Zuchtziel Deutsche Holsteins

leistungsstark, gesund und langlebig


  • wirtschaftliche Leistungskuh in milchbetontem Typ
  • hohe Milchleistung und entsprechendes Entwicklungspotenzial
  • großes Futteraufnahmevermögen, stabile Gesundheit und gute Fruchtbarkeit
  • genetisches Leistungspotenzial: 10.000 kg Milch mit 4 % Fett und 3,5 % Eiweiß
  • Lebensleistung von über 40.000 kg Milch
  • Kreuzhöhe: 145 bis 156 cm
  • Gewicht: 650 bis 750 kg
  • korrektes und widerstandsfähiges Fundament
  • gesundes und gut melkbares Euter, das in Qualität und Funktionsfähigkeit hoheTagesleistungen über viele Laktationen ermöglicht und die Ansprüchemoderner Melksysteme erfüllt.

Deutsche Holsteins produzieren im Durchschnitt knapp 10.000 kg Milch im Jahr mit einem hohen Gehalt an Eiweiß und Fett. Die langlebige Holsteinkuh verfügt über einen funktionalen Körperbau mit korrekten Beinen und Klauen sowie über ein großes Futteraufnahmevermögen. Ein dauerhaft fest ansitzendes, gut melkbares Euter ist Voraussetzung für viele Laktationen mit hoher Milchleistung. 

Neben hoher Milchleistung verfügen rentable Holsteinkühe auch über eine gute Fruchtbarkeit, wofür hohe Konzeptionsraten und Leichtkalbigkeit charakteristisch sind.

Im Rahmen einer gesunden Aufzucht erzielen die Jungrinder mit einem hohen Anteil an Grundfutter bzw. viel Weidegang mittlere tägliche Zunahmen. Grundlage für die Besamung der Färsen ist nicht ihr Alter, sondern ihre körperliche Entwicklung. Ein Erstkalbealter zwischen 25 und 28 Monaten hat sich als sehr positiv für die spätere Entwicklung der Kuh und ihrer Milchleistung erwiesen.


Elfi

Über die Vaterseite gewährleistet die Deutsche Holsteinzucht mit ihrem 1997 eingeführten und ständig verbesserten Gesamtzuchtwert RZG eine ausgewogene Zucht auf die ökonomisch relevanten Merkmale Milchleistung, funktionale Nutzungsdauer, Exterieur, Fruchtbarkeit, Eutergesundheit und Abkalbemerkmale.


Tyra

Der Gesamtzuchtwert fasst eine Vielzahl der Einzelinformationen zusammen und bietet dem Züchter ein Rangierungskriterium für Bullen. Jeder Züchter kann allerdings entsprechend seines betrieblichen Zuchtzieles andere Selektionsschwerpunkte setzen und seine Bullenauswahl dementsprechend gestalten.