BRS News

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11.06.2019

Von "Fairness" allein kann kein Bauer leben

Auf der Vortragstagung der GFS-Ascheberg und der Kammer Nordrhein-Westfalen in Uedem machte der Ökonom Stefan Leuer klar, dass es derzeit kein Tierwohllabel gibt, bei dem die Mehrkosten über den Marktpreis gedeckt sind, mit einer Ausnahme. Das Label FairFarm bezahlt die Mehrkosten vollständig. Allerdings ist auch hier der Absatz überschaubar.
Der Journalist André Kieserling hat für die FAZ das Kaufverhalten untersucht und festgestellt: der Markt für Fair gehandelte Produkte (hier: Ananas) ist zu klein. Um über die Runden zu kommen, müssen Landwirte Produkte unter Produktionskosten verkaufen. Das gilt auch für Fleisch, wobei die Situation hier noch viel komplizierter ist. Wer mehr Tierwohl fordert, sollte diese Zusammenhänge verinnerlichen.
 
11.06.2019

Importiertes Rindfleisch aus Weidehaltung: weniger gut als gedacht

Bei der Auswahl von Fleisch ist vielen wichtig, dass die Tiere artgerecht gehalten werden. Supermärkte werben oft mit besseren Haltungsbedingungen der Tiere, aber nur selten sind die genauen Kriterien nachvollziehbar, findet die Verbraucherzentrale Bremen. Sie kritisiert, dass nachvollziehbare Infos zu den Haltungsbedingungen der Tiere bei importiertem Rindfleisch aus Weidehaltung fehlt.
 
11.06.2019

Altstadtgrillen der HeimatLandwirte

Der Verein HeimatLandwirte, das Sprachrohr von rund 140 Landwirten aus Niederbayern, Oberbayern und der Oberpfalz, hat am Samstag das alljährliche Altstadtgrillen vor dem Landshuter Rathaus veranstaltet. Dabei verteilten die Landwirte kostenlose Steak- und Würstelsemmeln aus heimischer Erzeugung an die Passanten. Wer mochte, konnte dafür einen freiwilligen Beitrag zahlen, den der Verein einem guten Zweck zu Gute kommen lässt.
Außerdem standen die HeimatLandwirte interessierten Besuchern für Informationen und Gespräche über die moderne Landwirtschaft zur Verfügung. Unsere Gesellschaft steht vor großen ökologischen Herausforderungen wie Klimaschutz und dem Erhalt der Artenvielfalt, sagte Vorsitzender Thomas Weigl. Wir möchten den Dialog zwischen Bauern und Bevölkerung vertiefen, um Einblick in die landwirtschaftliche Praxis zu geben und Lösungswege zu diskutieren, wie noch mehr Natur- und Umweltschutz mit einer wirtschaftlich sinnvollen Produktion hochwertiger und gesunder Lebensmittel vereinbart werden kann.

 
07.06.2019

DBV: "Grau ist das neue Grün!"

Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft Die Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft sind seit 1990 um 20% gesunken, erläutert der Deutsche Bauernverband auf Twitter und wundert sich, dass alle weiteren Einsparungen, z.B. durch Erzeugung von Biogas & Biokraftstoffen dem Energie- bzw. Verkehrssektor zugeschrieben werden. Bezogen auf die Grafik stellt der Verband klar: Grau ist das neue Grün!
 
07.06.2019

Bundesverband für Tiergesundheit e. V. (BfT) sieht viele Missverständnisse rund um das Thema Tiergesundheit und fordert stärkere Ausrichtung an Fakten

Tiergesundheit, die Gesundheit der Menschen und ein intakter Planet sind eng ineinander verschränkt. Mit diesen Worten sprach der Vorsitzende Jörg Hannemann bereits in seiner Begrüßung zur Vortragsveranstaltung (16.05.) in Köln an, was dem Verband am Herzen liegt. Welche Bedeutung und welchen Nutzen hat die Tiergesundheit für die Gesellschaft? Was leistet die Tiergesundheitsindustrie und wie lässt sich ihr Nutzen auf Seiten der Gesellschaft vermitteln? Welche Rolle spielen Medien und der Journalismus dabei? All diese Fragen waren wichtiger Bestandteil der Veranstaltung.

