BRS News

18.12.2020

Effiziente Stallbeleuchtung für Rind und Schwein

Die Verbesserung der Energieeffizienzin der Landwirtschaft ist einBeitrag zum Klimaschutz, gleichzeitig ist sie ein Erfolgsfaktor wirtschaftlichenHandelns. Moderne Leuchtmittel für den Einsatz im Stall sollen aber nicht nur energieeffizient sein, ihr Licht muss auch den Anforderungen der Tiere genügen. Über Grundsätze einer sowohl tier- als auch betreibergerechten Beleuchtung von Ställen für die Rinder-und Schweinehaltung haben Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis am Fachtag Bau und Technik »Effiziente Stallbeleuchtung für Rind und Schwein« am 25.11.2020 und am 02.12.2020 informiert.  Die Veranstaltung fand virtuell statt. Jetzt stehen die Vorträge zum Downnload bereit.

 
17.12.2020

Optimierung der Produktionsabläufe in der Milch-und Jungrinderproduktion durch Arbeitszeitanalysen und Einführung von Standardroutinen

Die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei in Mecklenburg Vorpommern hat in Zusammenarbeit mit Landwirtschaftsbetrieben Arbeitszeitanalysen und Einführung von Standardroutinen mit Hilfe der zur Verfügung gestellten Betriebsdaten entwickelt, um die Produktionsabläufe in der Milch-und Jungrinderproduktion zu optimieren.  Ziel der Arbeit war die Feststellung des Arbeitszeitbedarfs einzelner Arbeitsverfahren, die Erarbeitung von Potential zum effektiveren Einsatz der Arbeitskräfte und der Beginn eines Datenbankaufbas mit Planzeitbausteinen. In insgesamt 57 Arbeitszeitmessungen, durchgeführt in den Bereichen Melken in Melkständen, im  AMS, Kälberbetreuung, Fütterung, Herdenmanagement und Liegeboxenpflege, konnten Ergebnisse zum Arbeitszeitbedarf der einzelnen Verfahren zusammengetragen werden.

 
17.12.2020

WLV: Bauernzuschlag muss auch für die Rinderhaltung gelten

Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) begrüßt die Bereitschaft von Teilen des deutschen Lebensmitteleinzelhandels, gemeinsam mit Bauernvertretern darüber nachzudenken, wie die heimische Landwirtschaft künftig einen höheren Anteil an der Wertschöpfung in der Lebensmittelkette erhalten kann. Der Verband sieht dabei vor allem in dem jüngsten Angebot des Discounters Lidl, an der Ladenkasse einen Zuschlag für Schweinehalter zu erheben, als wegweisend. Dieser Schritt müsse nun auch auf Produkte aus der Rinderhaltung ausgeweitet werden.

 
17.12.2020

Bundestag beschließt das Jahres­steuergesetz 2020

Der Bundestag hat am Mittwoch, 16. Dezember 2020, den Entwurf der Bundesregierung für das Jahressteuergesetz 2020 (19/22850, 19/23551, 19/23839 Nr. 7) in der vom Finanzausschuss geänderten Fassung (19/25160) beschlossen. Mit Artikel 11 wird auch § 24 Abs. 1 Satz 1 im Umsatzsteuergesetz neu gefasst. Hintergrund ist der Streit zur Anwendung der Pauschalbesteuerung in Deutschland. Die Europäische Kommission bezweifelt die Vereinbarkeit der derzeit geltenden Fassung des § 24 UStG mit den verbindlichen Vorgaben des Unionsrechts und hat deswegen Klage beim Europäischen Gerichtshof erhoben. Um diese Zweifel auszuräumen und das Klageverfahren möglichst einvernehmlich zu beenden, soll das Gesetz angepasst werden. Damit soll nicht zuletzt Rechtssicherheit für die Steuerpflichtigen geschaffen werden. Zu diesem Zweck wird in § 24 Absatz 1 Satz 1 UStG zur Konkretisierung des Anwendungsbereichs eine Umsatzgrenze in Höhe von 600 000 Euro eingefügt. Die Bundesregierung wird die Höhe des Pauschalausgleichprozentsatzes jährlich anhand der maßgeblichen aktuellen statistischen Daten überprüfen (Monitoring).

 
17.12.2020

Digitaler Milchtag des WLV

Am 11. Dezember hat der Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband e.V. einen digitalen Milchtag zum Thema Zukunft der Milchviehhaltung - Welche Zukunft haben unsere Betriebe? mit 300 Teilnehmern durchgeführt. Die aktuelle Milchpolitik von Bund und Land sowie die Sorgen der heimischen Milchviehhalter standen dabei im Mittelpunkt der Veranstaltung. Eine Aufzeichnung des Milchtages steht jetzt zur Verfügung.

