BRS News Rind

23.01.2020

Online-Seminar Saubere Rinder + gesunde Tiere = sichere Lebensmittel – Vergünstigte Teilnahme für QS-Systempartner

QS ermöglicht Systempartnern aus den Bereichen Schlachtung/Zerlegung, Tierhaltung und  Zertifizierungsstellen, aber auch Tiertransporteuren und Vertretern der amtlichen Seite am Schlachthof eine vergünstigte Teilnahme an dem Online-Seminar Saubere Rinder + gesunde Tiere = sichere Lebensmittel.

 
22.01.2020

Mit Wissen zu Wertschätzung für unsere Bauern

StadtLandDu - Dialogrunde des BMEL

Stadt.Land.Du - unter dieser Überschrift steht die neue Reihe an Dialogveranstaltungen, mit der die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, Landwirte, Verbraucher, Verbände, Medien und Politik an einen Tisch und ins Gespräch bringen will. Ab Ende März wird das Ministerium überall verteilt in Deutschland zu Veranstaltungen einladen. Der Auftakt der Reihe fand gestern im Rahmen der Internationalen Grünen Woche statt. Dort sprach und diskutierte Julia Klöckner mit Fachleuten und Messebesuchern über Wertewandel und Wertschätzung in der Landwirtschaft. Die Veranstaltung bot Impulsreferate von Experten aus Wissenschaft, Praxis und aus dem Marketing als Schnittstelle zwischen Verbrauchern und Landwirtschaft. Das Publikum konnte sich per Live-Abstimmung und Fragen in die Debatte einbringen. 

 
22.01.2020

Zuchtrinderexporte Deutsche Holsteins 2019 und BRS-Tierschutztransportstandard

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Die Qualität deutscher Holstein-Zuchtrinder wird auch im Ausland wertgeschätzt. Im Kalenderjahr 2019 wurden trotz erschwerten Bedingungen beim Tiertransport 92.825 Zuchtrinder exportiert. Durch eine stark gestiegene Nachfrage aus den Niederlanden und Russland wurde der Rückgang der Verkäufe in einzelnen Drittländern (z. B. Usbekistan, Algerien) kompensiert. Die Zuchtverbände nehmen die Kritik an Tiertransporten in Drittländer ernst und sehen sich in der Verantwortung, mit einem Standard für Tiertransporte für die Einhaltung von Tierwohl, die Schaffung von Transparenz und die Verlässlichkeit der Transportdaten einen nachhaltigen Beitrag zu leisten.

Aktuell ist eine deutliche Verschiebung der Exporte hin zum innergemeinschaftlichen Handel festzustellen (rund 43 % / 40.254 Holsteinrinder). Die starke Nachfrage aus den Niederlanden ist unter anderem auf höhere Umweltauflagen (Phosphat-Quote) zurückzuführen, die eine Reduktion der eigenen Jungviehaufzucht und einen Zukauf von tragenden Zuchtrindern vorteilhaft machen. Weitere langjährige Partner im innergemeinschaftlichen Handel sind EU-Mitgliedsstaaten wie Italien, Großbritannien, Polen, Belgien und Spanien.

Weitere Details zu den Exporten Deutscher Holstein Zuchtrinder im Jahr 2019 sind in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift milchrind 1-2020 veröffentlicht.

 
22.01.2020

Agrar-Innovationen für das rheinische Revier: StartUps gesucht

Wo früher Bergbau betrieben wurde, soll jetzt ein Innovations-Areal für agrarische Geschäftsmodelle entstehen. Das Ziel: die Landwirtschaft vor den Toren der Großstädte näher an den Verbraucher bringen. Ein Projektverbund sucht jetzt Start-ups und innovative Landwirte. Sie erhalten Fläche, Beratung und Marktzugang. Das Ziel: Mit landwirtschaftlichen Innovationen Antworten auf Flächenkonkurrenzen, Umweltherausforderungen und neue Märkte finden. Das Fördervolumen beträgt rd. 200.000 Euro.

 
22.01.2020

AfT-Symposium: Diagnostik in der Rinderpraxis

Das Symposium der Akademie für Tiergesundheit e. V. (AfT) im Rahmen des Leipziger Tierärztekongresses am 18. Januar beschäftigte sich mit dem Thema der Diagnostik beim Rind und deren Bedeutung für spezielle Krankheitsbilder.

