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04.01.2013

Psychische Störungen unter Vegetariern häufiger?

animal-healt-online ©aho - Vegetarier leiden weitaus häufiger unter psychischen Störungen als Gemischtköstler, informiert das Internetportal 'Animal-Health-Online' unter Berufung auf eine Veröffentlichung der Abteilung für klinische Psychologie der Universität Hildesheim in der Fachzeitschrift International Journal of Behavioral Nutrition and Physical Activity. Zu den Krankheitsbildern gehören Depressionen, Angststörungen und Somatoforme Störungen. Letztgenannte Störung umfasst körperliche Beschwerden die sich nicht oder nicht hinreichend auf eine organische Erkrankung zurückführen lassen. Dabei stehen neben Allgemeinsymptomen wie Müdigkeit und Erschöpfung Schmerzsymptome an vorderster Stelle, gefolgt von Herz-Kreislauf-Beschwerden, Magen-Darm-Beschwerden, sexuellen und pseudoneurologischen Symptomen.

Junk-Science, wenn die Ergebnisse (welche?) auf Beobachtungsstudien beruhen.
 
23.11.2012

SE: Fleischverzehr steigt

1988 schenkte der damalige schwedische Ministerpräsident Ingvar Carlsson der Starautorin Astrid Lindgren ein neues Tierschutzgesetz. In Europa ein besonders strenges. Die Folgen sind bekannt: während sich die Produktionskosten im Mittel um rd. 0,35 bis 0,45 Euro je kg Schweinefleisch verteuerten, verharrten die Schlachtschweineerlöse auf einem europäisch niedrigen Niveau. Der Lebensmittelhandel erzielte in der Theke zwar bessere Preise, gab sie aber nicht an die Produzenten weiter.
Gleichzeitig ist der Fleischverzehr in Schweden in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen: von 51 auf 85 kg je Person und Jahr (in Deutschland werden rd. 66 kg Fleisch verzehrt, darunter rd. 38 kg Schweinefleisch je Person und Jahr). Diese steigende Fleischnachfrage lässt sich nur durch steigende Importe decken, weil in den letzten 20 Jahren immer mehr Schweinehalter die Betriebe schließen mussten. Parallelen zu Marktentwicklung in der Schweiz sind unverkennbar.
Vielleicht hätte man wie die Dänen noch rechtzeitig zu Gunsten der heimischen Bauern intervenieren können. Dazu fehlten aber die Mehrheiten.
 
13.11.2012

FNL stellt Konzept eines "Schweine-Mobils" auf EuroTier 2012 vor

Schweine Mobil Die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) präsentiert den Besuchern der EuroTier 2012 in Hannover vom 13. bis 16 November ein umfangreiches Paket an Informationsmaterialien zur modernen, nachhaltigen Landwirtschaft im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes von Deutschem Bauernverband (DBV), dem Verein information.medien.agrar. (i.m.a.) und FNL.  Erstmalig wird mit Hilfe einer Computeranimation das Konzept des Schweine-Mobils vorgestellt. Das Konzept basiert auf einer Initiative des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion e.V. (ZDS), der FNL sowie von Hof Seeger und ist Bestandteil des Projekts EinSichten in die Tierhaltung. Das Schweine-Mobil ist eine transportable Schweinebucht mit Stallhülle und zeigt moderne Haltungstechnik. An beliebigen Einsatzorten soll hiermit ein realer Einblick in die Mast-Schweinehaltung gegeben werden.

Auf dem Gemeinschaftsstand der EuroTier werden zudem aktuelle Broschüren und Poster zur verantwortungsvollen Nutztierhaltung angeboten. Ergänzt wird das Informationsmaterial um die Tafeln des  Grünen Pfads.  Dort wird plakativ und zeitgemäß beschrieben, was es auf und rund um einen Bauernhof zu sehen gibt.

Sie finden den Gemeinschaftsstand von DBV, i.m.a. und FNL in Halle 26 der EuroTier 2012.

 
09.11.2012

„Schweine-Mobil“ – moderne Schweinehaltung erlebbar machen

Schweine Mobil Deutsches Schweinefleisch ist ein beliebtes, qualitativ hochwertiges Lebensmittel, das national und weltweit nachgefragt wird. Gleichzeitig gibt es vielfach pauschale und unreflektierte Kritik an der modernen Nutztierhaltung, obwohl die Verbraucher niemals einen Stall von innen gesehen haben. Viele Menschen haben heutzutage keinen direkten Bezug mehr zur landwirtschaftlichen Produktion, so dass Lebensmittel überwiegend anonyme Produkte sind, die im Supermarkt ohne einen realen Bezug zur landwirtschaftlichen Herkunft gekauft werden.
Da es den Bauern aus seuchenhygienischen Gründen gesetzlich verboten ist, ihre Ställe beliebig für interessierte Verbraucher zu öffnen, entfremdet sich die Gesellschaft zunehmend von der Landwirtschaft. Um dies zu ändern, gibt es die Aktion Einsichten in die Tierhaltung, bei der unter anderem mit dem Einbau großer Fenster Einblicke in die Ställe gewährt werden sollen. Ergänzend dazu ist jetzt das Projekt Schweine-Mobil gestartet worden, mit dem moderne Schweinehaltung (in der Stadt) erlebbar werden soll.
 
