24.02.2015

Verbraucherreaktion auf UBA-Wasserverbrauchsstatistik

Das Umweltbundesamt klärt aktuell u.a. auf seiner Facebookseite zum Wasserverbrauch bei der Herstellung von Lebensmitteln auf. Bei diesem Wasserfußabdruck habe das Amt nach Meinung zahlreicher Kommentatoren nicht nur vergessen zwischen grünem, blauem und grauen Wasser zu differenzieren, sondern auch versäumt, darauf hinzuweisen, dass es in Deutschland im Mittel nicht an Wasser mangelt und Wasser in Deutschland i.d.R. sehr sorgfältig aufbereitet wird - Dank funktionierender Kläranlagen.

Anm. d. Red.: Verbraucher, die Publikationen einer Bundesbehörde anzweifeln und dabei mit Quellenangaben sauber argumentieren? Zu Recht! Deutschland ist prädestiniert für die Herstellung wasserintensiver Veredlungsprodukte - angefangen vom Auto bis hin zu Lebensmitteln. Mit dem Export solcher Güter entlastet die dt. Industrie Importländer hinsichtlich ihrer Wasserressourcen. Im Gegenzug sollte der LEH schon genau hinschauen, was er woher importiert und damit u.U. für negative Wassersalden sorgt.