 
07.06.2019

Antibiotikaresistenzen im Fokus des Wissenschaftsmagazins des BfR

Antibiotikaverbrauch in der Nutztierhaltung Die neueste Ausgabe des Wissenschaftsmagazins BfR2GO des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Kampf gegen antibiotikaresistente Bakterien. Solche resistenten Bakterien entstehen vor allem dort, wo Antibiotika häufig eingesetzt werden: im Krankenhaus, im Pflanzenschutz oder in der Nutztierhaltung. Antibiotikaresistente Bakterien können, wie andere Keime auch, durch Lebensmittel übertragen werden, sagt der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), Professor Dr. Dr. Andreas Hensel.

Für Schulen wurde das Thema hier aufgearbeitet.
 
07.06.2019

Milchproduktion der Zukunft – vom Labor zum Stall

Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) , das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR) und die Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig (VMF) laden in Zusammenarbeit mit dem  Organisations- komitee des ISRP ein zum Satellitensymposium im Rahmen des Weltkongresses für Wiederkäuerphysiologie: Milchproduktion der Zukunft –  vom Labor zum Stall,  Termin: 4. September 2019, 9:00 bis 16:00 Uhr,  Kongresshalle am Zoo Leipzig, Pfaffendorfer Str. 31, 04105 Leipzig.  
Teilnehmergebühr: 50 Euro. ATF-Stunden: 5.
 
07.06.2019

bus Fest 2019 beleuchtet Unternehmerstrategien

Unter dem Motto Seeblick – Weitblick – Ausblick geht es beim bus Fest um unternehmerische Erfolgsstrategien. Die Referenten Baronin Annabel von Bechtolsheim, Inhaberin und Geschäftsführerin Gut Schörghof GbR Weilheim, Prof. Dr. Claus Hipp, eine der prominentesten Unternehmerpersönlichkeiten Deutschlands, Prof. Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender der Baywa AG und Honorarprofessor für Betriebswirtschaftslehre des Genossenschaftswesen sowie Benedikt Ley, Gründer der Benedikt Ley Dienstleistungs-GmbH erläutern im Unternehmerforum des bus Fests ihre Erfolgsstrategien. Unterschiedliche Lebenswege, zum Teil mit landwirtschaftlichen Wurzeln, Unternehmensstrukturen, wie sie unterschiedlicher kaum sein können – und doch haben die vier Referenten etwas gemeinsam: Sie folgen ihren Visionen und ihrem Grundverständnis für gute Arbeit.

 
06.06.2019

Umweltministerium vereinfacht Baugenehmigungsverfahren - Versicherungswasser

Mit dem in Kraft treten einer Freistellungsverordnung werden ab sofort wasserrechtliche Entscheidungen vereinfacht, die im Zuge des Baugenehmigungsverfahrens einzuholen sind. In vielen Fällen wird zukünftig keine Erlaubnis für das Versickerung von Niederschlagswasser mehr erforderlich sein.

 
06.06.2019

Eutergesundheit bei Färsen

Wir alle wissen, dass die Gesundheit der weiblichen Nachzucht wichtig ist. Hier denkt man vor allem an Atemwegserkrankungen, Durchfallerkrankungen, Klauen und Beingesundheit sowie andere physische Gesundheitsmerkmale. In den letzten Jahren macht aber die Eutergesundheit bei den Färsen immer mehr Schlagzeilen. Wie kommt es, dass Färsen noch vor der ersten Abkalbung und Laktation eine Mastitis bekommen und welche Möglichkeiten der Prävention gibt es? Welche Puzzleteile gilt es zusammenzusetzen, um die Färsen zu schützen?
Die Fachberaterin, Frau Dr. S. Möcklinghoff-Wicke vom Innovationsteam Milch Hessen der Landesvereinigung Milch gibt Hinweise und Tipps im Internetportal Proteinmarkt.