BRS News Schwein
Förderung mobiler Schlachtung
Im Rahmen der Bekanntmachung über die Förderung von Innovationen zur mobilen Schlachtung, einschließlich der Weideschlachtung
im Herkunftsbetrieb vom 29. November 2022 sind für fünf Projekte Anträge eingegangen. Diese Vorhaben werden im Verbund durchgeführt und beinhalteten insgesamt 15 Teilprojekte, bei denen auch Projektpartner ohne Zuwendung beteiligt sind. Das teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3640) auf eine Kleine Anfrage (21/3420) der Fraktion Die Linke mit dem Titel Mobile Schlachtungen
mit. Insgesamt seien 15 Projektanträge eingereicht, worden, die alle positiv entschieden wurden. Kein Antrag sei abgelehnt worden. Danach gefragt, welchen Veränderungsbedarf bezüglich der Förderung mobiler Schlachtung die Bundesregierung sehe, führte diese aus, dass die Fördermaßnahme zuletzt mit Beschluss des Planungsausschuss für Agrarstruktur und Küstenschutz (PLANAK) im Dezember 2025 auf mittelgroße Schlachtstätten ausgeweitet und deren Fördersatz von bis zu 20 Prozent auf bis zu 25 Prozent erhöht wurde. Eine weitergehende Änderung sei aktuell nicht geplant.
Workshop FSRH "Nutztierhaltung – One Health“
Der Wissenschaftsrat hat in seinem im Juli 2024 erschienenen Bericht mit Empfehlungen für die Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften die Einrichtung von Food Systems Research Hubs
(FSRH) angeregt, um die systemische, trans- und interdisziplinäre Forschung im Bereich der Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungssysteme zu stärken. Da die Nutztierhaltung in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle spielt, haben das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) und das Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) ein Konzept für einen FSRH mit dem Titel Nutztierhaltung als integraler Bestandteil des One-Health-Konzepts und resilienter Agrar- und Ernährungssysteme
erarbeitet. Ein erster Online-Workshop dazu fand bereits im Oktober 2025 statt. Das FBN lädt nun zu einem zweiten Workshop FSRH-Nutztierhaltung
in Präsenz am 19.02.2026 ab 10 Uhr nach Berlin ein, in dem gemeinsam die zentralen Themen der verschiedenen Handlungs- und Querschnittsfelder strukturiert und vertieft werden sollen. Zudem soll Raum für den gemeinsamen Austausch und die Diskussion über die zukünftige Hub-Governance sein.
BZL-Online-Seminare im Februar
Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) führt im Februar zwei Online-Seminare zu folgenden Themen durch:
Landeskontrollverband Berlin-Brandenburg sucht Bereichsleiter für die Futter- und Bodenattestierung (m/w/d)
Der Landeskontrollverband Berlin-Brandenburg eV sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Bereichsleiter für die
Futter- und Bodenattestierung (m, w, d).
Rückblick auf die Internationale Grüne Woche 2026: Zehn Tage Austausch, Dialog und Begegnungen
Zehn spannende und intensive Tage liegen hinter uns: Die 100. Internationale Grüne Woche in Berlin bot auch für den Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) zahlreiche Gelegenheiten für Austausch, Diskussion und persönliche Begegnungen.
Stellungnahme Eckpunktepapier VVO
Der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) hat eine Stellungnahme zur geplanten Anpassung der Viehverkehrsverordnung (VVVO) veröffentlicht. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängten Dokument.
BZL: Schweinehaltung - Warum geben immer mehr Betriebe auf?
Die deutsche Schweinehaltung steck in der Krise: Immer mehr Betriebe geben auf – in den vergangenen 15 Jahren hat sich ihre Zahl mehr als halbiert. Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) gibt in einem Beitrag einen Überblick über die Ursachen dieses tiefgreifenden Strukturwandels.
BMLEH: 10 Millionen Euro für KI und Digitalisierung
Im Rahmen der Grünen Woche übergab der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, Förderbescheide für neue Experimentierfelder zur Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz (KI) in der Landwirtschaft sowie für das Projekt Smart Farming
des Deutschen Instituts für Normung (DIN). Mit einem Fördervolumen von insgesamt rund 10 Millionen Euro will das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gezielt die praxisnahe Entwicklung und Erprobung digitaler Technologien im Agrarsektor stärken.
Allianzpapier zum UN-Jahr der Landwirtin veröffentlicht
Eine Allianz aus neun Verbänden aus der Landwirtschaft, den ländlichen Raum, der Wirtschaft und Politik begrüßt die Entscheidung der Vereinten Nationen, das Jahr 2026 als International Year of the Woman Farmer
auszurufen und zeigt in acht zentralen Handlungsfeldern auf, wie Gleichstellung, Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft in der Landwirtschaft durch politische, soziale und wirtschaftliche Maßnahmen gestärkt werden können. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für Frauen in der Landwirtschaft nachhaltig zu verbessern und ihre Potenziale sichtbar zu machen.
Rentenbank-Agrarbarometer: Landwirtschaft im Stimmungstief, große Investitionen bleiben aus
Die Stimmung in der deutschen Landwirtschaft hat sich laut aktuellem Rentenbank-Agrarbarometer weiter verschlechtert. Das Agrar-Geschäftsklima sank von -1,1 auf -2,4 Punkte und verdeutlicht die zunehmende Unsicherheit in der Branche. Besonders der Blick in die Zukunft fällt für viele Landwirtinnen und Landwirte kritisch aus. Trotzdem sind sie bereit, sich weiterzuentwickeln und gezielt in Innovationen zu investieren. Das gesunkene durchschnittliche Investitionsvolumen deutet jedoch darauf hin, dass sich die Betriebe derzeit eher auf Ersatzinvestitionen und kleinere Maßnahmen konzentrieren, anstatt große Projekte umzusetzen.

Einladung Workshop "FSRH Nutztier"