Jetzt teilnehmen: Projekt MGPT zur Erfassung von totgeborenen Kälbern
Totgeburten bei Kälbern besser verstehen: Im Rahmen des Projektes MGPT werden totgeborene Kälber systematisch erfasst, um genetische und phänotypische Ursachen genauer zu analysieren. Ziel ist es, mögliche Ursachen sowie genetische Risikofaktoren zu erkennen und daraus ein Frühwarnsystem für genetische Auffälligkeiten zu entwickeln. Werden auch Sie Teil des Monitoringsprogramms, indem Sie Totgeburten erfassen und von den Ergebnissen profitieren.
Gemeinsam für mehr Tiergesundheit und bessere Zuchtentscheidungen
Im Rahmen des Projektes MGPT (Monitoring von genetischen und phänotypischen Trends), an dem neben dem Rechenzentrum vit das FLI, die LfL sowie die Universitäten Kiel und Hohenheim beteiligt sind, sollen totgeborene Holstein- und Fleischrassekreuzungskälber erfasst und untersucht werden.
Totgeburten kommen immer wieder vor, ohne eine genaue Ursache zu kennen und belasten sowohl das Tierwohl als auch die Wirtschaftlichkeit eines Betriebes. Um Ursachen für Totgeburten besser zu verstehen, genetische Risikofaktoren zu identifizieren und langfristig eine Art Frühwarnsystem auf genetischer Ebene zu etablieren, findet erstmals eine systematische Erfassung von Totgeburten in Praxisbetrieben statt. Die totgeborenen Kälber werden genotypisiert und untersucht. Um möglichst viele Daten zu sammeln und aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, ist eine rege Teilnahme von Praxisbetrieben aus ganz Deutschland wünschenswert.
Jetzt teilnehmen: Teilnehmende Milchkuhbetriebe füllen zu Beginn einen Fragebogen aus und erfassen fortan alle Totgeburten, die im eigenen Betrieb anfallen. Über eine App werden Daten zum totgeborenen Kalb erfasst (z.B. Informationen zur Kuh, Geburtsverlauf etc.). Hinzukommt das Einziehen einer speziell dafür vorgesehenen Genotypisierungsohrmarke sowie der Versand der Ohrstanze. Insgesamt ist mit einem Zeitaufwand von etwa 5-10 Minuten pro Kalb zu rechnen.
Als Aufwandsentschädigung erhalten teilnehmende Betriebe für jede erfasste Totgeburt 7€ pro Holstein-Kalb und 12€ pro Fleischrasse-Kreuzungskalb. Außerdem erhält der Betrieb einen jährlichen Projektbericht über identifizierte Ursachen und Zusammenhänge für Totgeburten.
Haben Sie Interesse, an dem Projekt teilzunehmen? Dann kontaktieren Sie gerne Ihren Zuchtverband oder die direkten Ansprechpartner (siehe Flyer).

Projekt MGPT - Erfassung von Totgeburten