20.01.2015 rss_feed

Wenn "Fast Food", dann bitte Fleisch?

Schulkinder, die mehr als drei Mal pro Woche Fast Food verzehren, sollen geringere schulische Leistungen erbringen, als Kinder, die nur drei Mal Fast Food essen. Das sei das Ergebnis einer Untersuchung, die in der Zeitschrift Clinical Pediatrics veröffentlicht wurde. Eine Erklärung habe man indes nicht. Die Wissenschaftler vermuten aber einen Zusammenhang von zu hoher Fett- und Kohlenhydrataufnahme sowie einer zu geringen Eisenaufnahme. Es ist bekannt, dass Eisenmangel bei Heranwachsenden zu kognitiven Beeinträchtigungen führen kann.
Eisenmangel kann aus einseitger oder vegetarische Kost resultieren. Zur Sicherung der Eisenversorgung wäre demnach gegen den gelegentlichen Burger in der Schulküche nichts einzuwenden.

Der Ernährungswissenschaftler Uwe Knop indes stellt hohe Anforderungen an derartige Untersuchungen und zweifelt viele Ergebnisse wegen häufig fehlender oder ungenügender Datengrundlage an.

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