Aktuelles

09.07.2012

Rind- und Schaffleischproduktion muss produktiver werden

Steigende Nachfrage, steigende Fleischpreise und Produktionskosten sowie Landknappheit erfordern weitere Produktivitätssteigerungen in der Rind- und Schaffleischproduktion, wenn die Produktion gleichbleiben oder sogar steigen soll. Dies sagen die Teilnehmer der zehnten agri benchmark Beef and Sheep Conference, die Ende Juni in Südafrika stattfand. In dem globalen agri-benchmark-Netzwerk haben sich Agrarökonomen aus mehr als 25 Mitgliedstaaten zusammengeschlossen.
Um die Produktivität zu steigern sehen die agri-benchmark-Experten zwei Hauptwege: zum einen die Verbesserung von Weideproduktivität und -management, zum anderen die Endmast mit energiereichen Rationen in den letzten 90-150 Tagen anstelle der Endmast auf der Weide.
 

05.07.2012

Junglandwirte stellen ihren Arbeitsalltag vor - auf YouTube

Mehr als 6 Millionen Klicks hat ein Video, dass drei amerikanische Junglandwirte auf YouTube gestellt haben. Singend stellen sie ihren Arbeitsalltag als Farmer vor: sympathisch und nachahmenswert.
Eine eigene Facebookseite lädt zum Erfahrungsaustausch ein: http://www.facebook.com/PetersonFarmBros

I'm farming and I grow it
 

05.07.2012

Risiko der oralen Applikation von Arzneimitteln über das Tränkwasser

Wie das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in Recklinghausen im Zusammenhang mit einer aktuell vorgelegten Studie zu Arzneimittelrückständen in Tränkwasser mitteilt, berge die orale Applikation von Arzneimitteln über das Tränkwasser grundsätzliche Probleme, die im Hinblick auf eine Rückstandsproblematik relevant sein können. So sei es möglich, dass in Abhängigkeit vom verwendeten Tränksystem Wirkstoffrestmengen im Vorbehälter, im Dosiersystem, in den Tränklinien oder in den Nippelsträngen verbleiben. Somit sind grundsätzlich Verschleppungen von antimikrobiell wirksamen Restmengen im Tränkwassersystem über die eigentliche Behandlung hinaus möglich.
 

04.07.2012

EU-Behörde beurteilt Gentech-Soja als sicher

Biotechnologie - Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat eine gentechnisch veränderte (gv-) Sojasorte des Agrarkonzerns Monsanto begutachtet, die künftig in Europa angebaut werden soll. Zum ersten Mal hat die in Italien angesiedelte Behörde nun eine positive Stellungnahme dafür abgegeben, nachzulesen im EFSA Journal (2012, Bd. 10, S. 2753). Damit ist ein erster Schritt in Richtung Zulassung getan. Eine endgültige Entscheidung müssen nun die EU-Mitgliedsstaaten oder die EU-Kommission fällen. Ob deutsche Bauern in Zukunft tatsächlich gv-Soja anbauen, erscheint trotzdem fraglich.
 

03.07.2012

Gentechnik erhöht Erträge und Lebensstandard von Kleinbauern

idw - In einer Langzeitstudie hat der Göttinger Agrarökonom Prof. Dr. Matin Qaim mit seinem Team die wirtschaftlichen und sozialen Aspekte von Gentechnik in Entwicklungsländern untersucht. Die Wissenschaftler der Universität Göttingen haben dabei unter anderem erforscht, welche Effekte der Anbau von gentechnisch veränderter Baumwolle (sogenannter Bt-Baumwolle) in Indien auf die lokale ländliche Bevölkerung hat. Die Ergebnisse der Studie wurden in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht.

Originalveröffentlichung: Kathage, J., Qaim, M. (2012): Economic impacts and impact dynamics of Bt (Bacillus thuringiensis) cotton in India. Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Doi: 10.1073/pnas.1203647109 (published online)
 

03.07.2012

Jungbluth warnt vor dem „Zwei-Klassen-Schwein“

©SuS - Beim Forum Tierhaltung im Fokus des Deutschen Bauernverbands (DBV) vergangene Woche in Fürstenfeldbruck verwies Prof. Thomas Jungbluth auf die nur sehr engen wirtschaftlichen Spielräume der Nutztierhalter. Der Präsident des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) betonte, dass es jetzt darauf ankomme, bestehende Defizite auszumachen und im Konsens abzuarbeiten. Gleichzeitig beklagte der KTBL-Präsident, dass vielfach in der Tierschutzdebatte nur alte und bekannte Argumente ausgetauscht würden. ... Einen ersten Ansatz sieht er in Tierschutzlabeln. Gleichzeitig warnte der KTBL-Präsident vor einer einseitigen Ausrichtung auf diesen Aspekt. Es gelte auch, die Umweltindikatoren zu beachten. Stroh z.B. sei ein Gesundheitsrisiko.
 

