BRS News Schwein

18.09.2019

Fleischwarenindustrie wird neues Mitglied bei "German Meat"

Der Bundesverband der Deutschen Fleischwarenindustrie e.V. (BVDF), Bonn,  will sich an der Exportförderorganisation der Fleischwirtschaft German Meat beteiligen, informiert die agrarzeitung. 

 
18.09.2019

Berichte über Landwirtschaft: Kosten von Tierwohlmaßnahmen in der Schweinemast

Berichte über Landwirtschaft - Zeitschrift für Agrarpolitik und Landwirtschaft hat soeben die neueste Ausgabe veröffentlicht. Die aktuellen Beiträge behandeln u. a.

 
18.09.2019

19. Jahrestagung Thüringer Landwirtschaft am 24.10. in Erfurt

Die 19. Jahrestagung der Thüringer Landwirtschaft findet am 24. Oktober in Erfurt statt. Neben einer Vorstellung der LEADER-Aktionsgruppen Saalfeld-Rudolstadt und Altenburg mit Rundgang bietet die Tagung ein interessantes Fachprogramm zu folgenden Themen:

  • Welche Agrarpolitik brauchen wir für eine stärkere Gemeinwohlorientierung der Landwirtschaft? (Prof. Dr. Harald Grethe, Humboldt-Universität Berlin, Lebenswissenschaftliche Fakultät)
  • Nationale Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2020 in Deutschland (Dr. Rainer Gießübel, BMEL, Abteilung Landwirtschaftliche Erzeugung, Gartenbau, Agrarpolitik)
  • Wie viel Tierwohl kann und will sich die Gesellschaft leisten? (Dr. Ludwig Diekmann, Landwirtschaftskammer Niedersachsen)
  • Stand der Ackerbaustrategie der Bundesregierung (Hubert Honecker, BMEL, Referat Pflanzenbau und Grünland)

Weitere Informationen finden Sie hier.

 
16.09.2019

Social Media und Online-Marketing: Der kurze Weg zu neuen Kunden

Social-Media-Kanäle wie Facebook, Twitter, Pinterest und Co. scheinen verlockende Plattformen zu sein, um das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung zu präsentieren. Die Landfrauen in Baden-Württemberg / Hohenzollern bieten einen Qualifizierungslehrgang an. In der Schulung werden die Grundlagen des Online- und Social Media-Marketings theoretisch vermittelt und direkt praktisch mit dem Aufbau einer eigenen Facebook-Seite für Ihr Unternehmen, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung umgesetzt. Auch die erfolgreiche Werbung auf Facebook, die unternehmerische Profilpflege sowie Tipps zu zielgruppengerechter Kommunikation und rechtlich korrektem Verhalten im Internet sind Teil der Schulung.

Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. bietet seinen Mitgliedsunternehmen eine Schulung zu dem Thema am 17. September an.

 
16.09.2019

Tönnies schreibt Journalisten-Preis aus

Die in Rheda-Wiedenbrück ansässige gemeinnützige Tönnies Forschung schreibt zum fünften Mal den Bernd-Tönnies-Medienpreis aus. Die 2010 gegründete Gesellschaft, die zu Deutschlands größtem Schlachtbetireb für Schweine gehört, möchte mit der Ausschreibung journalistische Arbeiten aus den Bereichen Print, TV, Hörfunk und Online fördern. Diese sollten sich durch sorgfältige Recherche, interessante Aufbereitung des Themas sowie eine allgemein verständliche Vermittlung auch komplexer Zusammenhänge auszeichnen.

Neben dem Tierschutz in der Nutztierhaltung liegt in diesem Jahr ein zusätzliches, besonderes Interesse auf den Auswirkungen der Nutztierhaltung auf das Klima. Die Klimadiskussion ist in Deutschland nicht wegzudenken. Wir wollen Journalisten ermutigen, sachliche, allgemein verständliche Beiträge über die Auswirkungen der Nutztierhaltung auf den Klimaschutz zu veröffentlichen, sagt Vielstädte.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und damit einer der höchstdotierten Medienpreise in Deutschland. Die Preisverleihung findet anlässlich des Symposiums der Tönnies Forschung am 17. März 2020 statt. Ehemalige Preisträger sind u.a. der SWR-Redakteur Edgar Verheyen, der FAZ-Redakteur Jan Grossarth und die Journalistin der Neuen Züricher Zeitung Barbara Klingbacher.

 
16.09.2019

Bund der Steuerzahler für Stärkung der Risikovorsorge in der Landwirtschaft

AgE - aus Sicht des Bundes der Steuerzahler muss der Landwirtschaft bei der Stärkung ihrer Krisenvorsorge unter die Arme gegriffen werden. Weil Wetterextreme Auswirkungen auf die Grundversorgung mit Lebensmitteln, auf unsere Kulturlandschaft und das Tierwohl haben können, müssen wir die Landwirtschaft unterstützen, betont Verbandspräsident Reiner Holznagel in einem Gastbeitrag für die Deutsche Bauern Korrespondenz (dbk). 

