Aktuelles

10.11.2006

Beschäftigungsmaterial für Schweine

Seit Anfang August gelten die neuen Bestimmungen der geänderten Nutztierhaltungsverordnung (BGBl I Nr. 37, vom 3.08.06, S. 1804 ff). Davon einige unmittelbar ohne Übergangsfrist. Da derzeit eine Überprüfung zur Einhaltung der Bestimmungen durch die neutralen Auditoren des QS-Systems erfolgen, erinnert der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. (ZDS) an Untersuchungsergebnisse der Universität Giessen zu unterschiedlichem Beschäftigungsmaterial für Schweine. Die Ergebnisse wurden in der überregionalen Fachzeitschrift Top Agrar bereits im Jahr 2003 veröffentlicht, so daß einige der vorgestellten Varianten heute nicht mehr ausreichen dürften. Hintergrund ist die Forderung der Verordnung nach veränderbarem Beschäftigungsmaterial.
Siehe hierzu auch Pressemeldung vom 30.11.2005.
(Dank an die Top Agrar-Redaktion, die den Artikel für diese Meldung zum Download freigegeben hat.)
 

31.10.2006

Blutplasma in der Ferkelfütterung

In vielen Literaturquellen wird auf positive Effekte von Blutplasma in der Ferkelfütterung hingewiesen, schreibt die LZ Rheinland in ihrer Oktoberausgabe 43. Es ist die Rede von höherer Futterakzeptanz, einer Immunitätsverbesserung, einem höheren Gesundheitsstatus und weniger Medikamenteneinsatz. Gleichzeitig wird von besseren Mastleistungen berichtet. In einem Futterversuch des Landwirtschaftszentrums Haus Düsse der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen konnten diese Vorteile bestätigt werden. Allerdings sei vor dem Hintergrund der hohen Futterkosten nur ein Einsatz von maximal 3,5 % in der Ration empfehlenswert. >>>
Weiter Tipps zur Ferkelfütterung
 

07.08.2006

Neue Nutztierhaltungsverordnung

Am 03.08.06 sind die neuen Tierschutzbestimmung für Geflügel und Schweine mit der geänderten Nutztierhaltungsverordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Sie traten am 04.08.06 in Kraft. Für die Schweinehaltung gelten damit unmittelbar (zum Teil ohne Übergangsfrist!) eine Reihe neuer Bestimmungen.
 

29.06.2006

Rohfasergehalt in der Ration für tragende Sauen anheben!

Die noch zu veröffentlichende neue Tierschutznutztierhaltungsverordnung schreibt für die Fütterung tragender Sauen einen täglichen Rohfasergehalt von mindestens 200 g vor - bis 1 Woche vor der Abferkelung. Die Mischfutterindustrie hat sich auf diese Anforderung bereits eingestellt und bietet entsprechende Mischfutter an. Was aber macht der Selbstmischer? Als Alternative zu Strohraufen und den damit verbunden Problemen einer Möglichen Mykotoxin-Belastung und Verstopfung der Güllekanäle bieten sich u. U. hochwertige Nebenprodukte aus der Lebensmittelproduktion an. So hat sich die in Werder ansässige Firma Herbafood Ingredients GmbH auf die Verarbeitung von hochwertigem Apfeltrester spezialisiert und bietet mit Herbavital F 12 eine diätetische Rohfaserquelle für die Sauenfütterung an.
- Herbavital F 12 und Herbavital P in der Schweinefütterung
- Zum Vergleich von verschiedenen Rohfaserquellen zu Herbavital F 12 und Herbavital P in der Schweineernährung
 

28.06.2006

Ein Blick in die "Seele" von Vegetariern

(idw) - Es ist nicht so sehr ein Streben nach Gesundheit, das Menschen zu Vegetariern macht. Auf den Verzehr von Fleisch verzichten sie vor allem, weil dafür Tiere getötet werden müssen, es das Leid und den Schmerz von Tieren erhöht und deren Rechte verletzt. Diese Hauptmotivationen haben Psychologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena in neuen Studien ermittelt. Einer weitere Untersuchung zur Folge zeigen Vegetariere in anderen Bereichen - etwa bei Rassismus oder Hygienevergehen - keinen Unterschied zu anderen Gruppen.
 

09.06.2006

Neuer ForschungsReport zu Gentechnik und Sicherheitsforschung

Forschungsreport 01/06 Mit dem Schwerpunkt Gentechnik und Sicherheitsforschung greift die neue Ausgabe des Wissenschaftsmagazins ForschungsReport ein Thema auf, das in der deutschen Öffentlichkeit nach wie vor kontrovers diskutiert wird. Dessen ungeachtet sind gentechnisch veränderte Kulturpflanzen weltweit auf dem Vormarsch: rund 90 Millionen Hektar oder sechs Prozent der weltweit verfügbaren Ackerfläche wurden 2005 mit transgenen Pflanzen bestellt.
 

16.05.2006

Tierschutz: Riesengeschäft für die Stallbauindustrie

Am 10. Mai hat die Bundesregierung den Änderungen für den Bereich Schweinehaltung und Legehennen in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung zugestimmt. Schweine- und Legehennenhalter warten jetzt auf eine Veröffentlichung des Gesetzes. Für die Stallausrüster wird die Unterschrift Seehofers zu einem Riesengeschäft.
 

11.04.2006

Tierschutz-Mindestanforderungen für Schweine deutlich über EU-Niveau

Am Freitag, d. 7. April 2006 hat der Bundesrat zum 3. Mal einen überarbeiteten Vorschlag zur Änderung der Nutztierhaltungsverordnung verabschiedet. Der Beschluss des Bundesrates wurde jetzt im Internet veröffentlicht. Auf welche Änderungen sich die deutschen Schweinehalter einstellen müssen, hat der ZDS zusammengefasst.
 

04.04.2006

Einheitlicher Schlagstempel vereinbart

Um endlich eine bundesweit einheitliche, eindeutige Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von Schlachtschweinen (inkl. Schlachtsauen) zu erreichen, haben sich die Verbände der Vieh- und Fleischwirtschaft am 23.03.2006 in einer Sitzung des Bundesmarktverbandes auf gemeinsame Grundsätze für die Gestaltung des Schlagstempels geeinigt.
 

29.03.2006

Merkblätter zur Zulassungs- und Registrierungspflicht für Futtermittelunternehmer

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat jetzt die Merkblätter über die Anforderungen an nach der Verordnung (EG) Nr. 183/2005 zu registrierenden Futtermittelunternehmen in das Internet gestellt. >>>
 

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