Aktuelles

24.08.2017

Tollwut: Impfung hilft?

Noch immer sterben jährlich bis zu 74.000 Menschen an Tollwut, in der Mehrzahl Kinder unter 15 Jahre, informiert das Internetportal Bioökonomie.de am 21. August 2017 (Von Tollwut-Nestern und Insektenburgern) und bezieht sich damit auf einen FAZ-Artikel von Sonja Kastilan am 21.08.2017. Zwar gelte die Krankheit offiziell als ausgerottet in Deutschland; Fledermäuse stellten aber nach wie vor ein Erregerreservoir dar.
Menschen, die sich häufig in freier Natur aufhalten, wird empfohlen, sich im Falle von Verletzungen impfen zu lassen.

Anm. d. Red.: Wir können diese Empfehlung fachlich nicht nachvollziehen. Wahrscheinlich kennt auch niemand einen Menschen, der sich bereits gegen Tollwut hat impfen lassen. Dabei sind Impfungen grundsätzlich sinnvoll, insbesondere in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung. Sie schützen nicht nur wertvolle Tierbestände, sondern helfen den Medikamenteneinsatz zu reduzieren.
 

23.08.2017

FLI: Empfehlungen im Falle eines ASP-Ausbruchs bei Wildschweinen

FLI - Vor dem Hintergrund der nach wie vor steigenden  Fallzahlen  bei  der  Afrikanischen  Schwei-nepest (ASP) im Baltikum, Polen und Tschechien sowie  Rumänien,  hat  das  Friedrich-Loeffler-Institut  (FLI)  Empfehlungen  für  Maßnahmen  im Falle  eines  Ausbruchs  bei  Wildschweinen  in Deutschland  erstellt. Nach  der  Einrichtung  eines gefährdeten Bezirks und einer Pufferzone gilt es, in beiden geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um eine  weitere  Verbreitung  der  Tierseuche  möglichst  zu  verhindern.  Dies  schließt  auch  Biosicherheitsmaßnahmen bei der Jagdausübung ein.  
Die Empfehlungen finden Sie unter  http://www.fli.bund.de.
 

23.08.2017

Futterzusatz in Mastrationen für Schweine kann Futterverwertung verbessern und die Umwelt entlasten

Die neue Düngemittel-Verordnung nimmt einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Rationsgestaltung in der Schweinemast. Hier ist es umso mehr die Nährstoffverwertung bei reduzierten Inhaltsstoffen, die im Focus steht und es zu steigern gilt. Dieser Aspekt wurde in einem Fütterungsversuch der Deutschen Vilomix Tierernährung GmbH geprüft. Eine Ration, die in Anlehnung an die stark N/P reduzierte Fütterung erstellt wurde, erhielt das Unternehmensprodukt NutriSpar und in einer weiteren Variante ein handelsübliches NSP-Enzym. Die Zulage von NutriSpar in der  Mast führte zu :

  • 5% höhere Tageszunahmen
  • 0,17 verbesserten Futterverwertung
  • geringeren Futterkosten pro kg Zuwachs
Die Ergebnisse wurden hier veröffentlicht. Ansprechpartner ist Dr. Arndt Schäfer (aschaefer@vilomix.de).
 

23.08.2017

Praxiserfahrene ohne Ausbildung können Berufsabschluss zum Landwirt/ zur Landwirtin nachholen

Für praxiserfahrene Landwirte ist die Teilnahme an der Abschlussprüfung auch ohne vorherige landwirtschaftliche Ausbildung möglich, darauf macht die Landwirtschaftskammer Niedersachsen aufmerksam. Zur Abschlussprüfung können nach § 45/2 Berufsbildungsgesetz auch Personen zugelassen werden, die mindestens das 1,5 fache der vorgeschriebenen Ausbildungszeit als Landwirt tätig gewesen sind. Bei hauptberuflicher landwirtschaftlicher Tätigkeit sind somit mindestens 4,5 Jahre Praxis nachzuweisen, bei nebenberuflicher Tätigkeit erhöhen sich die Praxiszeiten entsprechend dem nachgewiesenen Arbeitsumfang.
 

