Aktuelles

14.12.2017

DLG International und fairtrade gehen strategische Partnerschaft ein

Die DLG International GmbH und der Heidelberger Messespezialist fairtrade arbeiten zukünftig auf vier zentralen Landwirtschaftsmärkten in Afrika zusammen. Dies haben die beiden Messeveranstalter mit einem Kooperationsabkommen am Rande der Agritechnica 2017 in Hannover vereinbart.
 

14.12.2017

Gülleausbringung in Notsituationen auch in der Sperrfrist erlaubt

Durch extrem häufige Niederschläge in den vergangenen Wochen und Monaten konnten viele landwirtschaftliche Betriebe ihren Wirtschaftsdünger nicht ausbringen, da die Flächen nicht befahrbar waren. Die Güllelager auf vielen Höfen sind dadurch so gut wie voll. Nach den Sperrfristen der Düngeverordnung ist eine Ausbringung aber erst wieder ab 1. Februar 2018 möglich. Die Lage ist angespannt, es kann zu sogenannten Havariefällen kommen, bei denen Gülle unkontrolliert ins Erdreich abfließt und damit das Grundwasser gefährdet. Das muss auf jeden Fall verhindert werden, so Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast und Umweltminister Olaf Lies. Die beiden Minister haben daher heute (Donnerstag) mit einem Erlass an die Wasserbehörden sowie die Düngebehörde reagiert.

 

14.12.2017

Die Milch kommt aus der Kuh

Die Milch kommt aus der Kuh, Nico Fux, 2016 Wie leben Tiere auf dem Bauernhof? Gibt es einen Unterschied zwischen Landwirt und Bauer? Und wieso müssen Jäger und Landwirte eng zusammenarbeiten, um das Beste für Ernte und Wild zu erreichen? Die Geschichte um die Jägerin und Landwirtin Frau Pirschner geht weiter und entführt große und kleine Leser aufs Land, wo sie zahlreiche Antworten rund um Feld und Wiese, Wild und Vieh finden. Niko Fux, Miss Jägerin 2013, kennt die Arbeit auf dem Bauernhof vom heimischen Betrieb. Nach ihrem prämierten Bestseller Gibt es denn hier Stinktiere? lässt die Geschichte Die Milch kommt aus der Kuh nun Kinder ab 6 Jahren das Leben auf dem Land mit dem Bezug zur Jagd kennenlernen. Auf ergänzenden Infoseiten gibt es natürlich wieder viel zu entdecken.
 

14.12.2017

"Öko" ja, aber billig

Der biologische Landbau hat ein gutes Image. Das soll sich in den Verkaufszahlen widerspiegeln. Immer mehr Menschen möchten sich bewusst ernähren und drücken ihre Lebenseinstellung im Kauf von Bio-Lebensmitteln aus, heißt es dazu in einer Pressemeldung des Marktforschungsunternehmens Dialego. 61 Prozent der Bioeinkäufe fänden beim sog. Discounter und im Supermarkt statt, obwohl diese Einkaufsstätten das wenigste Vertrauen genießen. Dabei ist es den meisten Käufern völlig egal, welches Siegel auf den Produkten hafte.
Das größte Vertrauen genieße der Erzeuger und der Bio-Supermarkt.
 

14.12.2017

SuS-Spezial: Gesunde Schweine

SUS Spezial: Gesunde Schweine ©SuS - Politik und Gesellschaft wollen mehr Tierwohl in unseren Ställen. Von verbesserten Haltungs­bedingungen und schlicht mehr Platz für die Tiere ist die Rede. Andere wollen hellere Abteile mit Außenklimareiz. Oder sie wünschen sich Stroh. Selten wird bei den Tierwohl­Debatten von der Tiergesundheit gesprochen, obwohl diese so wichtig ist.
Fakt ist: Wer mehr Tierschutz will, muss bei der Tiergesundheit beginnen. Ohne eine Reduzierung von Krankheiten und den damit verbundenen Verlustraten laufen die Bemühungen um mehr Tier­schutz ins Leere! Denn die Haltungsbedingungen sind für sich betrachtet nur bedingt relevant für das Wohlergehen der Tiere. Wo die Reserven genau schlum­mern und wie die Hebel anzu­setzen sind, zeigt SUS im neuen Sonderheft "Gesunde Schweine". Hier werden 20  Themen rund um die Tiergesundheit auf den Punkt gebracht. Gleichzeitig bietet SUS praktische Checklisten für die betriebliche Eigenkontrolle an.

Unser Tipp: Wer zeitnah ein SUS-Probeabo abschließt, bekommt die SUS 6/17 und Gesunde Schweine kostenlos zugeschickt.
Link: aboshop.susonline.de

 

14.12.2017

Molke wird zu Viehfutter und Öl - Dank Biotechnologie

Gesunde Mischkost macht Zusatzstoffe überflüssig Ressourcenverschwenung muss häufig als Argument gegen die Nutztierhaltung herhalten. Dass kaum Nahrungsmittelkonkurrenz besteht und die Tierhaltung weltweit die Lebensgrundlage von 1,5 Mrd. Menschen darstellt, wird gerne verschwiegen. Ausgeblendet wird auch, dass aus Rohstoffen, die für die menschliche Ernährung nicht geeignet sind, wertvolle tierische Lebensmittel mit einer hohen biologischen Wertigkeit entstehen. Aber auch Reste aus der Lebensmittelindustrie können über den Trog veredelt werden.
Wissenschaftler haben jetzt einen Prozess entwickelt, mit dem sich Sauermolke, ein Abfallprodukt der Herstellung von bestimmten Milchprodukten, zu Bio-Öl weiterverwenden lässt, das sich als Futter und Kraftstoff nutzen lässt.
 

