Aktuelles

08.10.2009

TV-Tipp? "Geheimsache Bio"

"Ein Biohof in Niedersachsen. Wer ländliche Idylle erwartet, wird enttäuscht. Stattdessen riesige Hallen, Tausende Puten, Massentierhaltung. Auch die Biobranche ist "gefräßig" geworden", heißt es in einer Ankündigung eines Filmbeitrages der Sendung  "Panorama - die Reporter", der am 07.10.2009 im NDR ausgestrahlt wurde. Die Journalisten hinterfragen das positive Image der Biobranche, vergessen dabei aber, ein ganzheitliches Bild der Biolandwirtschaft zu zeichnen. Die Biobranche sieht sich sogar dem Vorurteil der "Massentierhaltung" ausgesetzt. Dabei wird weder hinterfragt, dass auch die Biobranche betriebswirtschaftlichen Zwängen unterliegt, um bei steigender Konkurrenz bestehen zu können, noch dass Tierschutz nicht teilbar ist. Das hatte selbst die ehemalige Landwirtschaftsministeriun Künast erkannt.
Die Landwirtschaft darf sich durch solch tendentiöse Berichterstattung nicht spalten lassen.
 

08.10.2009

Vitamin B12 - Tierisch(es) gut für das Gehirn

FET - Tierische Nahrungsmittel kommen den meisten beim Thema Vitamine wohl nicht gerade als erstes in den Sinn. Doch gerade in Fleisch, Fisch und Eiern steckt ein Vertreter, der für die Gehirnleistung insbesondere für ältere Menschen eine wesentliche Rolle spielt. Darauf macht die Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V. in einer aktuellen Pressemeldung deutlich.
Tierische Nahrungsmittel sollten daher regelmäßig auf dem Teller nicht nur von Senioren liegen. Besonders fettige Seefische wie Hering und Makrele sind aufgrund des hohen Gehaltes an Vitamin B12 und nervenschützenden Omega-3-Fettsäuren doppelt gesund für das Gehirn.
 

07.10.2009

Start frei für Innovationsprojekt des BHZP und der Universität Göttingen

Bundeshybridzuchtprogramm Zahlreiche Projektteilnehmer, Ehrengäste und Gratulanten waren zur Überreichung der Zuwendungsbescheide aus dem BMELV-Innovationsprogramm auf den Hof des BHZP-Aufsichtsratsvorsitzenden Gerhard Schulz bei Schneverdingen gekommen. Ministerialdirektor Bernd-Udo Hahn übergab die Bewilligung für rund 350.000 Euro an das Bundeshybridzuchtprogramm und das Department für Nutztierwissenschaften der Universität Göttingen für das Forschungsvorhaben Untersuchungen zu den Möglichkeiten der Integration von Verhaltensmerkmalen in Zuchtprogramme beim Schwein.
 

06.10.2009

Internetseite "Pork be inspired"

"The other white meat" Die Internetseite pork be inspired informiert mit wissenschaftlichen Ergebnissen über den gesundheitlichen Wert von Schweinefleisch und hält hierfür auch Rezeptideen bereit. Dieses Informationsangebot ist jetzt komplett überarbeitet worden.
 

01.10.2009

Welches Beschäftigungsmaterial für Sauen?

Schweinezucht und Schweinemast (SuS) ©SuS - Im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Fachhochschule Soest (NRW) wurden im Landwirtschaftszentrum Haus Düsse verschiedene Beschäftigungsmaterialien für Sauen getestet. Die Untersuchungen fanden in der 250er-Sauenherde statt. Getestet wurden sechs verschiedene Materialien: Scheuerbürste, Pendelbalken, Ketten, Bite-Rite, Heuraufe und Tränkebar. Insgesamt wurden 900 Stunden Filmmaterial ausgewertet. Ergebnis der Untersuchung: Die Sauen haben eine klare Rangierung vorgenommen. Spielkette, Heuraufe und Pendelbalken stehen hoch in der Gunst der Sauen. Die Tiere beschäftigten sich mit diesen Materialien intensiv.
 

01.10.2009

Einkaufs- und Konsumverhalten entscheidend für Ökobilanz der Lebensmittel

Regionale Lebensmittel stehen bei Verbrauchern hoch im Kurs. Sie werden häufig als ökologisch und sozial verträglicher eingeschätzt als vergleichbare Lebensmittel aus überregionaler oder internationaler Produktion. Doch diese Annahme ist nicht immer richtig. Denn neben dem Ort der Erzeugung entscheiden eine ganze Reihe anderer Faktoren bei der Frage, wie empfehlenswert ein Lebensmittel aus Klimaschutz-Sicht tatsächlich ist. Sowohl die Produktionsbedingungen, die Verarbeitung, Verpackung und der Vertrieb des Lebensmittels spielen eine Rolle, als auch die Jahreszeit oder das Verhalten der Verbraucher.
 