23.08.2017

Nährstoffanfall von Jungebern

LWK - NS - In der neuen Düngeverordnung ist für das Produktionsverfahren Jungebermast bisher nur die Universal- und die N-/P-reduzierte Fütterung vorgesehen. Mittlerweile zeigen aber mehrere Versuche, u.a. auch von der LWK Niedersachsen, dass Jungeber auch stark N-/P-reduziert ohne Leistungseinbußen gefüttert werden können. Dies wirkt sich natürlich auf den Nährstoffanfall und die für die Gülleausbringung erforderliche Fläche aus.
 

22.08.2017

Agrarberatung im Wandel

Die landwirtschaftliche Beratung in Deutschland ist einem fortdauernden Veränderungsprozess unterworfen, der in den Bundesländern unterschiedlich verläuft. Vor zehn Jahren veröffentlichte B&B Agrar einen umfassenden Überblick über die Beratungslandschaft, jetzt wurde dieser aktualisiert.
 

22.08.2017

Landwirtschaft und Verbraucher im Dialog

Was macht erfolgreiche Agrarkommunikation aus? Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift B&B Agrar des BZL benennt wichtige Kriterien, die zum Imagewandel beitragen: Mut zur Selbstkritik und zur Offenheit, Authentizität, Gespür für aktuelle Problemfelder und die Entscheidung für eine nachhaltige Wirtschaftsweise. Miteinander statt übereinander reden ist hier das Stichwort. Wie sich das umsetzen lässt, zeigen verschiedene Beispiele aus der Praxis.

Damit eine zielgruppengerechte Kommunikation gelingt, ist ein hohes Maß an Professionalität gefragt. Ihre volle Wirkung entfaltet Öffentlichkeitsarbeit dann, wenn sie langfristig angelegt ist und mehrgleisig fährt, also auch die Chancen der Sozialen Medien nutzt. Wie das gelingt, ist ab sofort nachzulesen.

Die neue Ausgabe der B&B Agrar kann unter https://www.bildungsserveragrar.de/service/zeitschrift-bub-agrar bestellt oder heruntergeladen werden.

 

22.08.2017

Kein geruchsbelastetes Eberfleisch in der Verkaufstheke

BLE - Um das Problem mit dem geruchsbelasteten Eberfleisch zu lösen, wurde durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das Verbundprojekt zur Identifikation und Reduktion von Ebergeruch Strat-E-Ger gefördert und über den Projektträger der BLE (ptble) betreut. Die Ergebnisse können schon jetzt erfolgreich in der Praxis eingesetzt werden.
 

22.08.2017

„Nachhaltige Tierhaltung“: BMEL fördert zehn neue Projekte

BLE - Um die Nachhaltigkeit der europäischen Tierhaltung weiterzuentwickeln und Europa als weltweit wettbewerbsfähigen Tierproduktionsstandort zu erhalten, müssen Ökonomie, Ökologie, Verbraucherakzeptanz und Ressourceneffizienz gut aufeinander abgestimmt sein. Am 22. August 2017 wurden in der BLE in Bonn 14 Förderbescheide an deutsche Forscher übergeben, die gemeinsam mit europäischen Projektpartnern an diesem Nachhaltigkeitsziel arbeiten.
 

22.08.2017

BTU-Tagung 2017

Ktbllogo Vom 18. bis 20. September 2017 findet an der Universität Hohenheim die 13.Tagung Bau, Technik und Umwelt in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung statt. Die alle zwei Jahre stattfindende Tagung ist die wissenschaftliche Plattform zur Präsentation und Diskussion neuester Forschungsergebnisse für eine nachhaltige Tierhaltung. In rund 80 Vorträgen und Posterbeiträgen werden Forschungsergebnisse und Entwicklungen aus den Bereichen Tiergerechte Haltungsverfahren, Precision Livestock Farming und Umwelt präsentiert, ergänzt durch Themen wie Systembewertung und Verbraucherakzeptanz. Darüber hinaus werden marktnahe Produkte von Herstellern qualitativ und quantitativ bewertet.
 

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