BRS News

18.02.2026

Ceres Award 2026: Jetzt bewerben

agrarheute startet die Suche nach den Landwirtinnen und Landwirten des Jahres 2026. Die Bewerbung für den CERES AWARD 2026 ist ab sofort möglich. Ausgezeichnet werden Menschen, die auf Ihrem Betrieb wirtschaftlichen Erfolg mit Innovation, Umweltbewusstsein und nachhaltigem Handeln verbinden. Die Landwirtin oder der Landwirt des Jahres erhält ein Preisgeld von 20.000 Euro, ein in dieser Höhe einmaliger Betrag in der deutschen Landwirtschaft. Die Siegerinnen und Sieger der sieben einzelnen Kategorien werden zudem jeweils mit 1.000 Euro ausgezeichnet. Der CERES AWARD wird in den sieben Kategorien Ackerbau, Energie, Geflügel, Junglandwirt/in, Rind, Schwein und Unternehmerin vergeben. Einer der Kategoriesieger erhält zudem die übergeordnete Auszeichnung Landwirt des Jahres. Hinzu kommt 2026 erstmals der Sonderpreis der Initiative Tierwohl, der im Rahmen der Preisverleihung am 21. Oktober von der Initiative Tierwohl (ITW), einem Partner des CERES AWARD, vergeben wird. Der Sonderpreis ist mit 2.500 € dotiert. Die Bewerbung ist bis zum 31.03.2026 möglich.

 
17.02.2026

KuhVision: Mehr als 1,5 Mio. weibliche Holsteins typisiert

Final Kuh Vision Logo Png Rgb

Die Genotypisierung weiblicher Holsteins in Deutschland ist im Jahr 2016 mit dem Projekt KuhVision gestartet und hat nun einen neuen Meilenstein erreicht: Mit Stand am 20. Januar 2026 sind bereits über 1,5 Mio. weibliche Tiere auf RZG-Basis typisiert! Im August 2023 hatte die Zahl genotypisierter Tiere erstmals die Marke von 1 Mio. überschritten. Unter Berücksichtigung aller weiblichen und männlichen Tiere aus dem In- und Ausland, sind in der Genom-Datenbank des vit inzwischen DNA-Informationen von mehr als 2 Mio. Holsteins gespeichert.

 
12.02.2026

Neue ASP-Funde in NRW: Mögliche Auswirkungen auf Nordhessen

Wie in der Pressemitteilung vom 12.02.2026 des Hessischen Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat mitgeteilt wurde, kann ein neuer bestätigter Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im nordrhein-westfälischen Bad Berleburg (Kreis Siegen-Wittgenstein) Auswirkungen auf angrenzende Regionen in Hessen haben.

 
12.02.2026

milchtrends: Milch und Milchprodukte im flexitarischen Ernährungsmuster

Die Rolle von Fleisch und Milch verändert sich in westlichen Gesellschaften zunehmend. Gleichzeitig gewinnt eine Ernährungsweise, die Flexibilität über Konsequenz stellt, an Bedeutung: der Flexitarismus. Das Prinzip reduzieren statt verzichten erlaubt es, Nachhaltigkeitsansprüche mit Genuss und Alltagstauglichkeit zu verbinden. Während intensiv darüber diskutiert wird, welche Auswirkungen der sinkende Fleischkonsum auf Märkte, Gastronomie und Produktinnovationen hat, bleibt eine Frage häufig unbeantwortet: Verändert sich mit dem Fleischverzicht automatisch auch der Umgang mit Milch und Milchprodukten?

 
11.02.2026

Rapsschrot als Sojaschrotersatz in der Sauenfütterung

Forschende an der University of Manitoba und der University of Guelph haben gezeigt, dass Schweineproduzenten die Futterkosten deutlich senken können, wenn Rapsschrot anstelle von Sojaschrot als primäre Proteinquelle eingesetzt wird. Die Studie, die Zuchtsauen über zwei vollständige Produktionszyklen begleitete, bestätigte, dass hohe Gehalte an Rapsschrot weder die Wurfgröße, noch das Wachstum der Ferkel oder die Milchqualität beeinträchtigten. Während Zuchtsauen bei der Futterumstellung zunächst leichte metabolische Veränderungen zeigten, passten sie sich bis zum zweiten Zyklus erfolgreich an.

 
11.02.2026

BMLEH mit neuer Struktur

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) bekommt eine neue Struktur. Mit einer umfassenden Neuordnung will Bundesminister Rainer das Ministerium an klaren politischen Prioritäten ausrichten und die Weichen für eine effiziente und moderne Organisation stellen. Künftig werden die Politikbereiche und Aufgaben des Hauses in sieben statt bisher acht Abteilungen gebündelt. Die Neustrukturierung des BMLEH tritt zum 1. März in Kraft.

 
11.02.2026

Europäischer Rechnungshof nimmt Stellung zu neuen Vorschlägen für die Landwirtschaft

In einer Stellungnahme berät der Europäische Rechnungshof das EU-Parlament und den Rat unabhängig und fachkundig zu den Vorschlägen der EU-Kommission für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und die gemeinsame Marktorganisation (GMO). Die Prüfer bewerten die künftige Gestaltung und Umsetzung der GAP unter dem Gesichtspunkt einer soliden Haushaltsführung, der Rechenschaftspflicht und des europäischen Mehrwerts. Sie warnen davor, dass Unsicherheit und mangelnde Klarheit zu Risiken führen, und betonen, dass die EU-Mittel rückverfolgbar bleiben müssen.

 
11.02.2026

R+V: betriebliche Gesundheitsvorsorge

R+V

Mit einer betrieblichen Gesundheitsvorsorge können große Firmen, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen ihre Mitarbeiter zusätzlich absichern. Der Arbeitgeber kann hochwertige Krankenzusatzversicherungen für seine Mitarbeiter abschließen und dafür auch die Beiträge übernehmen. Die Mitarbeiter erhalten somit von ihrem Arbeitgeber kostenfrei eine bessere Gesundheitsversorgung, die den Schutz ihrer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung ergänzt. Das R+V-GesundheitsKonzept PROFIL 2.0 bietet hierfür individuelle Lösungen.

 
11.02.2026

Neue Studie zur Gülleseparierung

In einer neuen Studie des Karlsruher Institut für Technologie(KIT), der TUM School of Life Sciences und der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) wurden die Effekte der Ausbringung von separierter gegenüber nicht separierter Rindergülle über einen Zeitraum von drei Jahren in einer Großlysimeteranlage des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass separierte Gülle agronomische und ökologische Vorteile bietet: höhere Grünlandproduktivität und verbesserte Futterqualität, erhöhte N-Aufnahme in den Pflanzen und N-Festlegung im Boden und dadurch deutliche Reduktion gasförmiger N-Verluste.

 
11.02.2026

Notfallplan "Schwanzbeißen im Schweinestall"

Das Netzwerk Fokus Tierwohl hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Rind und Schwein e. V. auf Basis bestehender Praxisleitfäden, Beraterempfehlungen und Praxiserfahrungen einen Notfallplan erstellt. Dieser bietet Unterstützung bei einem Auftreten von Schwanzbeißausbrüchen. In sechs Schulungsmodulen werden die Ursachen, Ablenkungsmaßnahmen, die Behandlung gebissener Schweine sowie Frühwarnsignale, die auf ein zukünftiges Schwanzbeißgeschehen hinweisen, erläutert. Das Poster Notfallplan Schwanzbeißen steht zum Download zur Verfügung.