Aktuelles

31.08.2009

„Es ist nicht überraschend, dass verschiedene Studien zu widersprüchlichen Ergebnissen kommen.“

Bei Biosicherheitsstudien zu gentechnisch veränderten Pflanzen taucht immer wieder das Problem auf, dass einzelne Studien widersprüchliche Ergebnisse liefern. Das erschwert die Risikobewertung. In der medizinischen Forschung, wo sich das gleiche Problem stellt, haben in den letzten Jahren so genannte Meta-Studien an Bedeutung gewonnen. Diese kombinieren die Ergebnisse zahlreicher Studien und erlangen damit eine deutlich höhere Aussagekraft als Einzelstudien. bioSicherheit sprach mit Michelle Marvier von der Santa Clara University (USA), die Meta-Studien zu den ökologischen Auswirkungen von Bt -Mais und Bt-Baumwolle durchgeführt hat.>>>
 

28.08.2009

Kein Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Fleischverzehr

In der Septemberausgabe der wissenschaftlichen Zeitschrift American Journal of Clinical Nutrition wurden soeben die Ergebnisse von drei wissenschaftlichen Studien veröffentlicht, die keinen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Rindfleisch und Brustkrebs finden. Damit werden Ergebnisse des amerikanischen Gesundheitsinstituts bestätigt, die bereits Ende 2008 im International Journal of Cancer" veröffentlicht wurden. Alle Ergebnisse stehen im krassen Gegensatz zu Ergebnissen des World Cancer Research Fund (WCRF) und dem amerikanischen Krebsforschungsinstitut, American Institute for Cancer Research (AICR), die gemeinsam bereits 2007 vor zu viel Fleischverzehr gewarnt hatten. Allerdings hatten Ernährungswissenschafter bereits nach Veröffentlichung der Empfehlungen die restriktiven Ernährungsempfehlungen des neuen Krebsreports als ungerechtfertigt und kontraproduktiv bezeichnet.

 

19.08.2009

Zucht auf Mütterlichkeit kann Ferkelverluste senken

In der Ferkelproduktion stellen die Erdrückungsverluste ein großes Problem dar. Reaktionen der Sau auf Lautäußerungen eingeklemmter Ferkel und angepasstes Abliege- und Aufstehverhalten werden durch das mütterliche Verhalten der Sau bestimmt. In einer Untersuchung von Lensink et al. konnte nachgewiesen werden, dass nervöse Sauen und Sauen, die Angst vor dem Menschen haben, signifikant mehr Ferkel erdrücken. Die Wissenschaftler überlegen, durch entsprechende Verhaltenstests eine gezielte Selektion vornehmen und Erdrückungsverluste reduzieren zu können.
Frühere Untersuchungen aus Deutschland bestätigen die Ergebnisse.
Relationship between the behaviour of sows at 6 months old and the behaviour an perfomance at farrowing, animal (2009), 3:128-134 Cambridge University Press
Gute Muttereigenschaften - das Verhalten der Sauen als mögliches Selektionsmerkmal?, Schweinezucht aktuell, 31/2007.
 

17.08.2009

Bunte Bentheimer: Kochwettbewerb "Saulecker"

Erhalten durch Aufessen lautet das Motto des Vereins zum Erhalt des Bunten Bentheimer Schweins, der jetzt einen Kochwettbewerb Saulecker ausgelobt hat. Schicken Sie Ihre kulinarische Schweinerei bis zum 7. September an info@bunte-bentheimer-schweine.de und gewinnen Sie attraktive Preise. Eine Jury aus Freunden des deftigen Genusses und Profiköchen aus der Region wählt die besten Rezepte aus.
Die drei erstplatzierten Köstlichkeiten werden am 16. September in Lingen im Beisein der Einsender öffentlich verkostet.
 

10.08.2009

aid-DVD "Zukunftsorientierte Biogasanlagen"

Zukunftsobiogasanlagen Landwirtschaftliche Betriebe sind der ideale Einsatzort für die umwelt- und klimafreundliche Biogaserzeugung und -nutzung. Filme und Infomaterial auf der aid-DVD Zukunftsorientierte Biogasanlagen zeigen, wie moderne Biogasanlagen funktionieren und sich finanziell lohnen. Der Hauptfilm Vom Landwirt zum Energiewirt aus dem Jahr 2004 zeigt einen Pionier-Landwirt bei der Errichtung einer modernen Biogasanlage. Bilder und Animationen verdeutlichen Aufbau und Funktion der Anlage, Wissenschaftler, Ingenieure und Landwirte beantworten ökonomische und praktische Fragen. Als Zusatzmaterial enthält die DVD Infomaterial (als PDF) und fünf Kurzfilme zu den Preisträgern des Bundeswettbewerbs 2008 Musterlösungen zukunftsorientierter Biogasanlagen. Die DVD kann unter Tel. 0180/3849900, Fax: 0228/8499-200, E-Mail oder im aid-medienshop bestellt werden.
 

