27.10.2003 rss_feed

Selenmangel vorbeugen

- mit SelenPork

(ZDS) - Zahlreiche Studien zeigen, dass ein Selenmangel das Risiko für Prostata-, Darm- oder Lungenkrebs erhöht (1, 2). Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung geht von einem täglichen Bedarf von 30 bis 70 µg für Menschen ab dem 16. Lebensjahr aus. In der Schwangerschaft und Stillzeit, bei älteren Menschen, Rauchern, Krebspatienten und Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann ein erhöhter Selenbedarf bestehen. Leider nehmen gerade die Deutschen die empfohlene Selen-Menge mit der Nahrung nicht auf. Das hängt u.a. mit dem niedrigen Selengehalt ihrer Grundnahrungsmittel zusammen. Z.B. soll amerikanischer Weizen 50-mal mehr Selen enthalten als deutscher Weizen. Wer selenreich essen will, sollte daher öfter Seefisch, Geflügel, Meeresfrüchte, rotes Fleisch und Eier zu sich nehmen.

Einen anderen Weg gehen Südkoreaner. Auch dort nehmen die Menschen viel zu wenig Selen mit der Nahrung auf. Vier landwirtschaftliche Genossenschaften haben sich das zunutze gemacht und vermarkten seit 2000 mit Selen angereichertes Schweinefleisch. Es wird unter dem Namen SelenPork vertrieben und kostet etwa 30 % mehr als traditionell erzeugtes Schweinefleisch. Die Schweine erhalten ein spezielles Futter (Sel-Plex), das mit organischem Selen angereichert wurde. Dadurch steigt der Selengehalt im Fleisch nachweislich um das 10fache. Der Verkauf dieses Gesundheitsfleisches ist streng reglementiert. Der Verkauf erfolgt ausschließlich über Fleischerfachgeschäfte, die kein traditionell erzeugtes Schweinefleisch verkaufen dürfen.
Quelle

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