Epizootische Hämorrhagische Krankheit (EHD) bei Rindern
Die Epizootische Hämorrhagische Krankheit (EHD) ist eine durch das EHD-Virus verursachte Tierkrankheit, die sich seit 2022 zunehmend in Südeuropa ausbreitet. Sie betrifft vor allem Rinder und wird hauptsächlich durch Gnitzen übertragen. Die Krankheit ist nicht auf den Menschen übertragbar. Typische Symptome sind Fieber, Fressunlust, Lahmheit, Milchleistungsabfall und Fortpflanzungsstörungen. Zur Vorbeugung werden Impfungen sowie Maßnahmen gegen Gnitzen empfohlen. Eine regelmäßige Kontrolle der Tiere ist besonders im Sommer und Herbst wichtig. Bei Verdacht sollte sofort ein Tierarzt verständigt werden, da eine Meldepflicht gegenüber dem Veterinäramt besteht.
Der BRS rät davon ab, Tiere aus Regionen in Frankreich oder anderen Ländern nach Deutschland zu importieren, in denen die EHD gemeldet wurde. Eine Karte findet man hier.
