Aktuelles

11.11.2009

Altsteinzeitdiät: gesund und effektiv

Von allen Trenddiäten findet die paläolitische Diät (= Altsteinzeitdiät) das meiste Interesse, meint Stephan Rössner von der Karolinska Universität in Schweden. Auf dem 55. Internationalen Kongress für Fleischwissenschaft und Technologie (16.-21. August) referierte er zu dem Thema Fleisch, Protein und Fettsucht. Die Altsteinzeitdiät enthält sehr viel Protein (bis zu 30 %), wenig Fett, viele faserreiche Kohlenhydrate und scheint positive Auswirkungen auf die Gewichtskontrolle und die Behandlung von Diabetes des Typs 2 zu haben. Aus Sichtweise der Gewichtsreduktion sind Hochproteindiäten mit sehr hohem Fleischverzehr wie nach Scarsdale und Atkins sehr gut geeignet, das Körpergewicht zu normalisieren. Über einen längeren Zeitraum (> sechs Monate) empfehlen sich derartige Diäten allerdings nur für gesunde Menschen mit normaler Nierenfunktion.
(Quelle: Dr. Fredi Schwägele, Max-Rubner-Institut Kulmbach in Fleischwirtschaft, 10/2009)
 

09.11.2009

Nachhaltigere Gesellschaft ohne Hund?

Robert and Brenda Vale: Time to Eat the Dog?: The Real Guide to Sustainable Living Die Klimawirkung der Produkte (für Heimtiere) ist weder bei Händlern noch bei Verbrauchern bisher ein Thema, bestätigt Detlev Nolte, Sprecher des deutschen Industrieverbands Heimtierbedarf in dem Beitrag Hund oder Auto?, den Stefan Löffler für 'Die Zeit (Ausgabe 46/2009) verfasst hat. Das dürfte allerdings bald anders werden, wenn die Debatte zur Klimabilanz von Haustieren auf den Kontinent schwappt.
Auslöser ist ein Buch der Neuseeländer Robert und Brenda Vale mit dem Titel
Time to Eat the Dog? Deren fragewürdigen Berechnungen veranlassten den 'New Scientist zu einem bösen Kommentar im Editorial: des beste Freund des Menschen hat sich als Feind des Planeten herausgestellt. Die Herstellung und Betankung eines Toyota Land Cruiser soll danach weniger Umwelt schädlich sein, als die Haltung und Fütterung eines mittelgroßen Hundes.
 

08.11.2009

GV-Cystein in Backwaren und als Fleischaroma für Vegetarier

Cystein ist eine schwefelhaltige Aminosäure, die bei der Herstellung von Brot, Brötchen und Backwaren als Bestandteil vieler Backmittel und Backgrundstoffe weit verbreitet ist. Als künstliches Fleischaroma setzt man es vegetarischen Lebensmitteln zu. Klassisch wird Cystein aus cystinreichem Eiweiß wie Menschenhaar, Federn oder Schweineborsten gewonnen.
Inzwischen ist es einem deutschen Unternehmen gelungen, Kolibakterien(Escherichia coli) mit gentechnischen Verfahren so zu bearbeiten, dass eine fermentative Cystein-Herstellung lohnend erscheint. Die Kolibakterien stellen aus Glukose (Zucker) und einigen Mineralsalzen das gewünschte Cystein in größeren Mengen her und leiten es in die Nährbrühe ab. Das Verfahren wird seit 2001 angewandt.
 

06.11.2009

GFS: Video zur Besamung

GFS-Video: Erfolgreich Besamen im Produktionsstall

Im Deckzentrum im passenden Moment das Richtige zu tun, bestimmt den wirtschaftlichen Erfolg eines Ferkelerzeugerbetriebs. Die Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung eG (GFS) hat eine neue DVD zum Thema Erfolgreich Besamen im Produktionsstall veröffentlicht. In den knapp neun Minuten Laufzeit werden viele wertvolle Tipps zur Spermalagerung, zu Besamungshilfen und zur Dokumentation im Besamungsstall gegeben. Wie man zum Beispiel eine Duldungskontrolle korrekt ausführt, zeigt der unten angefügte kurze Ausschnitt aus dem Video.
GFS-Mitgliedsbetriebe können die DVD kostenlos anfordern. Alle anderen Interessierten können sie gegen eine Schutzgebühr von 10 € direkt bei der GFS bestellen (Telefon: 0 25 93 - 91 30).
Damit Sie einen Eindruck von dem Video erhalten, finden Sie einen Auszug des Films auf der Internetseite unserer Verbandzeitschrift. >>>

 

05.11.2009

Datensammlung zur Schweineproduktion erschienen

Schweineproduktion in Deutschland 2008 - Ausgabe 2009 Seit 56 Jahren informiert der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion (ZDS) über die Schweinefleischproduktion in Deutschland und Europa.
Die aktuelle orangene DIN-A5 Broschüre ist wegen der Liquidation der ZMP verspätet fertig geworden. Es mussten neue Datenquellen gesucht und für das wichtige Jahreskompendium aufbereitet werden.
So informiert die Broschüre in bewährter Weise über die deutsche und europäische Schweinebranche. Die ZDS-Mitglieder steuern Daten aus Zucht, Besamung und Beratung bei. Erstmals haben die Erzeugerringe, die über die Online-Datenbank http://www.erzeugerringe.info an einer überregionalen Auswertung teilnehmen, ausführlichere Auswertungsergebnisse im Kapitel VIII veröffentlicht. Die Datensammlung ist damit wieder eine wertvolle Informationsquelle und Orientierungshilfe.
 

