BRS News

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25.09.2019

Brücken bauen zwischen Landwirtschaft, Politik und Gesellschaft: Mortler solidarisch mit „Grüne Kreuze“

Foto (c) Büro Mortler: Marlene Mortler MdEP sowie zahlreiche Kollegen aus dem CSU-Bezirksvorstand Mittelfranken zeigen sich solidarisch mit Familie Schlötterer und der Aktion „Grüne Kreuze“

Europaabgeordnete Marlene Mortler besuchte den Landwirtschaftsbetrieb von Familie Schlötterer in Ansbach, um sich ein Bild von der derzeitigen Stimmung zu machen. Wie zahlreiche andere Bäuerinnen und Bauern hat sich die Familie der Aktion Grüne Kreuze angeschlossen. Die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament betrachtet die grünen Kreuze als Mahnmal für die Landwirtschaft.

 
25.09.2019

Wiener Würstchen im Test: nur zwei patzten

Im Test von Wiener Würstchen schneiden 14 von 21 Wienern gut ab, darunter auch preisgünstige und Bio-Würstchen. Getestet hat die Stiftung Warentest 14 klassische Wiener und 7 aus Geflügel. Lediglich zwei Marken patzen.

 
25.09.2019

Streit wegen Folgenabschätzung zum Aktionsprogramm Insektenschutz

Der Schutz von Insekten und die Förderung der Biodiversität wird von der Landwirtschaft unterstützt und zunehmend in der Praxis mit praktikabeln und wirtschaftlich tragfähigen Maßnahmen umgesetzt, informiert der Deutsche Bauernverband einleitend in einer Stellungnahme und Folgenabschätzung zum Aktionsprogramm Insektenschutz (Kabinettsbeschluss vom 04.09.2019). Der Bauernverband kritisiert, dass weder die Verbände angehört noch der Bundestag einbezogen wurde und dass eine fundierte Folgenabschätzung fehle. Diese holt der Verband in dem Papier nach. Danach seien mindestens 2,3 Mio Hektar von der Umsetzung des Programms betroffen.

Das Ministerium soll die Angaben sowohl zum Umfang der betroffenen Flächen als auch den zu erwartenden Wertverlust für überzogen halten. Medien  Agra-Europe (age) informierte über eine Reaktion des Ministeriums in Form eines offenen Briefes. Diese Meldung war von zahlreichen anderen Medien aufgegriffen worden.

 
24.09.2019

Das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland sieht die Wertschöpfungskette in Niedersachsen durch Klimadiskussion gefährdet

Das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland AEF mischt sich mit einem eigenen Positionspapier in die Klimadiskussion ein. Sie sieht die Wertschöpfungskette in Niedersachsen aufgrund der aktuellen Debatten hochgradig in ihrer Existenz gefährdet

Allen Akteuren der Branche ist klar, dass die Agrar- und Ernährungswirtschaft den Spagat zwischen den Herausforderungen Welternährung, Anpassung an den Klimawandel und dem Beitrag zur Erhöhung ihrer CO2-Einsparungen leisten muss, erklärt Bartels. Voraussetzung dazu sei aber ein in sich schlüssiges Gesamtkonzept. Dieses fehle zurzeit. Wir wollen nicht den gleichen Fehler machen wie bei dem Klimaschutzgesetz des Bundes, in dem unverbunden Einzelaktivitäten neben einander stehen und teilweise widersprüchlich in der Wirkung sind, stellte Bartels fest. Die Landwirtschaft werde ihre Möglichkeiten ausschöpfen, wenn die Zielbilder für Tierhaltung und Pflanzenbau vom BMEL verbindlich definiert seien und sich widersprechende Gesetze neu justiert worden sind, z.B. damit Um- und Neubauten in der Tierhaltung überhaupt möglich sind. Auch bedürfe es im Futtermittel- und Pflanzenbereich den Abbau rechtlicher Hürden und schlanker Genehmigungsverfahren. 

 
24.09.2019

Landwirte begeistert über positiven Verbraucher-Dialog

i.m.a. - Landwirte, die mit den Verbrauchern live ins Gespräch kommen, gewinnen immer wieder andere Eindrücke von der Wertschätzung der Landwirtschaft durch die Bevölkerung, als es in Medienberichten und in den sogenannten sozialen Medien den Anschein hat. Dies ist eine Erkenntnis, die Landwirte, Landjugend und Landfrauen aus ihrem Engagement beim i.m.a Wissenspfad auf der Verbrauchermesse HanseLife in Bremen gewinnen konnten.

