18.06.2002 rss_feed

Natur- und Artenvielfalt durch Intensivlandwirtschaft

(ZDS) - Die intensive Hochertragslandwirtschaft und Forstwirtschaft hat für die Bewahrung der Natur und der Artenvielfalt bislang eine wichtige Rolle gespielt und muß sie auch weiterhin spielen. Diese These vertritt eine Gruppe international angesehener Umweltschützer und Ernährungsexperten. Darunter Patrick Moore, Mitbegründer von Greenpeace und langjähriger Direktor von Greenpeace International, Oscar Arias, Expräsident von Costa Rica, Nobelpreisträger und bekannt geworden als Retter des mittelamerikanischen Regenwaldes; Eugène Lapointe, früherer Präsident des Washingtoner Artenschutzabkommens, James Lovelock, Wissenschaftler und Autor von Die Gaia Hypothese sowie Norman Borlaug, Friedensnobelpreisträger und Vater der Grünen Revolution
Unter dem Motto Growing More Per Acre Leaves More Land for Nature plädieren sie für den Erhalt der verbliebenen Wildnisgebiete. Dafür muss die Produktivität der vorhandenen Ackerfläche durch weiteren technischen Fortschritt erhöht werden.
Im Internet wird um Unterstützung der Initiative gebeten.
Moore dazu: Es ist langsam an der Zeit, mit der Phrasendrescherei über Frankenfood, Terminator Saatgut und Killertomaten aufzuhören. Das könnte sich endlich auch die grüne Verbraucherministerin Renate Künast hinter die Ohren schreiben.
Wer den Aufruf unterstützen möchte, kann dies im Internet (http://www.highyieldconservation.org) tun.
Moores Kommentar zur grünen Gentechnik stand in Die Welt (http://www.welt.de/daten/2002/06/08/0608fo336868.htx).
Quelle: DIE FROHE BOTSCHAFT! Nr.11

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