BRS News Schwein
BIG Challenge 2026: Landwirtschaft zeigt Herz
Der bundesweite Verein BIG Challenge - Aktiv gegen Krebs e.V. ist ein von Landwirten gegründeter Verein, der sich im Kampf gegen Krebs engagiert. Mit der BIG Challenge 2026
setzen landwirtschaftliche Betriebe, Firmen und Organisationen aus dem vor- und nachgelagerten Bereich sowie dem ländlichen Raum erneut ein starkes Zeichen: Beim bundesweiten Benefiz-Sportevent in Kevelaer am 20.6.2026 werden beim Radfahren, Laufen und Walken gemeinsam Spenden für die Krebsforschung gesammelt. Die BIG Challenge ist ein Gemeinschaftsevent, bei dem sich Menschen aus Landwirtschaft und dem ländlichen Raum beteiligen. Der Vorstand sowie das Organisationsteam betonen: Krebs betrifft uns alle. Die BIG Challenge verbindet sportliches Engagement mit gelebter Solidarität mit Krebspatienten.
Preferent KI überträgt Aktivitäten an GFS und PIC-NL: Zusammenarbeit für eine zukunftssichere niederländische Schweineproduktion
Mit Wirkung vom 1. Januar 2026 gehen die Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung SCE (GFS) mit Sitz in Ascheberg, Deutschland, und PIC-NL (Sint-Michielsgestel, Niederlande) eine strategische Partnerschaft ein. Diese Zusammenarbeit soll die Verfügbarkeit von hochwertigem Sperma und Genetik für Schweinehalter in den Niederlanden und darüber hinaus stärken.
Konjunkturbarometer Agribusiness 2026
Obwohl 2025 Zuwächse bei Importen und Exporten in der Milchwirtschaft zu verzeichnen waren und die Fleischwirtschaft einen Rekordumsatz erzielte, sind die wirtschaftliche Aussichten für das Agribusiness insgesamt eingetrübt. Diese Grundtendenz ist aus dem Konjunkturbarometer Agribusiness 2026 abzulesen, für das die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY gemeinsam mit den Universitäten Göttingen und Gießen Trends und Kennzahlen für die Branche ausgewertet hat. Laut Konjunkturbarometer erzielte das deutsche Agribusiness im Jahr 2025 einen Gesamtumsatz von 299 Mrd. Euro; gegenüber dem Vorjahr war das ein Plus von 3,5%. Damit blieb das Agribusiness mit einem Anteil von knapp 14% der zweitstärkste Sektor im verarbeitenden Gewerbe.
Düngeverordnung Hessen setzt Zusatzauflagen in „Roten Gebieten“ aus
Das Hessische Landwirtschaftsministerium setzt den Vollzug der zusätzlichen Anforderungen in den mit Nitrat belasteten Gebieten (Rote Gebiete
) vorerst aus. Die verschärften Vorgaben werden damit bis auf Weiteres nicht kontrolliert; bereits festgestellte Verstöße haben keine Auswirkungen auf EU-Fördermittel. Alle übrigen Regelungen der Düngeverordnung gelten unverändert weiter. Anlass ist das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 24. Oktober 2025, mit dem die Bayerische Allgemeine Verwaltungs- und Düngeverordnung für unwirksam erklärt und aufgehoben wurde
Nutztier-Forum 2026 "Der Tierhaltung eine Zukunft geben"
Am 26. und 27. Februar 2026 findet im Tagungszentrum des Forschungsinstitutes für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf das Nutzttier-Forum 2026 zum Thema Der Tierhaltung eine Zukunft geben
statt. Im Mittelpunkt steht die tiergerechte Aufzucht von Kälbern und Ferkeln – als Grundlage für eine zukunftsfähige Nutztierhaltung. In Fachvorträgen und im Austausch werden u. a. thematisiert: Bedürfnisse von Kälbern und Ferkeln, pränatale Einflüsse auf Entwicklung und Wohlbefinden, Fütterung und Zuchtplanung als Schlüsselfaktoren für Tiergesundheit. Expert:innen aus Forschung und Praxis geben Einblicke in den aktuellen Stand der Wissenschaft und laden zur Diskussion ein.
