BRS News Schwein

02.02.2024

Erhoffte Innovationen in der Energieproduktion

Quelle: DLG Agrifuture Insights, K. Hau, Umfrage Winter 2022/23 (n= 4.183)

Wenn es darum geht, die Energiewende mitzugestalten, ist die Landwirtschaft ein enorm wichtiger Akteur und kann hierzu einen sehr großen Beitrag leisten. Landwirte sind bereits in vielen Bereichen dezentrale Energieerzeuger, von der Biogasanlage über Photovoltaik und Agri-PV bis hin zu Kleinwindanlagen.

 
02.02.2024

Ganzheitliche Umweltbilanzierung: AEF-Studie Oldenburger Münsterland liefert Fakten zur Schweinemast

(c)Big Dutchman   Ergebnisse Des C02 Fußabruckes Mit Dem Programm Opteinics

Der ökologische Fußabdruck spielt bei der Produktion von Lebensmitteln eine immer größere Rolle. Viele Geschäftspartner aus Ernährungsindustrie oder Lebensmitteleinzelhandel haben für ihr Vorhaben Landwirte gewinnen könnnen: Sie fordern Auskunft darüber, wie umweltschonend das Kilogramm Fleisch produziert wurde. Tierhalter sind zunehmend angehalten, die Umweltwirkungen ihres Betriebes zu bilanzieren. Das AEF Oldenburger Münsterland in Vechta hat gemeinsam mit zwei Mitgliedsunternehmen in einer Studie die Umweltbilanz der Schweinemast in der Region ermittelt. Das Ergebnis: Die Wertschöpfungskette Schweinefleisch im Oldenburger Münsterland hat einen geringeren ökologischen Fußabdruck als der europäische Durchschnitt. Wichtiges Ergebnis auch: das Futter entscheidet zu mehr als 60 % über den C02-Fußabdruck.

 
02.02.2024

Bürokratie und unzureichende Entlohnung hindern Landwirte daran, mehr Maßnahmen für den Erhalt der Artenvielfalt umzusetzen

Viele Landwirt*innen zeigen eine große Bereitschaft, auf ihren Flächen mehr für den Erhalt der Artenvielfalt und den Schutz der Umwelt zu unternehmen. Wieso führt diese Bereitschaft aber nur teilweise dazu, dass auch tatsächlich mehr zielführende Maßnahmen umgesetzt werden? Diesen und anderen Fragen geht CAP4GI – GAP für vielfältige Landschaften in Arbeitspaket 1 auf den Grund - und fragt dabei die Landwirt*innen selbst. Zwei wichtige Ergebnisse: Unzureichende Vergütung sowie überbordende Bürokratie, aufwendige Antragsverfahren und Dokumentationspflichten. Im Umkehrschluss bedeutet das: Es gibt tatsächlich ein großes Potenzial, durch vereinfachte und flexiblere Vorgaben und Verwaltungsverfahren Hemmnisse bei der Umsetzung von biodiversitätsfördernden Maßnahmen abzubauen und so deren breitere Umsetzung zu fördern.

 
02.02.2024

Belgien hebt ASP-Testpflicht auf

Ab dem 25. Dezember 2023 ist es nicht mehr zwingend erforderlich, vor jeder Behandlung einer Gruppe kranker Schweine Proben der Untersuchung auf Afrikanische Schweinepest (ASP) einzureichen. Die Finanzierung der Analyse dieser Proben durch die Föderalagentur für die Sicherheit der Nahrungsmittelkette (FASNK) wird am 1. Januar 2024 eingestellt. Von diesem Zeitpunkt an werden nur noch von der FASNK finanzierte Analysen durchgeführt, wenn ein konkreter Verdacht auf ASP vom Tierarzt gemeldet wird. Die geänderten Vorschriften wurden mit dem Ministerialbeschluss vom 15. Dezember 2023 veröffentlicht. In Belgien gibt es seit 2020 keine infizierten Tiere mehr. Die obligatorische Probenahme war eine Folge des Ausbruchs im September 2018, als die ASP bei Wildschweinen in der Provinz Luxemburg bestätigt wurde. Auf verschiedenen Ebenen wurden damals Maßnahmen ergriffen, um die Einschleppung und Ausbreitung der ASP in Schweinebetrieben zu verhindern. Zwei Jahre später war Belgien wieder frei von ASP.