13.12.2017

Niedersachsen richtet Arbeitsgruppe zur ASP-Prävention mit der Landesjägerschaft ein

Ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen hätte für Niedersachsen weitreichende Folgen, insbesondere in Gegenden mit hoher Nutztierdichte. Es droht die Gefahr, dass die Afrikanische Schweinepest bald auch Niedersachsen erreicht. Wir müssen daher alles tun, um einen Ausbruch zu verhindern und die Nutztierbestände vor der ASP zu schützen, sagte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast. Experten aus dem Agrarministerium sowie der Landesjägerschaft Niedersachsen sind nun erstmalig zu einer Arbeitsgruppe zusammengekommen, um die Möglichkeiten der Prävention und Eindämmung der Tierseuche zu erörtern und die Jägerschaft hierbei verstärkt einzubinden.

 

13.12.2017

Umfrage: Studie zur Erfassung von Tierwohl von Mastschweinen

Über das Wohlergehen landwirtschaftlicher Nutztiere wird in den letzten Jahren zunehmend diskutiert. Dabei  liegt  in  der  Erfassung  und  kontinuierlichen  Verbesserung  des  Tierwohls  eine  entscheidende Voraussetzung  einer  offenen, transparenten und zukunfts- sowie  lösungsorientierten  Kommunikation zwischen  Landwirtschaft  und  Gesellschaft.  Das  Thünen-Institut  für  Agrartechnologie  überprüft  im Rahmen  einer  Studie einen  Vorschlag  des  Kuratoriums  für  Technik  und  Bauwesen  in  der  Land-wirtschaft  e.V.  (KTBL)  zur  Bewertung  von Tierwohl, der  mit  dem  Ziel  einer  hohen  Anwender-  und Praxistauglichkeit  explizit  für  Nutztierhalter  entwickelt  wurde.  Da eine  hohe Praxistauglichkeit  auch weiterhin gewährleistet werden soll, brauchen wir Ihre Hilfe! Zur Durchführung der Studie werden 30 landwirtschaftliche Betriebe mit konventioneller Mastschweinehaltung gesucht.
Es können grundsätzlich Betriebe aus dem gesamten Bundesgebiet mit Bestandsgrößen ab 1.000 Mastplätzen und Gruppengrößen von bis zu 30 Mastschweinen teilnehmen. Zur Bewertung des Tierwohlniveaus der Mastschweine werden auf den Betrieben Tierwohlindikatoren entsprechend  der  KTBL-Schrift Tierschutzindikatoren: Leitfaden für die Praxis – Schwein über  eine Dauer  von  12 Monaten,  beginnend  ab  dem  Frühjahr  2018, erfasst.
 

13.12.2017

Verringerung der Notwendigkeit des Schwanzkürzens

Schwanzbeißen ist eine weit verbreitete Verhaltensstörung bei Schweinen. Alle Haltungssysteme und Produktionsformen sind mehr oder weniger stark betroffen. Die Ursachen sind vielfältig (multifaktoriell). Viele Risikofaktoren sind bereits bekannt. Sie wirken jedoch auf jedem Betrieb anders und in verschiedenen Konstellationen. Daher gibt es keine Standard-Problemlösung.
Das Thema wird auch auf EU-Ebene diskutiert mit regelmäßigen Treffen zum Erfahrungsaustausch. Daraus sind Hilfestellungen und Betriebsreportagen entstanden, die die EU-Kommission jetzt in verschiedenen Sprachen auf ihrer Internetseite anbietet.
In Deutschland gibt es zu diesem Thema ebenfalls eine Online-Anlaufstelle: www.ringelschwanz.info, die mit einer Selbsteinschätzung der Betriebe beginnt und dann die Haupteinflussfaktoren Gesundheit, Fütterung, Haltung und Beschäftigung beschreibt. In einem Rentenbankprojekt wurden Experten ausgebildet, deren Adressen hier zu finden sind.
Im Rahmen des BMEL-Modell- und Demonstrationsvorhabens Tierschutz sind in Deutschland vergleichbare Leitfäden und Betriebsreportagen-Videos entstanden
 

12.12.2017

Liberalisierter Warenverkehr als Grundlage erfolgreichen Außenhandels

Die Mitglieder der German Export Association for Food and Agriproducts GEFA e.V. haben sich anlässlich ihres heutigen Dialogs mit Vertretern von mehr als 80 Botschaften im Internationalen Club des Auswärtigen Amts für eine weitere Liberalisierung des weltweiten Handels mit Agrarprodukten und Lebensmitteln ausgesprochen. Willi Meier, Sprecher der GEFA und Prokurist des Lübecker Traditionsunternehmens Niederegger, fasst die Kernforderungen der exportorientierten Unternehmen der Branche zusammen: Als exportorientierte Branche plädieren wir für einen freien Handel und fairen Wettbewerb. Diese verbinden Wirtschaftspartner über Produktions- und Verarbeitungsstufen grenzübergreifend, zeigen Marktbeteiligten neue Trends und Entwicklungen auf und schaffen dank eines enormen Transfers von Wissen, mit Arbeitsteilung und Strukturwandel wachsenden Wohlstand im In- und Ausland. Internationaler Handel erfordert faire Rahmenbedingungen, denn jede Form von Protektionismus schadet Marktpartnern und Verbrauchern.

 

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