30.09.2009

Futtermittelhygiene-VO: neue Anforderungen für Futtermittelunternehmen

Die landwirtschaftliche Erzeugung von Futtermitteln und die Verwendung in den Betrieben unterliegen den geltenden futtermittelrechtlichen Bestimmungen und allen Qualitätsanforderungen im Rahmen der Produktionskette für Lebensmittel. Die EU-Futtermittel-Hygieneverordnung macht hierfür klare Vorgaben.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat soeben die Stellungnahme der BMELV-Arbeitsgruppe Carry-Over unerwünschter Stoffe in Futtermitteln ins Internet gestellt. Sie empfiehlt allen Futtermittelunternehmen die Verwendung von Schmierstoffen, die der ISO-Norm 21469.2006 entsprechen.
 

25.09.2009

Innovationsförderung "Bekanntmachung einer Richtlinie über Futtermittel und Tierernährung"

Der Erhalt der Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Nutztieren und die Sicherheit und Qualität tierischer Erzeugnisse stehen im Zentrum der Tierernährung. Die Bereitstellung von sicheren und qualitativ hochwertigen Futtermitteln ist dafür eine wesentliche Voraussetzung.
Innovationspotenzial wird bei der Erzeugung sicherer pflanzlicher Futtermittel mit einem hohen Nährwert, bei der Entwicklung von Futtermittel-Zusatzstoffen, bei der Optimierung der der Rationszusammensetzung hinsichtlich der tierart- und leistungsspezifischen Anforderungen sowie bei der Fütterungstechnik, der Futtervorlage und der Rationierung gesehen.
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) beabsichtigt deshalb, im Rahmen seines Programms zur Innovationsförderung (http://www.ble.deinnovationsfoerderung) entsprechende Vorhaben zu fördern.
 

15.09.2009

Wie der Agrarwissenschaftler Norman Borlaug Millionen Menschenleben rettete

Der Agrarwissenschaftler und Friedensnobelpreisträger Norman Borlaug starb im Alter von 95 Jahren. Seine Grüne Revolution brachte den Durchbruch im Kampf gegen den Hunger: Mit der Entwicklung ertragreicherer Pflanzenarten wie dem Mexiko-Weizen revolutionierte er die Landwirtschaft ganzer Länder und kämpfte erfolgreich gegen Hungersnöte, erinnert Michael Mirsch am 14.09.2009 in Welt Online (Norman Borlaug: Der Mann, der Millionen Menschenleben rettete). Dem Mexiko-Weizen wurde ein Gen für Zwergwuchs angezüchtet. Dadurch blieben seine Halme kurz und die Ähren wurden stärker. "In Indien konnten damit die Erträge in zehn Jahren auf fast das Dreifache gesteigert werden. Innerhalb von vier Jahren erzeugte Mexiko genügend Weizen für seine Bevölkerung und war nicht mehr auf Importe angewiesen. China entwickelte mit Borlaugs Zuchtmethoden bessere Reissorten, die schon bald nahezu die Hälfte der Menschheit ernährten. Bis zuletzt preist Borlaug die Vorzüge der umstrittenen Pflanzen-Gentechnik. "Der Kampf gegen den Hunger ist noch nicht gewonnen", warnte er in seiner Nobel-Preisrede.
 

31.08.2009

„Es ist nicht überraschend, dass verschiedene Studien zu widersprüchlichen Ergebnissen kommen.“

Bei Biosicherheitsstudien zu gentechnisch veränderten Pflanzen taucht immer wieder das Problem auf, dass einzelne Studien widersprüchliche Ergebnisse liefern. Das erschwert die Risikobewertung. In der medizinischen Forschung, wo sich das gleiche Problem stellt, haben in den letzten Jahren so genannte Meta-Studien an Bedeutung gewonnen. Diese kombinieren die Ergebnisse zahlreicher Studien und erlangen damit eine deutlich höhere Aussagekraft als Einzelstudien. bioSicherheit sprach mit Michelle Marvier von der Santa Clara University (USA), die Meta-Studien zu den ökologischen Auswirkungen von Bt -Mais und Bt-Baumwolle durchgeführt hat.>>>
 

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