BRS News Rind

19.01.2026

Neue Ausgabe des DRV-Magazins ko:operativ

Der Deutsche Raiffeisenverband bringt zweimal jährlich seine Verbandszeitschrift ko:operativ heraus. In der Sonderausgabe zur Grünen Woche werden politische Vorhaben eingeordnet, wird über Vertrauen und weniger Bürokratie mit Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer gesprochen und aufgezeigt, was die GMO‑Diskussion für Betriebe bedeutet. Dazu kommen praktische Einblicke und ein kompakter Überblick zu rechtlichen Änderungen 2026.

 
19.01.2026

BZL-Infografik: "Wie viele Wölfe hat Deutschland

Anzahl Wölfe 2024/2025 in Deutschland

Die Wolfsbestände in Deutschland sind in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Insgesamt stieg die Anzahl Wölfe von 268 Individuen im Monitoringjahr 2014/15 auf 1.633 Tiere im Monitoringjahr 2024/25. Innerhalb von zehn Jahren entspricht das einem Zuwachs um gut 500 % oder um 1.365 Wölfe. Spitzenreiter sind die Flächenländer Brandenburg und Niedersachsen mit je knapp 400 Wölfen. In den östlichen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt haben sich jeweils über 200 Wolfsindividuen angesiedelt. Die Wölfe verbreiteten sich inzwischen flächendeckend in Deutschland. Durch die vermehrte Ausbreitung nehmen Wolfsrisse zu. Die Anzahl von verwundeten und getöteten Weidetieren ist von 40 Tieren im Jahr 2006 auf rund 4.300 Tiere bei ca. 1.100 Übergriffen im Jahr 2024 angestiegen. Ein Großteil der Wolfsübergriffe erfolgte auf Schafe und Ziegen.

 
19.01.2026

Initiative Tierwohl: künftig drei Tierwohlprogramme

Die Initiative Tierwohl (ITW) hat am 15.01. auf der Grünen Woche bekanntgegeben, dass dass sie neben ihrem weit verbreiteten Tierwohlprogramm in der Haltungsform Stufe 2 zwei weitere Programme einführt. Ab März 2026 können sich Hähnchen-, Puten- und Schweinemäster für die Programme Initiative Tierwohl Frischluftstall in Haltungsform Stufe 3 und Initiative Tierwohl Auslauf in Haltungsform Stufe 4 anmelden. Voraussichtlich ab April 2026 finden dann die ersten Audits auf den Betrieben statt. Entsprechende Programme für die Rinderhaltung plant die ITW ebenfalls zeitnah umzusetzen.

 
15.01.2026

Haltungsform veröffentlicht Jahreszahlen: Verschiebung zu höheren Stufen

Die Initiative Tierwohl GmbH (ITW) hat heute aktuelle Zahlen zur Haltungsformkennzeichnung veröffentlicht. Diese zeigen die Verteilung des Produktangebots in den fünf Haltungsstufen für verschiedene Tierarten. Die Daten basieren auf den gemeldeten Verkaufsmengen der am Lebensmitteleinzelhandel (LEH) teilnehmenden Unternehmen und werden regelmäßig kommuniziert, um transparente Einblicke in die Entwicklung der Tierhaltung in Deutschland zu gewähren. Ein Vergleich der Jahre 2023 und 2024 zeigt eine Verschiebung von Stufe 2 hin zu Stufe 3. Diese positive Entwicklung zugunsten des Tierwohls ist maßgeblich auf Initiativen des Einzelhandels zurückzuführen. Die im Jahr 2024 neu eingeführte Stufe 5 Bio weist bei Rind sowie bei Milch- und Molkereiprodukten einen stabilen Marktanteil auf. Die veröffentlichten Zahlen beziehen sich auf das Gesamtjahr 2024.

 
15.01.2026

DLG-Forum Rindermast 19./20. Februar 2026 in Hohenroda

Das 2019 neu gegründete Forum der DLG-Rindermast ist ein Verbundprojekt verschiedener Beratungsorganisationen und der DLG. Ziel des Forums ist es, einen Informations- und Erfahrungsaustausch auf Bundesebene zwischen Rindermästern, Fressererzeugern und Beratern zu etablieren.

 
14.01.2026

Stellungnahme zur ARD-Sendung „Die Tricks der Milchindustrie“

Der Bundesverband Rind und Schwein e. V. (BRS) nimmt Stellung zu der vom NDR am 5. Januar 2026 ausgestrahlten Sendung Die Tricks der Milchindustrie. Die Sendung vermittelt aus Sicht des BRS ein einseitiges Bild, das wesentliche fachliche und praktische Aspekte der Milchviehhaltung unberücksichtigt lässt.

