen. Von den grünen Landwirtschaftsministern wird Widerstand angekündigt, beim Düngerecht.
 

06.07.2017

Enzyme aus tierischer Herkunft: Q10

Bioökonomie - Kosmetikhersteller setzen in ihren Produkten immer mehr auf bioaktive Inhaltsstoffe wie Enzyme. Diese helfen, Falten zu glätten, Verunreinigungen der Haut zu lösen oder Irritationen vorzubeugen. Ein bekanntes Enzym ist z.B. das Coenzym Q10. Früher wurde es aufwendig aus Rinderherzen gewonnen. Heute stammt es aus biotechnologischen Verfahren, bei denen Bakterien oder Hefezellen gentechnisch so verändert werden, dass sie das Enzym bilden und aus den Zellfabriken so extrahiert werden können, dass keine veränderten Gene im Produkt verbleiben. Wir sprechen in diesem Zusammenhang von weißer Biotechnologie, die der Verbraucher - wie in diesem Beispiel - ohne zu hinterfragen zur Körperpflege nutzt. Ähnlich verhält es sich bei der Nutzung von Lebensmittelenzymen, die nicht nur in der Human-, sondern auch der Tierernährung eingesetzt werden.
 

06.07.2017

Mahn- und Solidarfeuer gegen die uneingeschränkte Ausbreitung des Wolfes

Mahn- und Solidaritätsfeuer (WNON) WNON - Die nächsten Mahn- und Solidarfeuer gegen die uneingeschränkte Ausbreitung des Wolfs sind am 14.07.2017, in Uelzen auf dem Hammersteinplatz (ab 19:30 Uhr)  geplant. Die Weidetierhalter Deutschland (WNON) haben auf ihrer Internetseite die Einladungsflyer mit genauen Ortsangaben zum Download eingestellt.
Gleichzeitig bittet der WNON alle Weidetierhalter, die vergleichbare Aktionen planen, an den WNON zu senden, um über die Internetseite zur Unterstützung aufrufen zu können. Kontaktperson ist Gina Strampe unter info@wnon.de oder 0175 72 69 616.
 

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