Aktuelles

07.08.2012

Health Claim für Fleischbestandteil Kreatin

Die in Europa für Lebensmittelsicherheit zuständige Behörde EFSA hat Kreatin ein sog. Heath Claim gemäß EU-VO 1924/2006 zuerkannt.  Damit wird bestätigt, dass eine Kreatin-Supplementation zu einer Steigerung der Muskelmasse und Muskelkraft sowie der Muskelleistung führt. Kreatin ist auch bekannt dafür, die Ausdauerleistung (weniger Müdigkeit) und die Erholung nach erschöpfender Leistung zu verbessern.

Vor allem in Fleisch und Fisch ist Kreatin in Mengen von etwa 2 bis 7 Gramm pro kg Nahrung enthalten. Der normale Bedarf liegt bei 2 g pro Tag, wobei der Körper 2 g selber synthetisieren kann.
 

06.08.2012

Führende US-Wissenschaftlerin kritisiert deutsche Haltung zur Gentechnik

Grüne Gentechnik ist ökologisch vorteilhaft und sichert die Ernährung der Menschheit, erkläre die Biologin Nina Fedoroff lt.  Internetportal Achgut.de in einem Interview im neuen FOCUS. Biolandbau soll gar der Umwelt schaden?
Fedoroff ist die Präsidentin der AAAS, der größten und wichtigsten amerikanischen Wissenschaftsgesellschaft.
 

06.08.2012

Milch - das ideale Sportlergetränk

lpd - Das ideale Getränk für alle Menschen, die sich gern bei sommerlichen Temperaturen sportlich betätigen, ist Milch. Sie enthält Kohlehydrate und Proteine in einer ausgewogenen Kombination für die richtige Regeneration nach dem Sport, teilt die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen mit. Sie zitiert Dr. Uwe Tegtbur, Leiter des Instituts für Sportmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover. Er verweist auf wissenschaftliche Studien, wonach die Kombination beider Milchinhaltsstoffe einen wesentlich besseren Effekt ergibt als reine Saftschorlen, die lediglich Kohlehydrate liefern.
 

01.08.2012

24. Hülsenberger Gespräche - Zusatzstoffe in der (Tier)-ernährung

Über den Nutzen und den aktuellen wissenschaftlichen Stand bei Zusatzstoffen in der menschlichen und tierischen Ernährung diskutierten kürzlich Experten der unterschiedlichsten wissenschaftlichen Fachrichtungen bei den diesjährigen Hülsenberger Gesprächen, zu denen die H. Wilhelm Schaumann Stiftung traditionell nach Lübeck eingeladen hatte.
 

30.07.2012

Wissenschaftler kritisieren Bioenergieausbau

In einer Stellungnahme zu den Grenzen und Möglichkeiten der Nutzung von Bioenergie kommt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina zu dem Schluss, dass Bioenergie als nachhaltige Energiequelle für Deutschland heute und in Zukunft keinen quantitativ wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten kann. Im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energieressourcen wie der Photovoltaik, der Solarthermie und der Windenergie verbrauche Bioenergie mehr Fläche und sei häufig mit höheren Treibhausgasemissionen und Umweltbeeinträchtigungen verbunden.
Branchenverbände sowie Vertreter aus Wissenschaft und Politik reagierten mit einem Sturm der Entrüstung auf die Studie. Verständlich, wenn z.B. die C02-Emissionen der Tierhaltung mit der anderer, auf fossilen Energieträgern basierenden Branchen verglichen wird.
 

30.07.2012

„Terra Preta“ – ein grüner Mythos?

Berichte über die Terra Preta, die sagenumwobene Schwarzerde aus den Regenwäldern des Amazonas, haben schon seit längerem Konjunktur in der deutschen Forschungs- und Medienlandschaft, informiert der Agrikulturchemiker Dr. Rainer Kluge in der aktuellen Ausgabe von Novo-Argumente. Der Wissenschaftler glaubt an einen durchaus sinnvollen Einsatz der Technologie vor allem in tropischen Ländern mit zu schneller Mineralisierung der organischen Bodensubstanz, bedingt durch hohe Temperaturen und meist viel Feuchtigkeit. Unter dem gemäßigtem Klima in Deutschland erscheine der Einsatz von Bio-Kohle dagegen wenig konkurrenzfähig.
 

09.07.2012

Rind- und Schaffleischproduktion muss produktiver werden

Steigende Nachfrage, steigende Fleischpreise und Produktionskosten sowie Landknappheit erfordern weitere Produktivitätssteigerungen in der Rind- und Schaffleischproduktion, wenn die Produktion gleichbleiben oder sogar steigen soll. Dies sagen die Teilnehmer der zehnten agri benchmark Beef and Sheep Conference, die Ende Juni in Südafrika stattfand. In dem globalen agri-benchmark-Netzwerk haben sich Agrarökonomen aus mehr als 25 Mitgliedstaaten zusammengeschlossen.
Um die Produktivität zu steigern sehen die agri-benchmark-Experten zwei Hauptwege: zum einen die Verbesserung von Weideproduktivität und -management, zum anderen die Endmast mit energiereichen Rationen in den letzten 90-150 Tagen anstelle der Endmast auf der Weide.
 

05.07.2012

Junglandwirte stellen ihren Arbeitsalltag vor - auf YouTube

Mehr als 6 Millionen Klicks hat ein Video, dass drei amerikanische Junglandwirte auf YouTube gestellt haben. Singend stellen sie ihren Arbeitsalltag als Farmer vor: sympathisch und nachahmenswert.
Eine eigene Facebookseite lädt zum Erfahrungsaustausch ein: http://www.facebook.com/PetersonFarmBros

I'm farming and I grow it
 

05.07.2012

Risiko der oralen Applikation von Arzneimitteln über das Tränkwasser

Wie das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in Recklinghausen im Zusammenhang mit einer aktuell vorgelegten Studie zu Arzneimittelrückständen in Tränkwasser mitteilt, berge die orale Applikation von Arzneimitteln über das Tränkwasser grundsätzliche Probleme, die im Hinblick auf eine Rückstandsproblematik relevant sein können. So sei es möglich, dass in Abhängigkeit vom verwendeten Tränksystem Wirkstoffrestmengen im Vorbehälter, im Dosiersystem, in den Tränklinien oder in den Nippelsträngen verbleiben. Somit sind grundsätzlich Verschleppungen von antimikrobiell wirksamen Restmengen im Tränkwassersystem über die eigentliche Behandlung hinaus möglich.
 

04.07.2012

EU-Behörde beurteilt Gentech-Soja als sicher

Biotechnologie - Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat eine gentechnisch veränderte (gv-) Sojasorte des Agrarkonzerns Monsanto begutachtet, die künftig in Europa angebaut werden soll. Zum ersten Mal hat die in Italien angesiedelte Behörde nun eine positive Stellungnahme dafür abgegeben, nachzulesen im EFSA Journal (2012, Bd. 10, S. 2753). Damit ist ein erster Schritt in Richtung Zulassung getan. Eine endgültige Entscheidung müssen nun die EU-Mitgliedsstaaten oder die EU-Kommission fällen. Ob deutsche Bauern in Zukunft tatsächlich gv-Soja anbauen, erscheint trotzdem fraglich.
 

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