Die ausführlichen Abstracts zum AfT-Symposium sind veröffentlicht unter www.aft-online.net

 
22.01.2020

Der Sound der Landwirtschaft: Landwirt RADIO ab 28. Januar 2020 online „On Air“

Landwirt Radio

Das erste und einzige deutschsprachige Radio für alle Land- und Forstwirte in Deutschland, Österreich und der Schweiz geht am 28. Januar 2020 On Air. Als Webradio bietet Landwirt RADIO einen ebenso informativen wie bunten Programmmix und ist weltweit empfangbar. Der neue Sound der Landwirtschaft deckt mit regelmäßigen aktuellen Reportagen, Interviews und Fachbeiträgen zu Agrarpolitik, Pflanzenbau, Tierhaltung und Technik ein breites Informationsspektrum ab.

 
22.01.2020

"Ohne Handel keine Ernährungssicherheit"

Die Voraussetzungen für die landwirtschaftliche Produktion sind global extrem unterschiedlich. So haben laut der Weltbank 65 Länder nicht genug fruchtbares Ackerland, um ihre Bevölkerung – selbst unter optimalen Bedingungen – zu ernähren. Die Auswirkungen des Klimawandels und die rasant wachsende Weltbevölkerung verschärfen den Druck auf die knappen und zudem ungleich verteilten Ressourcen. Wie kann der Handel hier einen Ausgleich schaffen? Und wie muss er gestaltet werden, damit er eine sichere, vielfältige und nachhaltige Ernährung für alle Menschen ermöglicht? Diese Fragen standen im Zentrum des 12. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) im Rahmen der Internationalen Grünen Woche Berlin 2020. Ohne Handel wird es keine Sicherung der Welternährung geben, zeigte sich die Ministerin bei der Eröffnung der 12. Berliner Agrarministerkonferenz überzeugt. 

 
22.01.2020

Rindfleisch und Wasserverbrauch: 50 oder 15.000 Liter je kg Fleisch?

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Wer heute nach dem Wasserfußabdruck eines Kilogramm Rindfleisches googelt wird schnell fündig: 15.000 Liter Wasser sind für die Erzeugung von einem Kilogramm Fleisch notwendig? Hochgerechnet auf ein Mastrind wären das sagenhafte 10,5 Millionen Liter oder bei Wasserkosten von derzeit 1,69 € / 1000 Liter rd. 17.745 Euro. Dazu kommen Futter-, Arbeits- und Stallkosten. Der Bauer kriegt aber nur rd. 3,8 Euro für das Kilogramm Fleisch, fährt also je Mastbulle stolze 15.000 Euro Minus ein. Hier kann etwas nicht stimmen. Woher stammt also diese Zahl? Das Internetportal fleischexperten ist der Herkunft der Zahl nachgegangen und stellt klar: eine riesige Fehlinterpretation, weil der Wasserbedarf für die Futterpflanzen in Form von Regen eingerechnet wurde. Richtig scheinen 50 Liter blaues Wasser zu sein. Dabei beruft sich der Herausgeber auf Zahlen der französischen Forschungsagentur INRA.

 
21.01.2020

Das sind die Social Media-Stars 2020

Blogger, Influencer, Kommunikationsprofis - die gibt es nicht nur in der Stadt, sondern auch in der Landwirtschaft. Die besten der Besten wurden nun in Berlin mit den agrarheute digital future awards #ahdfa ausgezeichnet.

 
21.01.2020

Ein Mais-Gen kann Erträge um bis zu 10% steigern

Die wachsende Weltbevölkerung und das sich ändernde Ernährungsverhal-ten  in  vielen  aufstrebenden  Volkswirtschaften  erfordert  eine deutliche Zu-nahme  der  globalen Nahrungsmittelproduktion. Die  FAO  schätzt,  dass  je nach Szenario bis 2050 etwa 40% - 50% mehr als heute produziert werden muss (Referenzjahr: 2012). Ein  grosses  Forschungsteam  vom  Saatguthersteller  Corteva  Agriscience unter  Leitung  von Jeffrey  E.  Habben berichtet  in  der  renommierten  Fach-zeitschrift PNAS von ihren Versuchen zur Ertragsverbesserung von Mais. Die Pflanzenforscher  untersuchten die  Eignung mehrere  Hundert  Transkriptions-Faktor-Genen  aus Mais  für  eine  Ertragssteigerung - und erzielten , einen um 3% bis 5% gesteigerten Körnerertrag aufwiesen, für die besten Kombinati-onen  lag  der  Ertragsvorteil bei  8% - 10% gegenüber  den  unveränderten Pflanzen.  Die  Ertragssteigerung  war  in  allen  klimatischen  Regionen, und sowohl bei günstigen als auch bei ungünstigen Wachstumsbedingungen zu beobachten. Die Pflanzen waren  kräftiger, hatten  etwas  grössere  Blätter, und  konnten  daher  Sonnenenergie  wirksamer  in Biomasse  umwandeln.