 
17.12.2020

Landwirtschaftliche Produktionswert 2020: Nach erster Schätzung rund 56,3 Milliarden Euro

Der Produktionswert der deutschen Landwirtschaft sank 2020 nach vorläufigen Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) um 3,8 Prozent. Die Folgen der Trockenheit sind unter anderem bei der Getreideerzeugung weiter spürbar. Der Wert der Tierproduktion fällt auf 14,4 Milliarden Euro ab. Der Milchpreis liegt bei 33,5 Cent pro Kilogramm angelieferter Milch. Die tierische Erzeugung wird 2020 einen geschätzten Gesamtwert von 26,3 Milliarden Euro erreichen. Dies ist ein Minus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. In der Tierproduktion wird mit geschätzten 14,1 Milliarden Euro das Vorjahresergebnis um 4,4 Prozentpunkte verringert. 

 
17.12.2020

Initiative Tierwohl: 14,6 Mio. Mastschweine ab 2021

Die Initiative Tierwohl (ITW) vermeldet den erfolgreichen Abschluss der verlängerten Anmeldephase für das ITW-Programm 2021-2023. Nachdem sich während des ersten Abschnitts der Anmeldephase in September und Oktober bereits 3.677 schweinehaltende Betriebe angemeldet hatten, konnte die ITW in der Verlängerung weitere 739 Betriebe zulassen. In den Ställen der bislang angemeldeten Sauenhalter, Ferkelaufzüchter und Mäster werden daher ab 2021 voraussichtlich jährlich rund 24,7 Millionen Schweine gehalten –darunter 14,6 Millionen Mastschweine.

 
17.12.2020

Neuer Leitfaden mit „Ampelsystem“ zum Schutz vor dem Covid-Virus in der Fleischwirtschaft

Im Verlauf der COVID-19-Pandemie in 2020 kam und kommt es immer wieder zu Virus-Ausbrüchen in Betrieben der Fleischwirtschaft, insbesondere in Schlacht- und Zerlegebetrieben, die zur kritischen Infrastruktur Ernährung zählen. Wie können Betriebe der Fleischwirtschaft ihr Personal vor dem Corona-Virus schützen? Diese und weitere Frage beantwortet ein neuer Leitfaden, der vom Land Niedersachsen herausgegeben wurde. Der Leitfaden soll den zuständigen Behörden eine Hilfestellung bei der Ermittlung und Beurteilung eines Infektionsgeschehens in einem Betrieb der Fleischwirtschaft und bei der Festlegung von Maßnahmen geben. Es werden Entscheidungshilfen für die Gesundheitsbehörden in Form eines Ampelsystems aufgezeigt. Die Ampel soll den Gesundheitsbehörden beispielhaft Hinweise geben, ob ein Betrieb weiter betrieben werden darf oder ob dieser zu schließen ist.

 
16.12.2020

China-Export: Weiter intensive Verhandlungen

Das Bundeslandwirtschaftsministerium arbeitet weiter an einer Wiedereröffnung von wichtigen Auslandsmärkten. Wie das Agrarressort mitteilte, befindet es sich nach wie vor in intensiven Verhandlungen mit allen relevanten Handelspartnern und insbesondere mit China über eine Regionalisierung, die eine Wiederaufnahme von Lieferungen ermöglichen soll. Erst kürzlich sei ein umfassender chinesischer Fragenkatalog an das Landwirtschaftsministerium in Peking übermittelt worden. Darin gehe es unter anderem um die ergriffenen Maßnahmen, damit sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) nicht weiter verbreite, die Verhinderung von Neueinträgen nach Deutschland sowie die Früherkennung von ASP-Ausbrüchen in der Wild- und Hausschweinepopulation. Eine Reaktion der Volksrepublik auf den Fragenkatalog stehe allerdings noch aus, berichtete das Agrarressort. 

 
16.12.2020

Deutsche Präsidentschaft bringt europäische Lebensmittelkennzeichnung voran

Mit der Zustimmung von 23 Mitgliedsstaaten wurden am 15. Dezember im EU-Agrarrat die Schlussfolgerungen der deutschen Präsidentschaft für eine bessere Kennzeichnung von Lebensmitteln angenommen. Bundesministerin Julia Klöckner bringt damit die EU-weite Harmonisierung der erweiterten, besser erkennbaren Nährwertkennzeichnung auf der Vorderseite von Verpackungen voran, um Verbrauchern und Unternehmen europaweit die Orientierung zu erleichtern. Zudem wurden Maßnahmen für Nährwertprofile und die Stärkung der Herkunftskennzeichnung beschlossen. Davon profitiert auch die EU-Kommission für den künftigen Rechtssetzungsprozess im Rahmen der sogenannten Farm-to-Fork-Strategie.