09.01.2017

Fehlende Zinsanpassungen kosten Kreditkunden bares Geld

Stiftung Warentest  - Die Bankaktiengesellschaft (BAG) forderte von einem Kreditkunden einer Genossenschaftsbank 73.000 Euro zu viel, heißt es in einer aktuellen Pressemeldung von Stiftung Warentest. Die BAG habe bei einem Immobilienkredit mit variabler Verzinsung einen Satz verlangt, der bereits 2009 weit über dem marktüblichen gelegen hätte. Wie Stiftung Warentest weiter berichtet, konnte durch juristischen Beistand für den Kunden erreicht werden, dass nur noch 52.000 statt 125.000 Euro gezahlt werden musste. Die Stiftung Warentest nimmt den Fall zu Anlass, auf ihrer Internetseite vorzurechnen, wie teuer unterlassene Zinsanpassungen Verbraucher zu stehen kommen können. Davon kann man eine juristische Überprüfung seiner (alten) Kreditverträge abhängig machen.