BRS News Schwein

27.10.2022

IPCC: Wirkung von Methan aus der Tierhaltung bisher deutlich überbewertet!

Fokus Fleisch - Methanemissionen aus der Tierhaltung wurden bisher als einer der Haupttreiber des Klimawandels betrachtet. In seinem aktuellen Bericht überprüfte der Weltklimarat, welchen Einfluss das bei Rindern aus der Verdauung freigesetzte Methan im Vergleich mit Kohlendioxid auf die Klimaerwärmung hat. Das Resultat: Der Einfluss fällt deutlich geringer aus als immer angenommen.

 
27.10.2022

"Zu gut für die Tonne!"-Bundespreis 2022 für digitalen Hofladen

Der Zu gut für die Tonne!-Bundespreis 2022 in der Kategorie Digitalisierung geht an die Plattform der Friedhold GmbH, mit der Landwirt*innen ihre Produkte direkt vermarkten können und so Lebensmittel vor der Tonne bewahren. Das Start-up ermöglicht es landwirtschaftlichen Betrieben aus dem deutschsprachigen Raum, unkompliziert einen digitalen Hofladen zu errichten. Produkte wie Fleisch oder Gemüse werden bereits vor der Schlachtung oder Ernte verkauft.

 
26.10.2022

DBV-Veredlungstag: Schweinehaltung unter Druck - Entscheidungen jetzt treffen!

Vor dem Hintergrund der dramatischen Lage für die deutsche Schweinehaltung fordert der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, auf dem DBV-Veredlungstag 2022 im bayerischen Essenbach die Politik auf, alles dafür zu tun, um die Schweinehalter in dieser herausfordernden Zeit zu unterstützen: Nahezu täglich steigen Betriebe aus der Schweinehaltung aus. Kaum einer investiert noch in neue Ställe. Deshalb brauchen unsere Schweinehalter jetzt dringend Zukunftsperspektiven. Der Umbau der Tierhaltung muss zwingend durch langfristige Verträge gesichert werden. Und auf die Haltungskennzeichnung muss zwingend auch eine Herkunftskennzeichnung folgen. Sonst kommen wir beim Tierwohl nicht voran und die Schweinehaltung wird noch weiter ins Ausland verlagert.

 
26.10.2022

Lehrgang Befähigungsnachweis für Tiertransporte gem EG-VO Nr. 1/2005

Alle Fahrer, Beifahrer und Betreuer bei Nutztiertransporten in Verbindung mit einer wirtschaftlichen Tätigkeit und bei einer Fahrtstrecke von mehr als 65 km benötigen einen Befähigungsnachweis. Der am 17.01.2023 vom Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse angebotene eintägige Ergänzungslehrgang ist nur für Personen zugelassen, die eine vor 2007 abgeschlossene Ausbildung in den einschlägigen Berufen oder ein Studium (Landwirtschaft, Tiermedizin) nachweisen können. Der Ergänzungslehrgang ist auch möglich für Transporteure, die nur einzelne Tierarten befördern (z. B. ausschließlich registrierte Equiden, Schafe oder Geflügel) und für Personen, die anderweitige Abschlüsse oder praktische Erfahrungen nachweisen können. Die Teilnehmer müssen vor einer Anmeldung mit Ihrer zuständigen Kreisveterinärbehörde klären, ob dieser Lehrgang als ausreichend für den Befähigungsnachweis anerkannt wird.

 
26.10.2022

Lebensmittelverband stellt Mitarbeit im Prozess zur Erarbeitung einer Ernährungsstrategie ein

BVE-Hauptgeschäftsführer: Lebensmittelverband stellt Mitarbeit im Prozess zur Erarbeitung einer Ernährungsstrategie ein

Der Lebensmittelverband wird sich bis auf weiteres aus dem vom BMEL initiierten Verfahren zur Erarbeitung einer Ernährungsstrategie zurückziehen. Das gewählte Verfahren bietet keine adäquate Beteiligungsmöglichkeit der Verbände und Unternehmen. Wir wollen nicht in den Verdacht geraten, lediglich Staffage in einem vorbestimmten, intransparenten Prozess zu sein. Wir sehen auch nicht die Bereitschaft des Ministeriums, auf entsprechende Vorschläge einzugehen. Grundsätzlich ist der Lebensmittelverband an einem konstruktiven, fairen und vorurteilsfreien Dialog interessiert, bei welchem wir unsere umfassende fachliche Expertise in Sachen Lebensmittel, Innovationen und Nachhaltigkeit einbringen können. Wir möchten gemeinsam an zielorientierten Lösungen arbeiten – so, wie wir es bei der Erarbeitung der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie getan haben. Im Rahmen dieses Prozesses wurde allen Beteiligten, auch der Wirtschaft, ermöglicht, einen aktiven Part einzunehmen und als unverzichtbarer Partner Gelegenheit gegeben, ihr Know-how in die Ausgestaltung und Umsetzung der Strategie konkret einzubringen, um den Ansatz schließlich gemeinsam zu einem Erfolg zu führen. Das jetzt vom Ministerium gewählte Format ermöglicht unserer Auffassung nach aber keine sinnvolle Einbringung derer, die die Ernährungsstrategie hinterher zum großen Teil umsetzen müssen. Die Einladung des Ministeriums erweckt den Eindruck, dass die Ziele und Handlungsfelder der Strategie bereits festgelegt sind und mit den verschiedenen Stakeholdern eine Diskussion hierzu nicht weiter stattfinden soll. Deshalb werden wir von einer Mitarbeit mit Alibi-Charakter absehen.

