07.08.2015 rss_feed

Wie nachhaltig ist der Biolandbau?

(c)Pflanzenschützer: reiche Ernte Unter Ökoeffizienzkriterien schneidet der Ökolandbau meist schlechter ab, als herkömmliche Formen einer nachhaltigen Landwirtschaft. Schuld sind meist "nur" die niedrigeren Erträge. Das führt häufig zu Vorwürfen, dass unser "Biokonsum" auf Kosten von Dritt- und Schwellenländer geht.
Gleichzeitig stellt Greenpeace in einer aktuellen Pressemeldung fest, dass der Ökolandbau gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern geeignet sei, ländliche Familien ausreichend zu ernähren. Das stimmt! Aber was ist mit den 80.000 Menschen, die wöchentlich vom Land in die Städte ziehen, weil sie in ländlichen Regionen keine Entwicklungsmöglichkeiten für sich sehen? Hinzu kommt, dass lt. neuer UNO - Prognosen insbesondere in Afrika mit einem starken Bevölkerungszuwachs zu rechnen ist. Ohne eine nachhaltige Intensivierung der Landwirtschaft werden wir diese Menschen nicht ernähren können.
Wer mehr über die Zusammenhänge lesen möchte, sei die Lektüre dieser Informationen empfohlen:


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