07.08.2009

Pandemische H1N1-Grippe: harmloser als saisonale Grippe

Die Nordamerikagrippe heißt lt. WHO-Definition jetzt offiziell Pandemische H1N1-Grippe und ist für den grössten Teil der Bevölkerung nicht schlimmer als eine gewöhnliche, saisonale Influenza. Woher kommt dieser Sinneswandel? Nach dem ersten Medienhype, bei der das Killervirus ein dankbares Thema für die Sommerpause war und immer noch ist, melden sich jetzt immer mehr Experten zu Wort, die die Panikmache verurteilen.
Ein «Grippchen» nannte sie jüngst der Pariser Medizinprofessor Bernard Debré. Und der britische Epidemiologe Tom Jefferson, der für die Cochrane-Stiftung alle veröffentlichten Studien zum Thema Grippe auswertet, sagte in einem Interview mit dem «Spiegel», er sehe «keinen prinzipiellen Unterschied zu einer normalen Grippewelle», wertet der schweizer Beobachter (Ausgabe 16/09) das Thema für seine Leser aus.
H1N1: Harmloseres Virus, als man denkt
 

06.08.2009

Zahlungsbereitschaft und Kaufverhalten bei Ökolebensmitteln

Der Preis gilt als zentrales Hindernis für Verbraucherinnen und Verbraucher, (mehr) Ökolebensmittel zu kaufen. Ein Forschungsvorhaben hat untersucht, wie Preis sensibel Käufer von Bioprodukten wirklich reagieren.
Das Ergebnis widerspricht einer Studie des Marktforschungsinstituts GfK.
 

31.07.2009

Fleischersatzprodukte klimaschädlicher als das Original?

Die Lebensmittelexpertin Hedi Grunewald von der Verbraucherzentrale Niedersachsen berechnet für die Produktion eines Kilogramms Schweinefleisch nur 3,2 Kilogramm CO2-Ausstoß - wenn das stimmt, wäre Valess klimaschädlicher als Fleisch, stellt JOST MAURIN für die TAZ fest (Schweineschnitzel aus Milch, 19.06.2009). Und auch die Verbraucherzentrale Hamburg ist von dem Ersatzfleisch aus Milch nicht begeistert. Wegen der Zugabe von Verdickungsmittel und Aromen ....steht fest:  Valess ist keine gesunde Alternative." (Zitat: Armin Valet)
Siehe auch ZDS-Meldung vom 15.04.2009: Nach "Nepp-Käse" jetzt auch "Nepp-Fleisch"?
 

05.07.2009

Erst Käseimitat, jetzt Ekel-"Schinken"

Netzzeitung - Dass der Käse, den Gastronomen verwenden, oft gar kein Käse ist, weiß man mittlerweile. Jetzt berichten Verbraucherschützer, dass für Schinken häufig dasselbe gilt. (Auf Pizza ist oft nur Schein-Schinken).
Es kommt allerdings noch schlimmer: Eine Molkerei, die es eigentlich besser wissen müsste, verkauft bereits Kunst-Fleisch; in den Niederlanden auch Nepp-Fleisch genannt.
 

29.06.2009

Wieviel Fleisch essen wir wirklich?

Englische Forscher haben sich die Mühe gemacht, bei gemischten Gerichten wie Eintöpfen, Pizza oder Aufläufen den Fleischanteil genau zu ermitteln (Prynne, CJ et al., Eur J Clin Nutr 2009;63:660-666). informiert Ulrike Gonder auf ihrer Internetseite. Damit soll der tatsächliche Fleischkonsum realistischer eingeschätzt werden.
Das erstaunliche Ergebnis: Durch die realistischeren Zahlen verringert sich der Anteil jener Erwachsenen, die nach Ansicht der Welt-Krebsforschungs-Organisation WCRF zuviel Fleisch essen, von 30 auf 12%.
 

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