23.02.2017

„Wenn wir nicht an uns glauben, wie sollen es dann andere tun?

VEL - Auf Einladung des landwirtschaftlichen Kreisvereins Aschendorf-Hümmling (Emsland) kamen über 200 Landwirtinnen und Landwirte, um mit Connemann und Rukwied über Agrarpolitik und Öffentlichkeitsarbeit zu diskutieren. Aktuell sieht Rukwied neben der schwierigen wirtschaftlichen Lage vor allem eine Herausforderung in der gesellschaftlichen Diskussion: Preisschwankungen hat es schon immer gegeben, doch in der Diskussion hat sich die Welt geändert. Daher sei es gerade jetzt wichtig, dass die Bauern an ihre Zukunft glauben und Landwirtschaft positiv darstellen. Wenn wir nicht an uns glauben, wie sollen es dann andere tun?, mahnte Rukwied. Wir sorgen für prall gefüllte Teller mit tollen Produkten zu erschwinglichen Preisen. Dieses Selbstverständnis als Landwirt müssen wir uns bewahren. Auch Gitta Connemann trägt dieses Selbstverständnis in sich. Ich bin ein Burenwicht, erklärte die CDU-Politikerin. Als unerträglich empfindet sie daher die mittlerweile stattfindende gesellschaftliche Ächtung von Landwirten, die sich sogar auf Schulkinder überträgt: Mobbing von Bauernkindern geht gar nicht.