Aktuelles

09.10.2017

Checkliste KB-Management zum Download

©SuS - Umrauschende Sauen verursachen unerwünschte Kosten und verringern die Herdenleistung. Beides schmälert den wirtschaftlichen Ertrag. Die Gründe für das Umrauschen sind vielfältig. Zum einen können die Sauen zu mager sein oder MMA spielt eine Rolle. Zum anderen kann regelmäßiges Umrauschen mit einem nicht optimalen KB-Management zusammenhängen.

In Problembetrieben sollte die Fruchtbarkeitsleistung in fünf Schritten überprüft werden. Bei dem Check werden zunächst die Jungsauen, die Erstlingssauen und die Umrauscher analysiert. Danach erfolgt die Überprüfung der Verbleiberate und der Wurfgrößen. Stellt sich heraus, dass speziell die regelmäßigen Umrascher das Problem sind, sollte das KB-Management unter die Lupe genommen werden. SUS bietet hierzu eine Checkliste an, die heruntergeladen und mit in den Stall genommen werden kann. 

 

09.10.2017

Forum: AgrarChallenge auf Instagram

Agrarchallenge (c) Forum Moderne Landwirtschaft Forum - Vom 9. - 16.10.2017 eröffnet das Forum Moderne Landwirtschaft die #AgrarChallenge auf #Instagram. Jeder Landwirt, jede Landfrau, jeder Agrarstudent, jeder Lehrling, jeder Mitarbeiter aus dem Vor- und nachgelagerten Bereich mit einem Instagram-Account ist herzlich eingeladen bei der Aktion mitzumachen. Ziel ist es, die Arbeit moderne Menschen in der Landwirtschaft zu zeigen.
Wer nicht auf Instagram ist, ist herzlich eingeladen auch via Facebook mitzumachen. Je mehr, desto besser.

#modernelandwirtestattbauersuchtfrautypen

 

09.10.2017

ANUGA: Die Lebensmittelindustrie präsentiert zahlreiche Neuerungen

Bei den Lebensmitteln ist es wie mit der Mode: Neuschöpfungen schaffen es gerade einmal bis zur Präsentation, aber nie in die Regale. Sie treffen häufig den Geschmack des Publikums nicht. Zu der weltweit größten Ernährungsmesse Anuga haben rd. 7.400 Aussteller aus über 100 Ländern rd. 2.300 Neuheiten mitgebracht. Proteinhaltige Nahrungsmittel stehen dabei im Mittelpunkt, egal ob tierisch oder analog. Verbrauchertäuschung, wo man hinschaut? Weit gefehlt. Die Lebensmittelhersteller wollen von dem vermeintlichen Nachhaltigkeits- und Gesundheitstrend profitieren. Schließlich sind die Margen bei Lebensmitteln so klein, dass nur Masse eine positiven Umsatz verspricht. Daher ist es unternehmerisch durchaus nachvollziehbar, Produkte zu bewerben, die dem Zeitgeist entsprechen.
 

09.10.2017

Ethische Überlegungen: Fleischverzicht oder Verbesserung bestehender Haltungsbedingungen?

Wollten ethisch motivierte Vegetarier konsequent nach ihren Überzeugungen handeln, müssten sie andere Prioritäten setzen, als sich fleischlos zu ernähren, behauptet der Philosophl Sittler-Adamczewski in einem Kommentar, der Mitte des Jahres in der Zeitschrift Journal of Practical Ethics veröffentlicht wurde. Sie müssten sich mehr um bessere Haltungsbedingungen als die Nichtexistenz von Nutztieren durch Fleischverzicht einsetzen und sie sollten die Prioritäten mehr auf Wildtiere legen. Deren Leid sei unendlich größer, als der von Nutztieren. Auszüge aus dem Kommentar wurden von dem Diplom-Psychologen und Wissenschaftsautor Thilo Spahl ins Deutsche übersetzt.
 

09.10.2017

Schweiz: Labelfleisch zu teuer?

Die Anzahl sog. Label-Schweine habe in der Schweiz in den letzten Jahren abgenommen, meldet die Zeitschrift Schweinezucht und Schweinemast (SuS). Sie beruft sich dabei auf Informationen einer Presseveranstaltung des Schweizer Tierschutz (STS). Seit 2010 sei die Zahl der Label-Schweine von 58 auf 50 % gesunken. Der Trend gehe also wieder zurück zur konventionellen Haltung. Der Tierschutz gibt dem Handel die Schuld, u.a. weil zu wenig Werbung für Label-Fleisch gemacht werde.

Anm. d. Red.: Tierschutz kostet Geld, viel Geld. Werbung alleine reicht nicht aus, um den Absatz zu fördern. Dafür ist die Konkurrenz zu groß - und dem Verbraucher das Hemd näher als die Hose. Das Moralparadoxon zeigt sich gerade bei Labelfleisch besonders deutlich: jeder Verbraucher wünscht sich mehr Tierwohl; bezahlen will er dafür aber i.d.R. nicht bzw. nur bis zu einer Schmerzgrenze.
 

