Aktuelles

24.11.2017

Von der Praxis für die Praxis: Landwirte treffen sich zum Erfahrungsaustausch

Ferkel mit Mikrosuhle (Foto (c): Angenendt / hdt) In den letzten Wochen war das Stallbauunternehmen hdt Anlagenbau GmbH mit einigen Kunden auf dem Betrieb Angenendt in Hamminkeln und hat dazu eine Betriebsreportage auf seine Internetseite eingestellt. Das Hauptgebäude mit 8 Ferkel und 7 Mastabteilen ist seit fast 10 Jahren im Betrieb, heißt es in der Meldung. Als ein Grund wird das gute Stallklima genannt.
 

24.11.2017

BRS-Kommentar: Tierschutz ist Staatsziel – auch bei der Ausfuhr von Tieren

Das Entsetzen bei Verbrauchern und Landwirten ist groß. Die ZDF Reportage 37° berichtete unter anderem von der Ausfuhr von Rindern in die Türkei. So geht man nicht mit Tieren um, ist die einhellige Meinung. Als Konsequenz fordern Bauernverbände und Tierschutzverbände den Stopp der Ausfuhr von Schlachtrindern in Drittstaaten.

 

24.11.2017

Verordnung über den Umgang mit Nährstoffen im Betrieb (Stoffstrombilanzverordnung) passiert den Bundesrat

Die Stoffstrombilanz-Verordnung stand heute vormittag auf der Agenda des Bundesrates und ist endlich verabschiedet worden. Auf die Landwirte kommt damit ab dem 01.01.2018 zusätzlicher Dokumentationsaufwand zu: zukünftig müssen die zugeführten und abgegeben Mengen an Stickstoff und Phosphor bialnziert und bewertet werden.
Der heute gefasste Beschluss beruht auf einer neuen Empfehlungen des Agrarausschusses, der jetzt von der geschäftsführenden Bundesregierung mit den vom Bundesrat beschlossenen Änderungen verkündet und in Kraft gesetzt werden müsste.
 

24.11.2017

Netzwerktreffen Kommunikation - Fit für Wissenstransfer

MuD - In diesem Jahr werden zwei Workshops zum Thema Kommunikation in den MuD Tierschutz angeboten. Das erste Seminar fand am 26. und 27.10.2017 in Hannover statt, das zweite am 8. und 9.11.2017 in Neumarkt. Begleitet von einem professionellen Trainer werden die Teilnehmer fit gemacht für Diskussionen mit Kollegen und Journalisten.

Der erfahrene Trainer und Journalist Detlev Passeick forderte die Teilnehmer an zwei Trainingstagen zum Dialog auf - miteinanander in verschiedenen Rollen und als Interview-Partner vor laufender Kamera mit anschließender Manöverkritik.
Unterlagen und Checklisten  werden demnächst auf www.mud-tierschutz.de zur Verfügung gestellt.

 

24.11.2017

Modellregion für eine grundwasserschonende Landwirtschaft

Der Kreis Wesel möchte eine Modellregion für eine grundwasserschonende Landwirtschaft aufbauen. Das geht nur gemeinsam mit Kommunen, Wasserversorgern und Landwirten. Am 23. November fand hierzu die Auftraktveranstaltung statt. Nach Information der Rheinischen Post, habe das Gespräch zwei Stunden gedauert. Angaben zum Ergebnis dieses Treffens finden sich in der Pressemeldung leider nicht.

 

24.11.2017

Einladung zur Veranstaltung "Zukunft Schwein"

Topigs Norsvin lädt gemeinsam mit Zoetis zur Veranstaltungsreihe Zukunft Schwein ein. Insgesamt sind vier Termine an verschiedenen Orten in Süddeutschland am 05. und 06. Dezember 2016 geplant. Schwerpunktmäßig wird sich die Veranstaltung mit der Frage beschäftigen, wie die Schweineproduktion in 10 Jahren aussehen wird. Es sollen Anhaltspunkte für mögliche Lösungswege aufgezeigt werden, damit auch in 10 Jahren in Deutschland noch erfolgreich Schweine produziert werden können.
 