Neue Ausgabe des DRV-Magazins ko:operativ
Der Deutsche Raiffeisenverband bringt zweimal jährlich seine Verbandszeitschrift ko:operativ heraus. In der Sonderausgabe zur Grünen Woche werden politische Vorhaben eingeordnet, wird über Vertrauen und weniger Bürokratie mit Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer gesprochen und aufgezeigt, was die GMO‑Diskussion für Betriebe bedeutet. Dazu kommen praktische Einblicke und ein kompakter Überblick zu rechtlichen Änderungen 2026.
Initiative Tierwohl: künftig drei Tierwohlprogramme
Die Initiative Tierwohl (ITW) hat am 15.01. auf der Grünen Woche bekanntgegeben, dass dass sie neben ihrem weit verbreiteten Tierwohlprogramm in der Haltungsform Stufe 2 zwei weitere Programme einführt. Ab März 2026 können sich Hähnchen-, Puten- und Schweinemäster für die Programme Initiative Tierwohl Frischluftstall
in Haltungsform Stufe 3 und Initiative Tierwohl Auslauf
in Haltungsform Stufe 4 anmelden. Voraussichtlich ab April 2026 finden dann die ersten Audits auf den Betrieben statt. Entsprechende Programme für die Rinderhaltung plant die ITW ebenfalls zeitnah umzusetzen.
Haltungsform veröffentlicht Jahreszahlen: Verschiebung zu höheren Stufen
Die Initiative Tierwohl GmbH (ITW) hat heute aktuelle Zahlen zur Haltungsformkennzeichnung veröffentlicht. Diese zeigen die Verteilung des Produktangebots in den fünf Haltungsstufen für verschiedene Tierarten. Die Daten basieren auf den gemeldeten Verkaufsmengen der am Lebensmitteleinzelhandel (LEH) teilnehmenden Unternehmen und werden regelmäßig kommuniziert, um transparente Einblicke in die Entwicklung der Tierhaltung in Deutschland zu gewähren. Ein Vergleich der Jahre 2023 und 2024 zeigt eine Verschiebung von Stufe 2 hin zu Stufe 3. Diese positive Entwicklung zugunsten des Tierwohls ist maßgeblich auf Initiativen des Einzelhandels zurückzuführen. Die im Jahr 2024 neu eingeführte Stufe 5 Bio
weist bei Rind sowie bei Milch- und Molkereiprodukten einen stabilen Marktanteil auf. Die veröffentlichten Zahlen beziehen sich auf das Gesamtjahr 2024.
Initiative Tierwohl: Nämlichkeit in der Schweinehaltung bald möglich
Die Initiative Tierwohl (ITW) hat eine weitere Registrierungsphase für Ferkelaufzuchtbetriebe erfolgreich abgeschlossen. 198 neue Ferkelaufzuchtbetriebe mit insgesamt 2,7 Millionen Tieren pro Jahr wurden aufgenommen. Damit sind aktuell über 9.000 schweinehaltende Betriebe, darunter 1.589 Ferkelaufzüchter und 1.250 Sauenhalter, bei der ITW registriert. Insgesamt profitieren nun jährlich rund 22,5 Millionen Mastschweine und rund 19 Millionen Ferkel von den Maßnahmen der ITW-Tierhalter.
Die Lücke zwischen Ferkelaufzucht und Schweinemast konnte weiter verkleinert werden. Das Ziel ist die sogenannte Nämlichkeit, bei der alle Schweine im ITW-System von der Geburt bis zur Schlachtung ausschließlich in Betrieben gehalten werden, die an der ITW teilnehmen.
R+V: Regelmäßige Jahresdurchsprache – Risikoeindeckung am Beispiel der AgrarPolice
Um die Vielzahl von Risiken in einem Betrieb abzudecken, empfiehlt die R+V Versicherung einen Rundumschutz. Ein optimaler Versicherungsschutz wird durch regelmäßige Jahresdurchsprachen sichergestellt. Mit der R+V-AgrarPolice können individuelle Lösungen für jeden Betrieb zusammengestellt werden. Die R+V bietet dabei volle Variabilität bei versicherbaren Gefahren und Selbstbehalten.

ITW Haltungsformen 2025