30.10.2012

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Einstiegsseite zum Projekt Schweinemobil
 
24.10.2012

Wasserparadies Deutschland

(aid) - Deutschland lebt im Paradies - zumindest wenn es um das Wasserangebot geht. Rund 188 Milliarden Kubikmeter stehen den Bundesbürgern theoretisch pro Jahr zur Verfügung. Doch nur 17 Prozent davon werden tatsächlich benötigt und genutzt; der Rest ist Reserve.
Den mit Abstand größten Anteil davon, immerhin 84 Prozent, verbrauchen Industrie und Bergbau in Deutschland. Vor allem Kraftwerke benötigen riesige Mengen, die vor allem zur Kühlung bei der Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werden. Dieses Wasser geht aber nicht verloren, da es fast ausschließlich aus Oberflächengewässern stammt und nach der Nutzung zu großen Teilen wieder eingeleitet wird.
Während die Landwirtschaft in vielen anderen Ländern zu den größten Wasserverbrauchern gehört, benötigen deutsche Betriebe nur knapp ein Prozent des Gesamtwasserverbrauchs.

Weitere Informationen: aid-Heft „Wasser - Trinkwasser, Natürliches Mineralwasser, Quell- und Tafelwasser“, Bestell-Nr. 61-1598, 4,00 EUR, http://www.aid-medienshop.de

 
22.10.2012

Schweine-Mobil_2

Informationen zum Projekt und Sponsoren
 
16.10.2012

Milchverzehr schützt vor Krebs?

Eine Gruppe schwedischer Wissenschaftler hat jetzt festgestellt, dass ein Milchprotein die Wachstumsrate von Darmkrebs-Zellen hemmt. Bei dem Inhaltsstoff handelt es sich um Lactoferricin4-14 (Lfcin4-14), dem schon seit längerem positive Auswirkungen auf die Gesundheit nachgesagt werden.

Schulmilchprogramme bieten demach u.U. zusätzliche gesundheitliche Vorteile. In Uganda stellte man dazu bereits 2005 fest: A child who is taking milk is likely to develop a better mental capacity than one who is not because of the nutrients contained in.

Quelle: C. Freiburghaus, H. Lindmark-Månsson, M. Paulsson, S. Oredsson. Reduction of ultraviolet light-induced DNA damage in human colon cancer cells treated with a lactoferrin-derived peptide. Journal of Dairy Science, 2012; 95 (10): 5552 DOI: 10.3168/jds.2011-5279
 
21.09.2012

CO2-Ersparnis – meistro knackt die Millionenmarke

Über eine Million Tonnen CO2 haben die Kunden von meistro seit dem 1. Mai 2007 im Vergleich zum üblichen Strommix in Deutschland eingespart (Stand August 2012). Und die Zähluhr läuft kontinuierlich weiter. Um die Menge von ca. 1,2 Millionen Tonnen zu kompensieren, die meistro seit 2007 über das Verfahren von Herkunftsnachweisen eingespart hat, müsste man ca. 20.000.000 Fichten anpflanzen. Einen tatkräftigen Beitrag zu dieser Bilanz leisten mittelständische Betriebe im Zusammenschluss gewerblicher Verbundgruppen, wie die über den Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. gebündelten Schweinehalter.

Quelle u.a.: meistro Infobrief, 3/2012
 
14.09.2012

Klimaschutz: Ökologische und konventionelle Betriebe sind auf Augenhöhe

Als Rohstofflieferant für die Lebensmittelindustrie verursacht die Landwirtschaft rd. 10 bis 12 % der von Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen. Welche Bewirtschaftungsart - ökologisch oder konventionell - klimaschonender ist, wurde in den letzten Jahren kontrovers diskutiert. Ein Verbundprojekt hat jetzt für mehr Klarheit gesorgt.
Wenn im Ökolandbau die Erträge steigen würden und konstanter ausfielen, wären sie dem konventionellen Anbau hinsichtlich der C02-Freisetzung überlegen - was bei derzeit bis zu 50 % weniger Erträgen und einer steigenden Weltbevölkerung eine eher akademische Betrachtung ist. Auch wurde bestätigt, dass der Ausstoß an Treibhausgasen von der Milchleistung abhängt, wobei auch mittlere Leistungen klimafreundlicher sein können.
Es wurden insgesamt 80 Betriebe in 4 Regionen Deutschlands betrachtet. Die Schwankungen waren erheblich, so daß die Wissenschafler zu dem Ergebnis kommen, dass nicht die Anbauform, sondern das Betriebsmanagement für die Treibhausgasemissionen entscheidend sei.