23.11.2017

Welchen Beitrag kann die Tierproduktion für die weltweite Ernährungssicherung leisten? Fachpodium zur IGW 2018 in Berlin

Die Weltbevölkerung wird im Jahr 2050 fast 10 Milliarden Menschen betragen. Für die Landwirtschaft ergeben sich daraus große Herausforderungen, um die steigende Nahrungsmittelnachfrage bei gleichzeitig abnehmenden Ressourcen zu decken. Der Tierhaltung kommt hierbei eine herausragende Rolle zu: Sie trägt maßgeblich zum Lebensunterhalt von 1,3 Milliarden Menschen bei und macht Ressourcen für die menschliche Ernährung verfügbar, die anderweitig nicht genutzt werden können. Sie ist Bewirtschaftungsgrundlage für fast 70 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche weltweit.

 

23.11.2017

Vorbereitung auf den Krisenfall

BMEL - Am Dienstag, 21. November 2017, startet unter Leitung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft eine Krisenübung zur Afrikanischen Schweinepest.
Die – für den Menschen harmlose – Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine gefährliche Tierseuche, die mit hohen Verlusten bei Schweinen einhergeht. Seit 2014 tritt die ASP in den baltischen Staaten und in Polen auf. In weiter östlich liegenden Ländern (z. B. Russland, Ukraine) kommt die Seuche seit 2007 bis heute gehäuft vor. Aufgrund des hohen Infektionsdruckes kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Seuche nach Deutschland und in weitere Länder der EU verschleppt wird. Die jüngsten Ausbrüche in der Tschechischen Republik bei Wildschweinen und in Rumänien bei Hausschweinen haben dies eindrücklich belegt. Mit einer gemeinsamen Übung, die am Dienstag beginnt, bereiten sich Bund und Länder auf den möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland vor.
Ziel der Krisenübung war u.a. die Optimierung der Kommunikation zwischen Bund und Ländern über tierseuchenrelevante Daten.
 

23.11.2017

Etablierung eines Managementtools zur Verbesserung der Tiergesundheit

MuD - Auf Basis von Tiergesundheitsplänen und vorhandenen Haltungsratgebern wurde das Managementtool (MTool) zur Verbesserung der Gesundheit von Legehennen entwickelt. Die  Erfahrungen und Ergebnisse, die im Vorläuferprojekt der Universität Kassel (2009 – 2013) auf Biobetrieben gesammelt wurden, bildeten die Grundlage für die zweijährige MuD-Beratungs-initiative. Die Beratung wurde auf die konventionellen Betriebe angepasst und bisher im Rahmen von Projekten auf mehr als 40 Betrieben angewendet. Als Ergebnis der Beratungsinitiative liegen nun Beurteilungskarten für den Tierwohlcheck, eine dazugehörige App sowie ein Handbuch vor.
In den Unterlagen finden sich durchaus Anregungen für andere Tierarten:
Leitfäden für die Schweinehaltung finden Sie hier.
 

23.11.2017

ASP bei 2 Wildschweinen nördlich von Warschau

Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium soeben mitteilt, wurden in Polen, nördlich von Warschau zwei weitere ASP-Fälle bei Wildschweinen offiziell bestätigt. In dem Gebiet befinden sich 13 Tierhalter mit insgesamt 524 Schweinen. Die epidemiologischen Ermittlungen dauern an. Behördliche Maßnahmen wurden eingeleitet. Verboten sind demnach:
  • Ausstellungen u.ä. mit Schweinen
  • jeglicher Handel mit Schweinen
  • Wildschweine dürfen nicht gefangen werden, außer zur unmittelbaren Tötung
  • die Gemeinschaftsjagd, außer für max. 6 Personen
  • das Einbringen von Schweinen in Tierhaltungen oder das Verbringen aus Tierhaltungen, außer mit Genehmigung der zuständigen Behörde
  • Schweine müssen in den Ställen (facilities) verbleiben
  • Transport von Schweinen und von biologischem Material von Schweinen aus diesen Gebieten (zu kommerziellen Zwecken) 

Die Bejagung von Wildschweinen unter Beachtung der Hygieneregeln wird angeordnet. Tote Wildschweine müssen unmittelbar gemeldet werden und derzeit erfolgt eine Kontrolle aller Schweinehalter, z.B. hinsichtlich der lückenlosen Führung der Bestandsregister.

 

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