Aktuelles

28.06.2006

Ein Blick in die "Seele" von Vegetariern

(idw) - Es ist nicht so sehr ein Streben nach Gesundheit, das Menschen zu Vegetariern macht. Auf den Verzehr von Fleisch verzichten sie vor allem, weil dafür Tiere getötet werden müssen, es das Leid und den Schmerz von Tieren erhöht und deren Rechte verletzt. Diese Hauptmotivationen haben Psychologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena in neuen Studien ermittelt. Einer weitere Untersuchung zur Folge zeigen Vegetariere in anderen Bereichen - etwa bei Rassismus oder Hygienevergehen - keinen Unterschied zu anderen Gruppen.
 

09.06.2006

Neuer ForschungsReport zu Gentechnik und Sicherheitsforschung

Forschungsreport 01/06 Mit dem Schwerpunkt Gentechnik und Sicherheitsforschung greift die neue Ausgabe des Wissenschaftsmagazins ForschungsReport ein Thema auf, das in der deutschen Öffentlichkeit nach wie vor kontrovers diskutiert wird. Dessen ungeachtet sind gentechnisch veränderte Kulturpflanzen weltweit auf dem Vormarsch: rund 90 Millionen Hektar oder sechs Prozent der weltweit verfügbaren Ackerfläche wurden 2005 mit transgenen Pflanzen bestellt.
 

16.05.2006

Tierschutz: Riesengeschäft für die Stallbauindustrie

Am 10. Mai hat die Bundesregierung den Änderungen für den Bereich Schweinehaltung und Legehennen in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung zugestimmt. Schweine- und Legehennenhalter warten jetzt auf eine Veröffentlichung des Gesetzes. Für die Stallausrüster wird die Unterschrift Seehofers zu einem Riesengeschäft.
 

11.04.2006

Tierschutz-Mindestanforderungen für Schweine deutlich über EU-Niveau

Am Freitag, d. 7. April 2006 hat der Bundesrat zum 3. Mal einen überarbeiteten Vorschlag zur Änderung der Nutztierhaltungsverordnung verabschiedet. Der Beschluss des Bundesrates wurde jetzt im Internet veröffentlicht. Auf welche Änderungen sich die deutschen Schweinehalter einstellen müssen, hat der ZDS zusammengefasst.
 

04.04.2006

Einheitlicher Schlagstempel vereinbart

Um endlich eine bundesweit einheitliche, eindeutige Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von Schlachtschweinen (inkl. Schlachtsauen) zu erreichen, haben sich die Verbände der Vieh- und Fleischwirtschaft am 23.03.2006 in einer Sitzung des Bundesmarktverbandes auf gemeinsame Grundsätze für die Gestaltung des Schlagstempels geeinigt.
 

29.03.2006

Merkblätter zur Zulassungs- und Registrierungspflicht für Futtermittelunternehmer

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat jetzt die Merkblätter über die Anforderungen an nach der Verordnung (EG) Nr. 183/2005 zu registrierenden Futtermittelunternehmen in das Internet gestellt. >>>
 

23.03.2006

500 Millionen Euro für den Tierschutz

Mit der Drucksache 119/06 will das Bundeslandwirtschaftsministerium einem Bußgeldverfahren der Europäischen Union wegen der Nichtumsetzung einer Richtlinie zum Schutz der Schweine zuvorkommen. Versäumnissse von Frau Künast muß Minister Seehofer ausbügeln. Leider weicht der jetzt dem Bundesrat zugeleitete Entwurf in zahlreichen Punkten von den EU-Vorgaben ab und kostet den Schweinehaltern damit allein für die Umrüstung der Stallböden fast 500 Millionen Euro.
 

10.03.2006

Schweinefleisch senkt Cholesterin?

Wer Schweinefleisch isst, tut etwas Gutes für seine Gesundheit, heißt es in einer Pressemeldung der AMA, Österreich. Für Männer sei das sogar wissenschaftlich belegt. In einer Studie des Instituts für Ernährung und Stoffwechselerkrankungen sei die cholesterinsenkende Wirkung nachgewiesen worden.
 

21.02.2006

VO 183/2005: Einordnung von Betrieben als Futtermittelunternehmen

Mit der Futtermittelhygiene-Verordnung EG 183/2005 wird eine umfassende Registrierungspflicht für alle Futtermittelunternehmen eingeführt. Um die Vorschriften zu umgehen, kann es in der Praxis vorkommen, dass Stoffe nicht als Futtermittel, sondern als Abfall zur Verwertung oder Lebensmittel gekennzeichnet werden. In einem Schreiben an die betroffene Wirtschaft hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz jetzt ein mit den Ländern abgestimmtes Positionspapier zur Einordnung von Betrieben als Futtermittelunternehmen und zur Einordnung von Stoffen als Futtermittel übermittelt.
 

21.02.2006

Lebensmittelunternehmen und Landwirtschaft produzieren auf Augenhöhe

Spätestens mit In-Kraft-Treten der Futtermittelhygieneverordnung zum 01.01.2006 dürfte allen Lebensmittelproduzenten klar sein: Landwirtschaft und Verarbeiter von landwirtschaftlichen Erzeugnissen bewegen sich auf Augenhöhe. Nicht nur was die Qualitätsanforderungen anbelangt, sondern auch hinsichtlich Haftung und Rückverfolgbarkeit. Umso unverständlicher ist die Haltung einiger Lebensmittelkonzerne, hochwertige Lebensmittelreste aus der laufenden Produktion nicht mehr an die Landwirtschaft abzugeben, sondern in den Müll zu kippen. Dahinter steht die Angst, dass im Falle einer Futtermittelkrise der Firmenname in der Presse auftaucht - mit negativen Folgen für den Lebensmittelabsatz.
 

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