 
26.10.2022

Yield Consortium: Die Fernerkundung aus dem All für die Landwirtschaft

Das Yield Consortium erforscht Ansätze der Künstlichen Intelligenz, die Erträge in der Landwirtschaft auf Basis von Satellitendaten zuverlässig vorhersagen können. Gemeinsam mit BASF Digital Farming, John Deere und Munich Re werden Vorhersagemodelle für ausgewählte Ackerkulturen in den Fokus-Regionen Europa sowie Süd- und Nordamerika entwickelt, mit ersten vielversprechenden Ergebnissen. Später sollen die Modelle auf weitere relevante Kulturen und Anbaugebiete ausgedehnt werden.

 
24.10.2022

Handlungsempfehlungen zur Vorbereitung nutztierhaltender Betriebe auf einen Blackout

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Handlungsempfehlungen
zur Vorbereitung nutztierhaltender Betriebe
auf einen Blackout

Die fortschreitende Technologisierung und Digitalisierung in Deutschland führen dazu, dass auch die nutztierhaltende Landwirtschaft zunehmend auf eine dauerhaft funktionierende Stromversorgung angewiesen ist. Dadurch können selbst kleinere Störungen der Technik, zum Beispiel von Lüftungsanlagen, zu einer großen Gefahr für die Tiere werden. Um dieser zu begegnen, schreibt die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) Vorkehrungen hinsichtlich verschiedener Ausfälle der Stalltechnik vor. Doch was ist, wenn der Strom für mehrere Tage ausfällt und mit ihm alle anderen kritischen Infrastrukturen? Was ist, wenn der Stromausfall nicht örtlich begrenzt wäre, sondern sich flächendeckend über ein ganzes Bundesland, oder sogar ganz Deutschland ausdehnen würde? Sind die geforderten Strukturen ausreichend, um Nutztiere in Stallhaltungen vor den Auswirkungen eines solchen Ausfalls zu schützen?

Die Broschüre Handlungsempfehlungen zur Vorbereitung nutztierhaltender Betriebe auf einen Blackout von Isabel Zylka und Nicole Kemper, Tierärztliche Hochschule Hannover, gibt einen kurzen Einblick in die Folgen eines Blackouts auf die nutztierhaltende Landwirtschaft und führt anschließend Handlungsempfehlungen auf, mit deren Hilfe landwirtschaftliche Betriebe auf Krisenfälle wie großflächige Strom- und Infrastrukturausfälle vorbereitet werden können.

 
24.10.2022

Seminare zum stressfreien Umgang mit Schweinen

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen führt zwei Seminare in Präsenz zum stressfreien Umgang mit Schweinen durch. Es werden die Grundlagen des stressfreien Treibens von Schweinen gezeigen. Darüber hinaus erfahren die Teilnehmer, wie Schweine auf ihre Haltungsumwelt reagieren und wo häufig Schwachpunkte im Umgang mit den Tieren liegen.

Anmeldeschluss für beide Veranstaltungen: 15.11.2022.

 
21.10.2022

Pläne zur Erlösabschöpfung gefährden Stromerzeugung aus Bioenergie

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, kritisiert die Pläne von Wirtschaftsminister Habeck scharf, Erlöse bei Biogas- und Solaranlagenbetreiber rückwirkend ab März abzuschöpfen und fordert den Minister in einem Schreiben auf, den Vorschlag zu korrigieren: "Die Bioenergiebranche ist grundsätzlich bereit, in der aktuellen Krisensituation einen Beitrag zur Finanzierung von Entlastungsmaßnahmen zu leisten. Dieses Konzept wird jedoch in Teilen zu einer Abschaltung der Bioenergie führen. Wer glaubt, dass Biogasanlagen im Jahr 22/23 übermäßig hohe Gewinne erzielen, der irrt. Auch Betreiber dieser Anlagen sind massiven Kostensteigerungen bei festen und variablen Kosten ausgesetzt. Es darf auf keinen Fall zu einer rückwirkenden Abschöpfung von Erlösen ab März 2022 kommen.

 
21.10.2022

Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind fest verankerte Themen auf der diesjährigen EuroTier

EuroTier 2022

Mit dem von der EU-Kommission vorgestellten Gesetzespaket Fit für 55 wird auch die Landwirtschaft zur Erreichung der EU-Klimaziele in die Pflicht genommen. Die geplanten Minderungen stellen die Betriebe vor große Herausforderungen. Mit Effizienzsteigerungen, innovativer Stalltechnik, angepassten Fütterungsmethoden und hohem Einsatz für die Tiergesundheit wollen die Aussteller der EuroTier 2022 eine weitere Reduktion der klimarelevanten Gase erreichen. Parallel zeigt die EnergyDecentral vom 15. bis 18. November auf dem Messegelände in Hannover, wie regenerative Energien den Weg in eine klimaneutrale Zukunft ebnen.

 

Den BRS finden Sie in den Hallen Halle 11 und 15 unter der identischen Stand-Nummer E13.