03.07.2012

Irland unterstützt Sauenhalter bei Umstellung auf Gruppenhaltung

Irland unterstützt seine Ferkelerzeuger bei der fristgerechten Umsetzung der EU-Anforderungen zur Umstellung auf Gruppenhaltung für tragende Sauen mit Zuschüssen in Höhe von 40 % des Investitionsvolumens. Bisher waren das max. 120.000 Euro je Betrieb. Dieser Betrag wird jetzt um 80.000 Euro auf max. 200.000 Euro aufgestockt. Dahinter steht die Klage des Branchenverbandes, dass ein durchschnittlicher Ferkelerzeugerbetrieb mit rd. 550 Sauen mehr als 400.000 Euro in die Umrüstung stecken muss, um EU-konform wirtschaften zu können. Das Gesamtvolumen der Investitionen wird auf 700 Mio. Euro geschätzt.
 

02.07.2012

Die Rolle der Darmbakterien für die Gesundheit

Der menschliche Körper enthält Billionen von Mikroorganismen, die in der Summme 1 bis 3 % des menschlichen Körpergewichts ausmachen. Mehr als 10.000 Arten wurden bisher identifiziert, die eine fundamentale Rolle für die persönliche Gesundheit spielen. Neue Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass die Disposition für zahlreiche Krankheiten, wie Adipositas, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Asthma und Allergien von der Zusammensetzung der Darmbakterien beeinflusst werden.
Die Ergebnisse decken sich mit den Aussagen einer Pressemeldung der Deutschen Gesellschaft für Mukosale Immunologie und Mikrobiom (DGMIM). Dort heißt es: Wer seinen Darm stärken und schützen will, kann lebende Mikroorganismen in Form von probiotisch wirkenden Lebensmitteln und im Krankheitsfall von entsprechenden Medikamenten zu sich nehmen. Lt. aktueller Studie der Universität in Illinois, soll bereits die Aufnahmen von Ballaststoffen die Bakterienpopulation positiv beeinflussen. Auch in der Schweinefütterung gibt es hierzu gesetzliche Vorgaben.

Eine Broschüre zu dem Thema Probiotika hat die AWT herausgegeben.
 

02.07.2012

Profitieren Afrikas Savannen vom C02-Anstieg?

Lt. aktueller Studie der Goethe-Universität Frankfurt, könnten große Teile der afrikanischen Savannen bis zum Jahr 2100 mit Wäldern bedeckt sein. Hintergrund sei der erwartete C02-Anstieg.

Quelle: Steven I. Higgins, Simon Scheiter. Atmospheric CO2 forces abrupt vegetation shifts locally, but not globally. Nature, 2012; DOI: 10.1038/nature11238

In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass der Deutsche Bundesrat auf seiner Sitzung am 29.06.2012 die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid zugestimmt hat. Das Gesetz soll einen Beitrag zur Senkung der Kohlendioxidemissionen leisten und setzt zugleich die Europäische CCS-Richtlinie in nationales Recht um.
 

02.07.2012

"MilchQplus" zur Verbesserung der Eutergesundheit

MilchQPlus Unter dem Namen milchQplus arbeiten der Deutsche Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen (DLQ) und die Hochschule Hannover an einem deutschlandweiten Programm zur Optimierung der Eutergesundheit in Milchviehherden. Ziele von milchQplus
  • Verbesserte Kommunikation zwischen allen Partnern (Landwirt/In, Tierarzt/In, Berater/In)
  • Vorbeugung von Neuerkrankungen und Reduktion von Euterentzündungen
  • Reduzierung der Milchverluste und Gewinnmaximierung
  • Effizientere  Therapiemaßnahmen und Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes
  • Förderung der Langlebigkeit und Steigerung der Lebensleistung
  • Verbesserte Ressourcennutzung und Klimaeffizienz

Das Forschungsprojekt wird vom Bundeslandwirtschaftsministerium gefördert. Weitere Informationen finden Sie auf der soeben frei geschalteten Projekthomepage: www.milchqplus.de, die auf der Intersolute-Software zur professionellen und einfachen Pflege von Internetseiten basiert.

 

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