BRS News Schwein
Bildungs- und Beratungsansätze auf der Plattform Plattform "B&B Agrar"
Die Soziale Landwirtschaft ist ein Gewinn für Mensch, Tier und Hof und bietet Betrieben eine Diversifizierungsoption und zusätzliche Einnahmequelle. Sie ist zudem ein wichtiger Baustein der Infrastruktur im ländlichen Raum. Doch erst fachliche Qualifikation und spezifische Beratungskonzepte, aber auch praxisnaher Austausch und breite Vernetzung machen sie zu einem erfolgreichen Modell für Landwirtschafts- und Gartenbaubetriebe. Im aktuellen Schwerpunkt der "Plattform B&B Agrar" des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) finden Interessierte umfangreiche Informationen, erfolgreiche Praxisbeispiele sowie Bildungs- und Beratungsansätze, die dabei unterstützen können, die Soziale Landwirtschaft nachhaltig zu fördern: www.bildungsserveragrar.de/bb-agrar/aktueller-schwerpunkt .
Agravis: Neue Raiffeisen-Markt-App
Die Terres Marketing + Consulting GmbH, eine AGRAVIS-Konzerngesellschaft, sowie die Raiffeisen Networld gehen mit einer Raiffeisen-Markt-App neue Wege in der digitalen Kundenansprache für Raiffeisen-Märkte. Die App ist vor Kurzem an den Start gegangen und kann von den Kooperationspartnern der Terres Marketing + Consulting GmbH genutzt werden. Die App ist ein wichtiger Baustein für die moderne und digitale Kommunikation der Raiffeisen-Märkte in Richtung Kundschaft. Sie verbindet digitale Reichweite mit lokaler Nähe
, erläutert Hendrik Martschinke, Geschäftsführer der Terres Marketing + Consulting GmbH.
Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft stellt neues Rohstoff-Zeichen vor
AgE - Das Herkunftskennzeichen Gutes aus deutscher Landwirtschaft
wird um ein Rohstoff-Zeichen erweitert. Damit kann ab sofort die Herkunft von heimischen Rohstoffen in Mischprodukten kenntlich gemacht werden. Voraussetzung ist, dass ein Mindestanteil von 51% des deutschen Rohstoffs im Produkt verarbeitet wurde, wie ZKHL-Geschäftsführer Peter Jürgens erläuterte. Damit kann die Herkunft aus Deutschland auch für landwirtschaftliche Rohstoffe wie zum Beispiel Milch in Fruchtjoghurt oder Fleisch in marinierten Waren für den Grill angegeben werden. Ein Fruchtjoghurt kann damit das charakteristische Zeichen mit dem Traktor mit dem Hinweis Milch aus deutscher Landwirtschaft
tragen.
EDEKA Minden-Hannover wechselt vollständig zu 5D
Edeka Minden-Hannover kündigte an, dass der 5D-Standard in den kommenden Wochen konsequent auf sein Schweinefleischsortiment unter der Marke Bauerngut angewendet wird. Ziel ist es, die gesamte Wertschöpfungskette für Schweinefleisch noch enger in Deutschland zu verankern. Das stärkt die heimische Landwirtschaft und schafft zugleich Vertrauen und Orientierung für unsere Kundinnen und Kunden
, sagt Bauerngut-Geschäftsführer Klaus Jeinsen. Der 5D-Standard geht über eine reine Herkunftskennzeichnung hinaus. Er stellt sicher, dass Schweine in Deutschland geboren, aufgezogen, gemästet, geschlachtet und verarbeitet werden. Damit verbringen die Tiere ihr gesamtes Leben – von der Geburt bis zur Schlachtung – in Deutschland.
Kalkstickstoff senkt Methanemissionen aus Gülle deutlich
Ein Additiv auf Kalkstickstoffbasis kann klimarelevante Emissionen aus der Lagerung von Gülle und Gärresten erheblich mindern, die Stickstoffeffizienz steigern und zugleich die Methanausbeute in Biogasanlagen erhöhen. Das zeigen die Ergebnisse des Forschungsprojekts EMeRGE, das vom Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) gemeinsam mit der Alzchem Trostberg GmbH durchgeführt wurde. Das untersuchte Produkt ist bereits für die landwirtschaftliche Praxis verfügbar.
Förderung mobiler Schlachtung
Im Rahmen der Bekanntmachung über die Förderung von Innovationen zur mobilen Schlachtung, einschließlich der Weideschlachtung
im Herkunftsbetrieb vom 29. November 2022 sind für fünf Projekte Anträge eingegangen. Diese Vorhaben werden im Verbund durchgeführt und beinhalteten insgesamt 15 Teilprojekte, bei denen auch Projektpartner ohne Zuwendung beteiligt sind. Das teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3640) auf eine Kleine Anfrage (21/3420) der Fraktion Die Linke mit dem Titel Mobile Schlachtungen
mit. Insgesamt seien 15 Projektanträge eingereicht, worden, die alle positiv entschieden wurden. Kein Antrag sei abgelehnt worden. Danach gefragt, welchen Veränderungsbedarf bezüglich der Förderung mobiler Schlachtung die Bundesregierung sehe, führte diese aus, dass die Fördermaßnahme zuletzt mit Beschluss des Planungsausschuss für Agrarstruktur und Küstenschutz (PLANAK) im Dezember 2025 auf mittelgroße Schlachtstätten ausgeweitet und deren Fördersatz von bis zu 20 Prozent auf bis zu 25 Prozent erhöht wurde. Eine weitergehende Änderung sei aktuell nicht geplant.
Workshop FSRH "Nutztierhaltung – One Health“
Der Wissenschaftsrat hat in seinem im Juli 2024 erschienenen Bericht mit Empfehlungen für die Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften die Einrichtung von Food Systems Research Hubs
(FSRH) angeregt, um die systemische, trans- und interdisziplinäre Forschung im Bereich der Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungssysteme zu stärken. Da die Nutztierhaltung in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle spielt, haben das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) und das Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) ein Konzept für einen FSRH mit dem Titel Nutztierhaltung als integraler Bestandteil des One-Health-Konzepts und resilienter Agrar- und Ernährungssysteme
erarbeitet. Ein erster Online-Workshop dazu fand bereits im Oktober 2025 statt. Das FBN lädt nun zu einem zweiten Workshop FSRH-Nutztierhaltung
in Präsenz am 19.02.2026 ab 10 Uhr nach Berlin ein, in dem gemeinsam die zentralen Themen der verschiedenen Handlungs- und Querschnittsfelder strukturiert und vertieft werden sollen. Zudem soll Raum für den gemeinsamen Austausch und die Diskussion über die zukünftige Hub-Governance sein.
BZL-Online-Seminare im Februar
Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) führt im Februar zwei Online-Seminare zu folgenden Themen durch:
Landeskontrollverband Berlin-Brandenburg sucht Bereichsleiter für die Futter- und Bodenattestierung (m/w/d)
Der Landeskontrollverband Berlin-Brandenburg eV sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Bereichsleiter für die
Futter- und Bodenattestierung (m, w, d).
Rückblick auf die Internationale Grüne Woche 2026: Zehn Tage Austausch, Dialog und Begegnungen
Zehn spannende und intensive Tage liegen hinter uns: Die 100. Internationale Grüne Woche in Berlin bot auch für den Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) zahlreiche Gelegenheiten für Austausch, Diskussion und persönliche Begegnungen.

Einladung Workshop "FSRH Nutztier"