 
16.09.2019

Schweinehalter in Thüringen: Kein Geld für veränderte Haltungssysteme

IGS Thüringen

Vor zu hohen Auflagen warnen die Schweinehalter in Thüringen. Laut Darstellung der Interessengemeinschaft der Schweinehalter in Thüringen besteht leider kein Spielraum für Investitionen in veränderte Haltungssysteme. Wie der Verband in einer aktuellen Kurzcharakteristik ausführt, ist nach Analysen der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) in der Schweinemast für eine nachhaltige Produktion mindestens eine Bruttomarge von 15 Euro bis 20 Euro je Schwein notwendig. Übrig geblieben seien in den vergangenen fünf Jahren aber deutlich weniger als 10 Euro. Mithin hätten keine ausreichenden Rücklagen für Ersatzinvestitionen getätigt werden können, so die Interessengemeinschaft. Sie weist zudem darauf hin, dass die Schweinehalter für den deutschen und europäischen Markt erzeugten. Davon auszugehen, dass es Spielräume für eine Preisgestaltung gebe, ist unrealistisch, stellt der Verband klar. Die Preise würden von der abnehmenden Hand bestimmt. Nach Angaben der Interessengemeinschaft erzeugen aktuell etwa 190 Thüringer Betriebe in 222 Betriebsstätten mit einem Bestand von 719 400 Schweinen knapp 73 % des im Land verzehrten Schweinefleischs. Dabei sei die Haltungsform 1 - Stallhaltung - im Rahmen des Systems der QS Qualität und Sicherheit GmbH mit drei Viertel der landesweit gehaltenen Schweine der Standard.  Der Verband verweist auch auf Zielkonflikte des Tierschutzes mit dem Umweltschutz. . Veränderungen in der Schweinehaltung müssten sachorientiert sowie planungs- und rechtssicher angeschoben werden.

 
16.09.2019

Ferkelkastration unter Isoflurannarkose droht zu scheitern?

age - Die Ferkelbetäubungssachkundeverordnung hängt weiter am seidenen Faden. Im Vorfeld der entscheidenden Sitzung des Bundesrats an diesem Freitag (20.9.2019) warben sowohl das Bundeslandwirtschaftsministerium als auch der Deutsche Bauernverband (DBV) bei den Ländern um Zustimmung zu der Verordnung. Sie schafft die rechtliche Voraussetzung für eine breite Anwendung der Kastration unter Isoflurannarkose ab. Dafür sollen der bislang geltende Tierarztvorbehalt aufgehoben und es den Landwirten ermöglicht werden, die Betäubung selbst durchzuführen. In ihren Schreiben an die Landesregierung warnen Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens und der stellvertretende DBV-Generalsekretär Udo Hemmerling vor einem Scheitern dieser Alternative zur betäubungslosen Ferkelkastration, sollte die Verordnung im Bundesrat keine Mehrheit bekommen. Dies würde insbesondere zu Lasten kleiner Betriebe gehen und weitere Strukturbrüche in der Sauenhaltung nach sich ziehen, stellen Aeikens und Hemmerling in ihren Schreiben nahezu gleichlautend fest.  

 
13.09.2019

Humusaufbau in Böden kann Klima entlasten: Zusatzerlöse durch Zertifikatehandel

Das bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen freiwerdende CO2 trägt erheblich zur Klima­erwärmung bei. Nun sind im Boden erhebliche Mengen an Kohlenstoff in Form von Humus gespeichert, der entscheidend für die Fruchtbarkeit der Böden ist. So kann 1 % Humus mehr im Boden zusätzlich rund 400 m³ Wasser pro Hektar binden. Der Bayerische Bauernverband hat in einer Pressemeldung auf die wichtige Rolle der Land- und Forstwirtschaft beim Klimaschutz hingewiesen.  Das Unternehmen Carbozert wirbt aktuell mit sog. Humuszertifikaten. Hintergrund: Unternehmen zahlen (bisher auf freiwilliger Basis) für ihren CO2-Ausstoß Gelder als Kompensation und können dann damit werben, dass eine CO2-neutrale Produktion erfolgt. Mit diesen Mitteln werden Kompensationsmaßnahmen wie z. B. Aufforstungen oder der Humusaufbau auf landwirtschaftlichen Nutzflächen finanziert. Die CarboCert GmbH aus Bodnegg möchte, dass Landwirte vom CO2-Zertifikatehandel durch Humusaufbau profitieren. Wie das funktionieren könnte, beschreibt das Unternehmen auf seiner Internetseite. Beim Aufbau von 1 % Humus/ha kann ein Umsatz von ca. 1.200 €/ha realisiert werden, pro Tonne festgelegtes CO2 werden etwa 30.- Euro ausgezahlt.

 
13.09.2019

Grundsteuerreform gefährdet Kooperationen zur gemeinsamen Tierhaltung

Der Deutsche Bauernverband (DBV) bekräftigt seine Kritik an der im Rahmen der Grundsteuerreform vorgesehenen ersatzlosen Streichung der seit Jahrzehnten geltenden Regelung für bäuerliche Tierhaltungskooperationen. Es ist nicht akzeptabel, dass diese Tierhaltungen künftig als Gewerbebetrieb mit weitreichenden nachteiligen steuerlichen Konsequenzen eingestuft werden sollen, obwohl die erforderlichen Flächen über die beteiligten kleinen und mittleren bäuerlichen Familienbetriebe vorhanden sind.