BRS News Rind
Haltungsform veröffentlicht Jahreszahlen: Verschiebung zu höheren Stufen
Die Initiative Tierwohl GmbH (ITW) hat heute aktuelle Zahlen zur Haltungsformkennzeichnung veröffentlicht. Diese zeigen die Verteilung des Produktangebots in den fünf Haltungsstufen für verschiedene Tierarten. Die Daten basieren auf den gemeldeten Verkaufsmengen der am Lebensmitteleinzelhandel (LEH) teilnehmenden Unternehmen und werden regelmäßig kommuniziert, um transparente Einblicke in die Entwicklung der Tierhaltung in Deutschland zu gewähren. Ein Vergleich der Jahre 2023 und 2024 zeigt eine Verschiebung von Stufe 2 hin zu Stufe 3. Diese positive Entwicklung zugunsten des Tierwohls ist maßgeblich auf Initiativen des Einzelhandels zurückzuführen. Die im Jahr 2024 neu eingeführte Stufe 5 Bio
weist bei Rind sowie bei Milch- und Molkereiprodukten einen stabilen Marktanteil auf. Die veröffentlichten Zahlen beziehen sich auf das Gesamtjahr 2024.
DLG-Forum Rindermast 19./20. Februar 2026 in Hohenroda
Das 2019 neu gegründete Forum der DLG-Rindermast ist ein Verbundprojekt verschiedener Beratungsorganisationen und der DLG. Ziel des Forums ist es, einen Informations- und Erfahrungsaustausch auf Bundesebene zwischen Rindermästern, Fressererzeugern und Beratern zu etablieren.
Stellungnahme zur ARD-Sendung „Die Tricks der Milchindustrie“
Der Bundesverband Rind und Schwein e. V. (BRS) nimmt Stellung zu der vom NDR am 5. Januar 2026 ausgestrahlten Sendung Die Tricks der Milchindustrie
. Die Sendung vermittelt aus Sicht des BRS ein einseitiges Bild, das wesentliche fachliche und praktische Aspekte der Milchviehhaltung unberücksichtigt lässt.
R+V: Regelmäßige Jahresdurchsprache – Risikoeindeckung am Beispiel der AgrarPolice
Um die Vielzahl von Risiken in einem Betrieb abzudecken, empfiehlt die R+V Versicherung einen Rundumschutz. Ein optimaler Versicherungsschutz wird durch regelmäßige Jahresdurchsprachen sichergestellt. Mit der R+V-AgrarPolice können individuelle Lösungen für jeden Betrieb zusammengestellt werden. Die R+V bietet dabei volle Variabilität bei versicherbaren Gefahren und Selbstbehalten.
Herausfordernde Preisschwankungen am NRW-Milchmarkt
Aktuell sind Milch und Butter im Handel für weniger als einen Euro erhältlich. Während sich viele Verbraucher darüber freuen, bedeutet dies eine Belastung für die Milcherzeuger in NRW. Darauf weist die Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW e. V. hin. Die Auswirkungen auf den Auszahlungspreis sind insbesondere im Norden Deutschlands deutlich spürbar. Während die wirtschaftliche Lage der Branche bis zum dritten Quartal des vergangenen Jahres in vielen Bereichen positiv war, zeigen die Entwicklungen im vierten Quartal 2025 sowie der Ausblick auf die ersten Monate des neuen Jahres ein deutlich ernüchterndes Bild. In einer Phase, in der der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) höhere Vorgaben für Haltungsformen, Tierwohl und Tiergesundheit durchgesetzt hat, wird die aktuelle Marktlage genutzt, um die Verbraucherpreise – insbesondere bei Konsummilch – und damit auch die Milchauszahlungspreise dramatisch zu senken. Es ist damit zu rechnen, dass Betriebe angesichts der niedrigen Auszahlungspreise aus der Milchproduktion aussteigen werden.
RUW: Fruchbarkeits- und Managementseminare mit Schwerpunkt Fruchtbarkeit
Die Rinder-Union West e.G. (RUW) lädt am 21.01. und am 25.03.2026 zu ihren Fruchbarkeits- und Managementseminaren ein. Optimale Fruchtbarkeit beginnt im Stall: Klima, Liegeboxengestaltung und ein durchdachtes Management wirken sich direkt auf Gesundheit, Eutergesundheit und Fruchtbarkeit Ihrer Herde aus –insbesondere unter zunehmendem Hitzestress. Die Seminarteilnehmer erhalten praxisnahe Impulse von Fachreferenten. Es werden innovative Lösungen vorgestellt und Fragen beantwortet. Zudem wird ein Betrieb vorgestellt, der diese Maßnahmen erfolgreich umsetzt, und es werden praxisnahe Hinweise rund um die künstliche Besamung beim Rind gegeben. Die Seminare erfüllen die Rahmenbedingungen der QM++-Anerkennung. ATF-Fortbildungsstunden für Tierärzte: 5 Stunden.
Wolf soll wieder jagdbar werden
Die Bundesregierung will, dass der Wolf wieder bejagt werden kann. Zu dem Zweck legt sie den Gesetzentwurf (21/3546) zur Änderung des Bundesjagdgesetzes und zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes
vor: Der Wolf soll als jagdbare Tierart in das Bundesjagdgesetz aufgenommen werden. Zur Begründung heißt es in dem Entwurf, die Rückkehr des Wolfs in Deutschland und Europa sei ein Erfolg der Artenschutzpolitik, - mit zunehmender Ausbreitung des Wolfs steige allerdings auch das Konfliktpotenzial in Bezug auf die Bevölkerung sowie in Bezug auf die Weidetierhaltung. So seien im Jahr 2024 bei rund 1.100 Übergriffen rund 4.300 Nutztiere durch Wölfe gerissen oder verletzt worden. Gleichzeitig hätten sich im Jahr 2024 die Ausgaben für Herdenschutzmaßnahmen in Deutschland auf rund 23,4 Millionen Euro belaufen, zuzüglich weiterer rund 780.000 Euro für Ausgleichzahlungen für Nutztierübergriffe. Die Wolfsübergriffe führen zu erheblichen und potenziell existenzbedrohenden Belastungen für die Weidetierhalter
, schreibt die Bundesregierung.
Stellenausschreibung: Bundesverband Rind und Schwein e.V. sucht Referent:in (w/m/d) Öffentlichkeitsarbeit & Fleischrinder-Journal
Der Bundesverband Rind und Schwein e. V. (BRS), sucht Referentin/Referenten (w/m/d) für die Öffentlichkeitsarbeit und das Fleischrinder-Journal.
EU Agricultural Outlook 2025 - 2035
Die EU hat ihren neuesten mittelfristigen Agrarausblick veröffentlicht, der Prognosen für die wichtigsten Sektoren, darunter Rind- und Schweinefleisch sowie Milch und Molkereiprodukte, bis zum Jahr 2035 enthält.
Stellenausschreibung: Referent für Fleischrinderzucht (w/m/d) mit Zuchtleitung LAZBW
Das Landwirtschaftliche Zentrum für Rinderhaltung, Grünlandwirtschaft, Milchwirtschaft, Wild und Fischerei Baden-Württemberg (LAZBW) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt am Standort Aulendorf in Vollzeit unbefristet eine Referentin / einen Referenten für Fleischrinderzucht (w/m/d) mit Zuchtleitung in der Fleischrinderzucht. Bewerbungsschluss: 02.02.2026

ITW Haltungsformen 2025