04.11.2009

Schweinefleischverzehr und Sport gut für Diabetes II-Erkrankte

Kaum zu glauben, aber angeblich wissenschaftlich belegt: der regelmäßige Verzehr mageren Schweinefleisches soll in Kombination mit regelmäßigem Sport Diabetes II-Erkrankten helfen, schnell und gesund abzunehmen. Die Ergebnisse wurden in einem australischen Papier mit dem Titel The role of Australian pork in improving thiamine status, heart disease risk factors and glucose control in people with type 2 diabetes veröffentlicht und werden anscheinend sogar von der australischen Diabetesvereinigung positiv bewertet. Der Effekt könnte mit dem hohen Gehalt des Schweinefleisches an Vitamin B12, B6, Thiamin, Niacin sowie den Mineralien Zink, Selen, Eisen und Magnesium zusammenhängen.
 

04.11.2009

GFS: Brunst- und Abferkelkalender 2010 erhältlich

GFS Brunst-/Abferkelkalender

Die GFS bietet aktuell ihren neuen Brunst- und Abferkelkalender 2010 an.Besonders hilfreich ist der Brunstkalender im Jungsaueneingliederungsbereich. Die Wochen sind im 3-Wochenrhytmus farblich unterschiedlich unterlegt. Das dient zur besseren Orientierung z.B. für das Aufsprühen von Farbspray bei der Rauscheerkennung. Jede Woche hat eine fest zugeordnete Farbe und erleichtert so das Arbeiten im Sauenstall. Der Brunst- und Abferkelkalender ist kostenlos bei der GFS unter der Rufnummer 0 25 93 – 91 3 – 0 erhältlich.

 

03.11.2009

Sicherung der Welternährung erfordert Umdenken

Derzeit hungern rund eine Milliarde Menschen weltweit, und das mit steigender Tendenz. Das Ziel der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), die Zahl der Hungernden bis zum Jahr 2015 von vormals 800 Millionen auf 400 Millionen Menschen zu halbieren, ist nun noch schwerer zu erreichen. Und die Weltbevölkerung wächst weiter; in nur 40 Jahren werden nach Schätzungen der FAO rund 9,1 Milliarden Menschen auf der Erde leben, d.h. 2,3 Milliarden mehr als heute. Gleichzeitig gehen weltweit jedes Jahr 5-7 Millionen Hektar Ackerboden verloren.
Das Hungerproblem kann ohne angewandte Agrarforschung und ohne den Einsatz moderner Technologien nicht gelöst werden. Gerade die Länder der Dritten Welt sind auf die Solidarität und Unterstützung der Industrienationen angewiesen, um nachhaltige, an die örtlichen Gegebenheiten angepasste Produktionsstrategien entwickeln und umsetzen zu können.
Unter dem Motto Sicherung der Welternährung erfordert Umdenken bietet die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) in ihrer Reihe Greenfacts auf ihrer Internetseite viele wichtige, leicht verständliche Zahlen und Fakten zur Bedeutung effizienter Nutzung landwirtschaftlicher Ressourcen in Entwicklungsländern und Industrienationen. >>>
 

22.10.2009

Futterkosten senken durch Einsatz von Enzymen

Schwerverdauliche Futtermittel haben in der Schweinefütterung eigentlich nichts verloren. Seit dem Zusatz der Enzyme Phytase und Xylanase können aber auch Schweine schwerverfügbares Pflanzenphosphor und Nicht-Stärke-Polysaccharidebesser verwerten. Damit wird nicht nur die Umwelt entlastet, sondern auch das Portemonnaie. Zumindest zeigen das aktuelle Untersuchungen der Universitäten von Illinois und Kentucky, USA. Der gemeinsame Einsatz von Phyzyme® XP und Porzyme® 9302 in Getreiderationen mit einem Anteil von rd. 20 Prozent Trester führte zu einer besseren Futterverwertung (+ 5,6 %) und Dünndarm-Verdaulichkeit der Aminosäuren (4-8 %). Die Phosphorverdaulichkeit gar stieg von 22 auf 51 %. Angesichts der knappen Phosphorvorkommen eine Sensation. Die Futterkosten sanken um rd. 5 US-Dollar je Tonne. >>>
 

09.10.2009

Vitamin B1 schützt Diabetiker-Augen

©meat-n-more - Die wissenschaftlichen Hinweise verdichten sich immer mehr, dass Vitamin B1 (Thiamin) und seine Vorstufe, das Benfotiamin, dazu beitragen können, schwerwiegenden Folgeerkrankungen des Diabetes, wie Erblindungen, entgegen zu wirken: Die italienische Wissenschaftlerin Elena Berrone von der Universität Turin berichtete am 30.9.09 auf dem Kongress der Europäischen Diabetes Gesellschaft in Wien über neue experimentelle Studienergebnisse. Denen zufolge sind Thiamin und Benfotiamin in der Lage, isolierte Blutgefäßzellen der Netzhaut des Auges (Retina) vor den zerstörerischen Auswirkungen schwankender Blutzuckerspiegel zu bewahren.
Vitamin B12 findet sich v.a. in tierischen Lebensmitteln. >>>
 

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