23.03.2015

Weltwassertag: Deutschland muss mehr Nahrungsmittel exportieren

Die Importe von wasserintensiven Produkten, wie beispielsweise Baumwolle, seien mitverantwortlich für Wasserstress und Wasserverschmutzung in vielen Ländern der Erde. Daran erinnern zahlreiche Organisationen anlässlich des Weltwassertages.
Unbeantwortet bleibt jedoch die Frage, ob wir deswegen auf T-Shirts aus Indien und Bangladesh, Gemüse- und Bioimporte aus Südeuropa oder z.B. Ägypten verzichten müssen.

Die Lösung ist so einleuchtend wie einfach: Länder mit guter Wasserausstattung und guter Wasseraufbereitung müssen mehr Nahrungsmittel exportieren, um Importländer mit schlechterer Ausstattung zu entlasten - zumindest solange die Wasserbilanz noch positiv ist. Handel verbessert die Nachhaltigkeit.