BRS News Rind
Austausch mit Albert Stegemann: Landwirtschaft im Fokus
Unser Vorsitzender Georg Geuecke hat sich mit Albert Stegemann MdB zu einem intensiven Austausch getroffen. Im Mittelpunkt standen zentrale Themen wie die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), die Rückkehr des Wolfs sowie die Afrikanische Schweinepest (ASP).
Lumpy Skin Disease in Europa: Ausbrüche in Italien und Frankreich – Was Rinderhalter jetzt wissen müssen
Die anzeigepflichtige Rinderkrankheit Lumpy Skin Disease (LSD) breitet sich aktuell in Europa aus. Nach einem ersten Ausbruch Mitte Juni 2025 auf Sardinien sind mittlerweile mehrere Fälle auf dem italienischen Festland sowie in der Region Savoie in Frankreich bestätigt worden. Die betroffenen Regionen haben umfangreiche Bekämpfungsmaßnahmen eingeleitet, darunter Sperrzonen und geplante Impfkampagnen.
Lumpy-Skin Disease: Frankreich, Schweiz und Italien verschärfen Maßnahmen zur Eindämmung
In mehreren europäischen Ländern breitet sich die Lumpy-Skin Disease (LSD) weiter aus. Besonders betroffen ist derzeit Frankreich, wo bislang 34 Ausbrüche gemeldet wurden, konzentriert auf die Départements Savoie, Haute-Savoie, Ain und Isère. Die französischen Behörden setzen auf eine konsequente Bekämpfungsstrategie, bestehend aus:
„EinSichten in die Tierhaltung“ auch als Film
Wie Tiere gehalten werden, ist ein wichtiger Aspekt für die Akzeptanz der Landwirtschaft in weiten Teilen der Bevölkerung. Darum werden Landwirte durch die i.m.a-Transparenz-Initiative EinSichten in die Tierhaltung
unterstützt, um Hofbesuchern Einblicke in die Ställe zu bieten. Bereits seit 14 Jahren können sich so Verbraucher eigene Eindrücke von der Tierhaltung verschaffen. Da jedoch manch ein Weg auf einen EinSichten
-Betrieb weit ist, gibt es jetzt ein Filmprojekt, das auch fernab der Bauernhöfe EinSichten in die Tierhaltung
bietet.
Braunvieh-Bundesjungzüchterschau 2025: Veranstaltungsflyer veröffentlicht – wichtige Termine im Überblick
Der Braunvieh-Jungzüchter-Verband Baden-Württemberg e.V. lädt zur Braunvieh-Bundesjungzüchterschau am 8. November 2025 nach Bad Waldsee ein.
Freistaat Thüringen fördert Verbesserung der Haltungsbedingungen in Viehzuchtbetrieben
In einer Pressemitteilung informiert das Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum am 21. Juli über die Auszahlung von insgesamt 3,5 Millionen Euro an Thüringer Landwirtschaftsbetriebe. Die Fördermittel flossen an Betriebe, die Schweine, Rinder oder vom Aussterben bedrohte einheimische Nutztierrassen halten und dabei Tierwohlstandards erfüllen, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen. Dazu zählen unter anderem ein erweitertes Platzangebot sowie bessere Auslauf- und Abkühlmöglichkeiten. Ziel der Förderung ist es, eine artgerechte und klimafreundliche Tierhaltung zu stärken und zugleich die Betriebe von den damit verbundenen Mehrkosten zu entlasten.
Ceva: Bläschen, Fieber im Rinderstall - Krankheiten, die man nicht übersehen darf
In vielen Rinderbetrieben treten häufig kleinere Gesundheitsprobleme wie Fieber, verminderte Futteraufnahme oder Lahmheit auf. Nicht immer steckt etwas Ernstes dahinter. Einige der gefährlichsten Tierkrankheiten beginnen aber mit unscheinbaren Symptomen, die leicht übersehen oder falsch eingeordnet werden. Ein neuer Beitrag des Ceva Blogs ruminants.ceva.pro zeigt, auf welche Symptome geachtet werden muss, welche Krankheiten hinter Maul- und Klauenveränderungen stecken können und wie Herden geschützt werden können. Im Fokus stehen dabei drei Erreger: Blauzungenvirus (BTV), das Maul- und Klauenseuchevirus (FMDV) und das Virus der epizootischen hämorrhagischen Krankheit (EHDV).
Staatliche Tierhaltungskennzeichnung: Verlängerte Übergangsfrist tritt in Kraft
Die Übergangsregelung zur Tierhaltungskennzeichnung wird angepasst und bis zum 1. März 2026 verlängert: Die Erste Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes ist im Bundesgesetzblatt verkündet worden und tritt am 23.07.25 in Kraft. Die Bundesländer, die das Gesetz vollziehen und kontrollieren, sollen so mehr Zeit zur Umsetzung bekommen. Auch den Lebensmittelunternehmern soll mehr Spielraum gegeben werden, um die neue Kennzeichnung in der Praxis umzusetzen.
Wissenschaftlicher Beirat übergibt Gutachten über Alternativprodukte zu tierischen Lebensmitteln
Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) hat Bundesminister Alois Rainer sein Gutachten Mehr Auswahl am gemeinsamen Tisch: Alternativprodukte zu tierischen Lebensmitteln als Beitrag zu einer nachhaltigeren Ernährung
übergeben. In dem knapp 400 Seiten umfassenden Gutachten beleuchtet der WBAE unter anderem die aktuelle und zukünftige Bedeutung dieser Produkte für Verbraucherinnen und Verbraucher, gesundheitliche Aspekte sowie mögliche Auswirkungen auf Umwelt und landwirtschaftliche Produktion. Ein Kapitel beschäftigt sich mit den Strukturen und der Bedeutung der Tierhaltung und der Wertschöpfungskette für tierische Erzeugnisse in Deutschland und beleuchtet die Risiken und Herausforderungen eines Rückgangs der Tierhaltung für die Agrar- und Ernährungswirtschaft.
DLG-Merkblatt 498 "Wasserversorgung für Rinder - Bauliche, technische und bedarfsgerechte Lösungen"
Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) hat ein neues Merkblatt zur Wasserversorgung für Rinder herausgebracht. Ziel des Merkblattes 498 ist neben der Darstellung und Zuordnung baulicher und technischer Lösungen auch eine Ableitung des Wasserbedarfs der Tiere. Zeitlich sind dabei zwei Zeiten im Jahresverlauf von besonderem Interesse. Im Sommer ist ein massiv ansteigender Bedarf der Tiere festzustellen. Dem gegenüber liegt im Winter die Herausforderung in der Sicherstellung der Frostsicherheit des Tränkesystems.
