ASP bleibt eine langfristige Herausforderung
SuS, Ausgabe 4.2026 - Die erneuten Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in der Uckermark verdeutlichen, dass Deutschland und Europa langfristig mit der Tierseuche leben müssen. Trotz intensiver Bekämpfungsmaßnahmen stellt das Virus Landwirtschaft, Jägerschaft und Behörden weiterhin vor große Herausforderungen.
Nach dem jüngsten Ausbruch hat die Kreisverwaltung Uckermark die Tierseuchenallgemeinverfügung erneut angepasst. Für die Schutzzone rund um Stützkow gelten bis Anfang Juli kommenden Jahres unter anderem Betretungsverbote sowie Einschränkungen bei der Nutzung der betroffenen Flächen.
Entscheidend für eine langfristige Eindämmung der ASP bleiben konsequente Biosicherheitsmaßnahmen, eine enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit und eine wirksame Überwachung der Wildschweinbestände. Hoffnung macht die Entwicklung eines Impfstoffs gegen die ASP, der künftig dazu beitragen könnte, das Seuchengeschehen besser zu kontrollieren. Bis zu seiner möglichen Einführung bleiben jedoch Prävention und ein schnelles Eingreifen die wirksamsten Mittel. Wie der Umgang mit der Geflügelpest zeigt, wird auch bei der ASP ein dauerhaftes und pragmatisches Seuchenmanagement erforderlich sein.