06.10.2017

Neues Infomobil des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern

Infomobil BV MV Der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern hat für seine Öffentlichkeitsarbeit ein neues Infomobil finanziert. Das Infomobil kann ab sofort von den Kreis- & Regionalverbänden des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V. ausgeliehen und für die Öffentlichkeitsarbeit z.B. für Erntefeste oder Aktionstage eingesetzt werden. Das Infomobil kann als begehbarer Ausstellungsraum sowie als kleine Bühne dienen. 
Um die Terminkoordination für die Einsätze des Infomobils kümmert sich Frau Selig oder Frau Kerber. Impressionen von den Einsätzen findet man auf der Facebookseite des berufsständischen Vertretung.
 

06.10.2017

Clip my Farm: Endspurt

Stadt. Land. Plus. Alle können mitmachen: Einzelkämpfer und Teams aus Schülern, Studenten und Jugendlichen. Alle, die ein Herz für Landwirtschaft haben, sind willkommen. Legt euch ins Zeug mit originellen, glaubwürdigen, gerne auch witzigen, frechen Ideen und Geschichten! Gesucht werden talentierte Drehbuchschreiber, Amateur-Filmer und Hof-Helden, die wissen, wieviel Leidenschaft in der Landwirtschaft steckt. Hier spielt die Musik: Ihr könnt eure Videos nicht nur mit Tönen aus der Natur versehen, sondern auch mit eigenen passenden Sounds und Songs hinterlegen. Selbst gespielt, gesungen oder vom Band – alles ist erlaubt. Fast alles. Bei fremder Musik müsst ihr unbedingt die Nutzungsrechte beachten. Wir helfen euch dabei. Wer sich registriert und mitmacht, findet lizenzfreie Musik und mehr zum Runterladen. Teilnahmeschluss bzw. letzter Termin für das Hochladen von Videos ist der 31. Oktober 2017.
 

06.10.2017

Kommunikation "Auffe Tenne"

Landwirtschaft ist mehr als Lebensmittelerzeugung. Stromlieferant, Direktvermarktung und Naherholung sowie Ort für Sportveranstaltungen kennt jeder. Wie sieht es mit Veranstaltungen und direktem Blick in den Schweinesstall aus? So etwas plant der Betrieb Ostendorf und sammelt hierfür Geld. Als Gegenleisstung: ein verbrieftes Raumnutzungsrecht. Damit wird die Idee für alle Unternehmen aus der Branche interessant: für Tagungen, Kundengespräche und Presseveranstaltungen. Ein gemütlicher Ort für gute Gespräche, wirbt der Landwirt für seine Projektidee. Wir meinen: Eine gute Idee für noch mehr Transparenz und Öffentlichkeit.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage Auffe Tenne.
 

06.10.2017

Chinesen nutzen neue Gentechnik zur Behebung menschlicher Erbkrankheiten

Während Europa noch auf der Suche nach einer Positionierung zurBewertung neuer biotechnologischer Verfahren wie Genediting ist, schaffen die Chinesen Fakten. In der renommierten Fachzeitschrift "Science" wurde heute über die Ergebnisse des Einsatzes von CRISPR/Cas9, einer Methode zur gezielten Veränderung des Erbgutes, an einem menschlichen Embryonen berichtet. Danach soll es den chinesischen Wissenschaftlern gelungen sein, eine Mutation im Erbgut zu korrigieren, die für eine leichte Ausprägung der Bluterkrankheit verantwortlich ist.
 

06.10.2017

Plagiatsvorwürfe zur Risikobewertung von Glyphosat zeugen von Unkenntnis der gesetzlichen und international üblichen Verfahren

BfR - Deutschland hat für das europäische Genehmigungsverfahren von Glyphosat als Berichterstatter in seinem Bericht sowohl die gesetzlich vorgeschriebenen Studien der Antragsteller als auch alle weiteren relevanten und verfügbaren Studien sorgfältig gemäß den gesetzlich etablierten Verfahren geprüft und bewertet. Es ist dabei üblich und anerkannt, dass die Bewertungsbehörden nach kritischer Prüfung der Originalstudien auch Passagen aus eingereichten Dokumenten in ihre Bewertungsberichte integrieren. Auch Teile des Bewertungsberichtes Deutschlands enthalten deshalb derartige Textteile aus Studienbeschreibungen und öffentlich zugänglicher Literatur, die von den Antragstellern als Teil der gesetzlich geforderten Dossiers eingereicht werden mussten. Diese allgemeine, national und i nternational übliche und anerkannte Vorgehensweise, die nicht nur bei Pflanzenschutzmitteln sondern auch bei Arzneimitteln, Bioziden und Chemikalien etabliert ist, wurde aktuell im Falle von Glyphosat vereinzelt kritisiert. Wir respektieren und schätzen die Aufgabe von Vereinen, Organisationen und Medien, die Arbeit der wissenschaftlichen Behörden kritisch zu hinterfragen. Dies ist ein wichtiges Element eines demokratischen Systems, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Man tut aber dem öffentlichen Diskurs keinen Gefallen, wenn Wissenschaft diskreditiert wird und dies auf Unkenntnis der gesetzlichen nationalen und internationalen Verfahren beruht. In einigen Kreisen wird eine wissenschaftliche Bewertung nur noch akzeptiert, wenn die Erkenntnisse die eigene Agenda stützen. Genau deshalb hat man das BfR als unabhängige und unparteiische Institution für die wissenschaftliche Politikberatung gegründet. Auch die wiederholt vorgebrachte Forderung, dass Bewertungsbehörden eigene Experimente durchführen sollten, ist in den gesetzlich vorgeschriebenen Abläufen nicht vorgesehen.
 

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