 
24.09.2019

CH: Planungssicherheit für Milcherzeuger durch dreimonatige Milchpreisfixierung?

Der Schweizer Ständerat hat den Bundesrat damit beauftragt, bei der Branchenorganisation Milch darauf hinzuwirken, dass der Standardvertrag für den Kauf und den Verkauf von Rohmilch gemäss Artikel 37 des Landwirtschaftsgesetzes so geändert wird, das der Milchlieferant vor Ablieferung weiss, zu welchen Preisen er Milch liefert, so dass er unternehmerisch planen kann. Dafür soll der Preis für A- und B-Milch mit Menge und Preis in Kilogramm fixiert sein und zwar für mindestens für 3 Monate. Zuvor hatte der Ständerat die Forderung der Kantone Genf, Freiburg und Jura nach einer Wiedereinführung der Milchquote abgelehnt.

 
24.09.2019

Grundsatzurteil des OLG Stuttgart zu den Kollektivmarken

Jeder kennt Dresdener Stollen und Thüringer Rostbratwurst. So ist der Begriff "Dresdener Stollen" seit 2010 als geografische Herkunftsangabe geschützt und als solche mit mehreren Wort- und Bildmarken beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen. Es handelt sich um Kollektivmarken, die i.d.R. über eine Satzung die Nutzung und die Qualität des Produktes regeln. Auch die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall ist Inhaberin derartiger Kollektivmarken mit geografischem Inhalt, u.a. dem Hohenloher Landschwein und dem Hohenloher Weiderind, informiert die Lebensmittelzeitung in der Ausgabe 38/2019. Dort berichtet die Zeitung über eine gerichtliche Auseinandersetzung der Erzeugergemeinschaft mit einem Fleischhändler. Das Urteil am Oberlandesgericht Stuttgart (Az.: 2 U 73/18) lässt keine Revision zu, jedoch hat die Fleischhandelsfirma Nichtzulassungsklage eingereicht. Das Urteil hat Bedeutung für Tausende von Kollektivmarken in Deutschland.

 
24.09.2019

Josef Hannen mit der Adolf-Köppe-Nadel ausgezeichnet

v.l.n.r. Josef Hannen, Dr. Otto-Werner Marquardt

In Anerkennung seiner Leistungen auf dem Gebiet der Deutschen Tierzucht und seiner erfolgreichen Förderung der nationalen fachlichen Zusammenarbeit zwischen Rinder- und Schweinezucht wurde Josef Hannen auf der diesjährigen Vortragstagung der DGfZ und GfT in Gießen mit der Adolf-Köppe-Nadel geehrt.

 
24.09.2019

Dr. Erwin Hasenpusch übernimmt das Steuer der DGfZ

Herzlich begrüßte die DGfZ-Geschäftsführerin Dr. Bettina Bongartz (rechts) den neuen DGfZ-Präsidenten Dr. Erwin Hasenpusch

Die Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde e.V. hat am Dienstag für die nächsten drei Jahre einen neuen Präsidenten gewählt: Dr. Erwin Hasenpusch. Der stellvertretende Geschäftsleiter der Rinderzucht Schleswig-Holstein eG übernimmt das Amt von Dr. Otto-Werner Marquardt, der nach drei Amtsperioden nicht mehr kandidierte.

 
24.09.2019

Bauernkundgebung bei der Agrarministerkonferenz

Die Agrarminister und Amtschefs der Bundesländer treffen sich vom 25. bis 27. September in Mainz zu ihrer Herbsttagung. Landwirte aus ganz Deutschland werden die Agrarministerkonferenz (AMK) durch Proteste begleiten. Auch bayerische Bäuerinnen und Bauern werden an der Kundgebung am 26. September in Mainz teilnehmen. Die Proteste richten sich vor allem gegen das jüngst vorgelegte Agrarpaket der Bundesregierung. Dabei geht es den Landwirten um eine Agrarpolitik, die Umweltschutz und Landwirtschaft gerecht wird.