 
14.01.2026

R+V: Regelmäßige Jahresdurchsprache – Risikoeindeckung am Beispiel der AgrarPolice

R+V

Um die Vielzahl von Risiken in einem Betrieb abzudecken, empfiehlt die R+V Versicherung einen Rundumschutz. Ein optimaler Versicherungsschutz wird durch regelmäßige Jahresdurchsprachen sichergestellt. Mit der R+V-AgrarPolice können individuelle Lösungen für jeden Betrieb zusammengestellt werden. Die R+V bietet dabei volle Variabilität bei versicherbaren Gefahren und Selbstbehalten.

 
14.01.2026

Herausfordernde Preisschwankungen am NRW-Milchmarkt

Aktuell sind Milch und Butter im Handel für weniger als einen Euro erhältlich. Während sich viele Verbraucher darüber freuen, bedeutet dies eine Belastung für die Milcherzeuger in NRW. Darauf weist die Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW e. V. hin. Die Auswirkungen auf den Auszahlungspreis sind insbesondere im Norden Deutschlands deutlich spürbar. Während die wirtschaftliche Lage der Branche bis zum dritten Quartal des vergangenen Jahres in vielen Bereichen positiv war, zeigen die Entwicklungen im vierten Quartal 2025 sowie der Ausblick auf die ersten Monate des neuen Jahres ein deutlich ernüchterndes Bild. In einer Phase, in der der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) höhere Vorgaben für Haltungsformen, Tierwohl und Tiergesundheit durchgesetzt hat, wird die aktuelle Marktlage genutzt, um die Verbraucherpreise – insbesondere bei Konsummilch – und damit auch die Milchauszahlungspreise dramatisch zu senken. Es ist damit zu rechnen, dass Betriebe angesichts der niedrigen Auszahlungspreise aus der Milchproduktion aussteigen werden.

 
14.01.2026

RUW: Fruchbarkeits- und Managementseminare mit Schwerpunkt Fruchtbarkeit

Die Rinder-Union West e.G. (RUW) lädt am 21.01. und am 25.03.2026 zu ihren Fruchbarkeits- und Managementseminaren ein. Optimale Fruchtbarkeit beginnt im Stall: Klima, Liegeboxengestaltung und ein durchdachtes Management wirken sich direkt auf Gesundheit, Eutergesundheit und Fruchtbarkeit Ihrer Herde aus –insbesondere unter zunehmendem Hitzestress. Die Seminarteilnehmer erhalten praxisnahe Impulse von Fachreferenten. Es werden innovative Lösungen vorgestellt und Fragen beantwortet. Zudem wird ein Betrieb vorgestellt, der diese Maßnahmen erfolgreich umsetzt, und es werden praxisnahe Hinweise rund um die künstliche Besamung beim Rind gegeben. Die Seminare erfüllen die Rahmenbedingungen der QM++-Anerkennung. ATF-Fortbildungsstunden für Tierärzte: 5 Stunden.

 
13.01.2026

Wolf soll wieder jagdbar werden

Die Bundesregierung will, dass der Wolf wieder bejagt werden kann. Zu dem Zweck legt sie den Gesetzentwurf (21/3546) zur Änderung des Bundesjagdgesetzes und zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes vor: Der Wolf soll als jagdbare Tierart in das Bundesjagdgesetz aufgenommen werden. Zur Begründung heißt es in dem Entwurf, die Rückkehr des Wolfs in Deutschland und Europa sei ein Erfolg der Artenschutzpolitik, - mit zunehmender Ausbreitung des Wolfs steige allerdings auch das Konfliktpotenzial in Bezug auf die Bevölkerung sowie in Bezug auf die Weidetierhaltung. So seien im Jahr 2024 bei rund 1.100 Übergriffen rund 4.300 Nutztiere durch Wölfe gerissen oder verletzt worden. Gleichzeitig hätten sich im Jahr 2024 die Ausgaben für Herdenschutzmaßnahmen in Deutschland auf rund 23,4 Millionen Euro belaufen, zuzüglich weiterer rund 780.000 Euro für Ausgleichzahlungen für Nutztierübergriffe. Die Wolfsübergriffe führen zu erheblichen und potenziell existenzbedrohenden Belastungen für die Weidetierhalter, schreibt die Bundesregierung.