12.07.2018 rss_feed

Gunstwirkungen Biologischer Anbaupraktiken - was ist daran wahr?

agrarfakten - Die Landwirtschaft hat in den letzten Jahrzehnten hinsichtlich Effizienz und Umweltverträglichkeit nachweislich sehr große Fortschritte gemacht. Sie steigerte die Erträge und die Nahrungsmittelqualität, erhöhte die Bodenfruchtbarkeit, verringerte den Einsatz von Mineraldünger und Pflanzenschutzmitteln je Produkteinheit und trug zur Landschaftspflege und zum Umweltschutz bei. Darauf macht das Internetportal agrarfakten in einem aktuellen Arbeitspapier zu den Gunstwirkungen biologischer Anbaupraktiken aufmerksam.
Politiker, Journalisten, aber auch Wissenschaftler versuchen seit geraumer Zeit, dem Verbraucher das Gegenteil zu vermitteln, insbesondere was die nachhaltige Bodennutzung und deren Wirkung auf den Klimawandel betrifft.
Hintergrund für das aktuelle Arbeitspapier ist die Behauptung: Biologische Anbaupraktiken*) sparen Wasser, bauen Humus auf, mindern den Klimawandel und helfen den Ärmsten, sich vielseitig zu ernähren. (Christiane Grefe, in Der Preis für unseren Geiz; DIE ZEIT Nr. 27, Seite 34 vom 28. Juni 2018).

Die Wissenschaftler kommen in ihrem Papier zu folgenden Ergebnissen:

  • Biologische Anbaupraktiken sparen je Produkteinheit im Vergleich zum konventionellen Landbau kein Wasser.
  • Bei der für die Ernährung notwendigen Anbaustruktur wird im Ökolandbau weniger Humus aufgebaut.
  • Der Ökolandbau realisiert … je Flächeneinheit eine deutlich geringere Klimaentlastung als der konventionelle Landbau.
  • Der vollständige Übergang zum Ökolandbau bedeutet eine Halbierung der Erträge und sichert damit …. keine ausreichende Ernährung.

Agrarfaktoren: Gunstwirkungen "Biologischer Anbaupraktiken"