 
02.02.2024

SVLFG fördert Investitionen in Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft Forsten und Gartenbau (SVLFG) fördert ab dem 1. Februar 2024 den Neukauf ausgewählter Präventionsprodukte. Die SVLFG will damit die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz der Betriebe optimieren. Teilnahmeberechtigte Betriebe können pro Aktion je einen Zuschuss beantragen. Für die erste Förderaktion darf das Unternehmen in 2022 und 2023 keinen Zuschuss erhalten haben. Darüber hinaus beträgt die Förderung höchstens 50 Prozent des zuletzt an die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft gezahlten Jahresbeitrages. Eine zweite Förderaktion Hitze- und Sonnenschutz startet am 1. März 2024.

 
01.02.2024

BfR: Krank durch Lektine in Pflanzenkost?

Ob Hülsenfrüchte, Gemüse oder Obst – zahlreiche pflanzliche Lebensmittel enthalten Lektine. Diese Substanzen schützen Pflanzen vor Krankheiten und Schädlingen. Für den Menschen können sie aber schädlich sein. Dabei sind Dosis und Art entscheidend: In Maßen aufgenommen sind die meisten Lektine harmlos. Das in rohen Hülsenfrüchten vorkommende Lektin Phasin birgt aber gesundheitliche Risiken. Es verklebt die roten Blutkörperchen und kann zu Magen-Darm-Beschwerden führen. In größeren Mengen kann Phasin im Extremfall sogar tödlich sein. Die gute Nachricht ist, dass sich Lektine durch Hitze zerstören lassen, sagt Professorin Dr. Tanja Schwerdtle, Vizepräsidentin des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Deshalb sollten die empfohlenen Zubereitungsmethoden für Hülsenfrüchte immer eingehalten werden.

 
01.02.2024

A: Anstieg der Bürokratie durch GreenDeal wird befürchtet

age - Für eine klares gesellschaftliches Bekenntnis zur nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktion und eine Stärkung der Innovationsbereitschaft der Bauern haben sich Österreichs Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig und Niederösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Dr.Stephan Pernkopf ausgesprochen. …

Erste Ergebnisse des nationalen Strategieprozesses Vision 2028+ zeigen dem Minister zufolge, dass der Green Deal die größte Bedrohung für die Landwirte sei, da er einen massiven Regulierungsdruck bringe. Deshalb fordere ich eine Kurskorrektur der EU-Politik so Totschnig. Nur in einem fairen Wettbewerb seien Innovationen möglich.

 
01.02.2024

EU-Umfrage: Überwachung unlauterer Handelspraktiken

Am 17. April 2019 erließen das Europäische Parlament und der Rat die Richtlinie (EU) 2019/633 über unlautere Handelspraktiken in den Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen in der Agrar- und Lebensmittelversorgungskette. Die EU-Mitgliedstaaten waren verpflichtet, die Richtlinie bis zum 1. Mai 2021 in ihren nationalen Rechtsrahmen umzusetzen und sie sechs Monate später anzuwenden. Die Kommission führt jährlich Umfragen über die Wirksamkeit der von den Mitgliedstaaten im Zusammenhang mit dieser Richtlinie getroffenen Maßnahmen durch. Bei der Zielgruppe handelt es sich um die unter diese Richtlinie fallenden Lieferanten der verschiedenen Stufen der Agrar- und Lebensmittelversorgungskette.

Das Ausfüllen dieses Fragebogens dauert etwa 15 Minuten. Die Teilnahme an der Umfrage ist bis zum 15. März 2024 möglich. Sobald die Umfrage abgeschlossen ist, werden die anonymisierten Ergebnisse unter der folgenden URL veröffentlicht: Unfair Trade Practices (europa.eu)

 
01.02.2024

Transparenz in der Nutztierhaltung auch beim Konsum

Transparenz in der landwirtschaftlichen Tierhaltung heißt auch, einen Blick auf die Nutzung der Tiere zu werfen. Darum bietet der neue Jahresüberblick zur i.m.a-Transparenz-Initiative EinSichten in die Tierhaltung erstmals Fakten, die weiter reichen als ein Blick in die Ställe und auf die Weiden. So hat z.B. der Schweinefleisch-Konsum in 31 Jahren um 16,4 Kilogramm abgenommen, bei Rind- und Kalbfleisch ging er um mehr als acht Kilo zurück, während der Verzehr von Geflügelfleisch um 10,2 Kilo zugenommen hat.

Die i.m.a-Transparenz-Initiative EinSichten in die Tierhaltung wird von der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert. Die Broschüre kann auf www.ima-shop.de gelesen und angefordert werden