(ZDS) – Regionale Klein- und Kleinstbetriebe können energetisch bei weitem nicht mit größeren Betrieben konkurieren. Nur wenn ein effiziente Mindestgröße vorliege, könne zu Recht von Lebensmitteln mit
Mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützten Forschungsprojekt zum Thema
So können Fruchtsäfte aus der Region, die in der Region vermarktet werden, unter Einbeziehung aller Transportaufwendungen pro Liter bis zu achtmal mehr Energie verbrauchen als Fruchtsäfte, deren Rohstoffe rund 10.000 km weit transportiert werden. Lammfleisch aus der Region kann einschließlich aller regionalen Transporte dreimal mehr Energie pro Kilogramm erfordern als Lammfleisch aus Neuseeland, das per Schiff und LKW über eine Entfernung von rund 14.000 km weit transportiert wird.
Elmar Schlich, Professor am Fachbereich Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement der Justus-Liebig-Universität, spricht in diesem Zusammenhang von
Lebensmittel unterscheiden sich nicht prinzipiell von anderen Waren. Auf die Idee, eine generelle Regionalität im Non-Food-Bereich zu fordern, käme nach Meinung des Wissenschaftler auch niemand.
Die vorliegenden Forschungsergebnisse sind inzwischen international publiziert und wissenschaftlich anerkannt The American Center for Life Cycle Assessment (in search
Anmerkungen des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion:
Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Elmar Schlich
Professur für Haushaltstechnik
Justus-Liebig-Universität Gießen
Tel.: 0641/99-39350
E-Mail
Weitere Informationen
hoher ökologischer Qualitätgesprochen werden. Mit diesem Forschungsergebnis stellt das Institut für Haushaltstechnik der Justus-Liebig-Universität Giessen die landläufige Meinung, regionale Lebensmittel verursachten generell weniger Energieverbrauch für Produktion und Distribution in Frage.
Mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützten Forschungsprojekt zum Thema
Vergleichende Ermittlung des Energieumsatzes der Lebensmittelbereitstellung aus regionalen und globalen Prozesskettenwird eindrucksvoll belegt, dass Transportkosten bei einem Vergleich der Energiebilanzen kaum noch eine Rolle spielen.
So können Fruchtsäfte aus der Region, die in der Region vermarktet werden, unter Einbeziehung aller Transportaufwendungen pro Liter bis zu achtmal mehr Energie verbrauchen als Fruchtsäfte, deren Rohstoffe rund 10.000 km weit transportiert werden. Lammfleisch aus der Region kann einschließlich aller regionalen Transporte dreimal mehr Energie pro Kilogramm erfordern als Lammfleisch aus Neuseeland, das per Schiff und LKW über eine Entfernung von rund 14.000 km weit transportiert wird.
Elmar Schlich, Professor am Fachbereich Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement der Justus-Liebig-Universität, spricht in diesem Zusammenhang von
Ecology of Scale- der Ökologie der Betriebsgröße. Die Auslastung der Produktions- und Transportmittel ist entscheidend für den Energieverbrauch und deren Effizienz ist unmittelbar mit der Betriebsgröße verknüpft.
Lebensmittel unterscheiden sich nicht prinzipiell von anderen Waren. Auf die Idee, eine generelle Regionalität im Non-Food-Bereich zu fordern, käme nach Meinung des Wissenschaftler auch niemand.
Die vorliegenden Forschungsergebnisse sind inzwischen international publiziert und wissenschaftlich anerkannt The American Center for Life Cycle Assessment (in search
schlicheingeben) und www.scientificjournals.com/sj/ehs/welcome.htm(über
Index: Author). Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) honorierte dies bereits mit der vorzeitigen Verlängerung des laufenden Projektes bis Ende 2004.
Anmerkungen des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion:
Regionale Produkte mögen vielleicht einem Vergleich mit Produkten ausÜbersee" auf der Grundlage einer Energieverwertung nicht standhalten, dafür befriedigen sie allerdings ein Grundbedürfnis der Verbraucher, und zwar das nach einer transparenten und nachvollziehbaren Produktion auf qualitativ hohem Niveau. Dass Letzteres gerade für Deutschland gilt, ist das Ergebnis eines dichten Lebensmittelkontrollnetzes und einer Produktion unter Vorgaben, die ihresgleichen in der Welt suchen. Dies verteuert die Produktion, es sichert aber auch die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Mitbewerbern, die nur Minimalanforderungen erfüllen. Dies glaubhaft dem Verbraucher zu vermitteln, ist Aufgabe des Lebensmittelproduzenten, der Zulieferer und der Politik.
Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Elmar Schlich
Professur für Haushaltstechnik
Justus-Liebig-Universität Gießen
Tel.: 0641/99-39350
Weitere Informationen



Aktuelles...
Teilen