BRS News

24.09.2020

DBV und DJV fordern koordiniertes Vorgehen gegen ASP

Anlässlich der Agrarministerkonferenz im Saarland fordern der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Deutsche Jagdverband (DJV) ein koordiniertes Vorgehen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP): Ein zentraler Krisenstab sollte die Aktivitäten über Kreis- oder Bundeslandgrenzen hinweg steuern. Insbesondere die Grenze zu Polen muss wildschweinsicher werden, damit infizierte Tiere nicht regelmäßig nachkommen. Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen sind aufgerufen, eng zusammenzuarbeiten und die Empfehlungen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) umzusetzen. Gemeinsam mit dem DJV hat das FLI einen Maßnahmenkatalog mit Optionen für die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen im Seuchenfall veröffentlicht. Darüber hinaus hat der DJV ein Forderungspapier für eine effektive Bejagung des Schwarzwildes vorgelegt.

 
24.09.2020

DBV positioniert sich zur Agrarministerkonferenz

Anlässlich der Agrarministerkonferenz vom 23. bis 25. September 2020 in Weiskirchen erwartet der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, dass bei der Reform der EU-Agrarpolitik die Anliegen der Landwirte berücksichtigt werden: Das für die beiden Säulen der GAP zu Verfügung stehende Budget muss jetzt sinnvoll verwendet werden. Bei den Umweltmaßnahmen ist in beiden Säulen darauf zu achten, dass diese einkommenswirksam und möglichst bürokratiearm sind. Mit den sogenannten Eco-Schemes sehen wir Chancen für einen Ansatz, mit dem die Landwirte zusätzliche Umwelt- bzw. Biodiversitätsleistungen erbringen und auch einen Einkommensbeitrag erzielen können. In einem gesonderten Papier übermittelt der Deutsche Bauernverband neben der GAP-Reform weitere wichtige Anliegen an die Agrarministerkonferenz. Dazu gehören die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest, die Umsetzung der Düngeverordnung, das diskutierte Lieferkettengesetz sowie weitere Themen.

 
24.09.2020

Landvolk Niedersachsen fordert mehr Flexibiliät bei den Fristen zum Stallumbau

 Das Programm zur Förderung der Stallumbauten, um das Tierwohl zu stärken, kommt mit seinen Fristen nicht nur zur Unzeit, sondern ist in seiner jetzigen, sehr bürokratischen Form nicht praktikabel und anwendbar. Wir Schweinehalter und -mäster benötigen aufgrund der aktuellen Situation und den Verwerfungen am Markt – hervorgerufen durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) – mehr Flexibilität bei den Fristen, zeigt der Vorsitzende des Veredlungsausschusses im Landvolk Niedersachsen, Hubertus Berges, auf.

 
24.09.2020

Aktuelle Ergebnisse aus dem MuD-Verbundprojekt "Praxisanwendungen der chirurgischen Ferkelkastration unter Betäubung und postoperativer Schmerzausschaltung"

Im Rahmen der Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz bietet die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) den aktuellen Artikel Ferkelkastration - wohin geht die Reise aus dem Magazin BIOTOPP 4/2020 über die Ergebnisse des Verbundprojektes Praxisanwendungen der chirurgischen Ferkelkastration unter Betäubung und postoperativer Schmerzausschaltung  zum kostenfreien Download an.

 
23.09.2020

Gegen die Afrikanische Schweinepest braucht es einen Mix aus Maßnahmen

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, begrüßt die Ankündigung Brandenburgs, an der Grenze zu Polen einen festen Zaun zu errichten. Der Bund hat für den Zaunbau abhängig von der Seuchenlage die Rechtsgrundlage erweitert. Es sei gut, dass von dieser Möglichkeit nun auch Gebrauch gemacht werde, so die Ministerin. Wer einen Zaun bauen wolle, der könne das tun. Dabei sollten die Länder auch darauf zurückgreifen, öffentlichen Grund in Anspruch zu nehmen oder die Einwilligung der Eigentümer einzuholen – unter Berücksichtigung des verfassungsrechtlichen Schutzes von privatem Grundeigentum. Dieses Vorgehen wurde beispielsweise in Belgien kurzfristig und mit großem Erfolg praktiziert. Für die Finanzierung und die Sicherung der Zäune sind die Bundesländer zuständig.

 
23.09.2020

Online-Seminar zum Thema „NOVUM: Flexible Energieverträge & Messtechnik

Die meistro ENERGIE GmbH lädt zu einem Online-Seminar zum Thema NOVUM: Flexible Energieverträge & Messtechnik in Zeiten der Corona-Krise – näher am Markt ein. Das Seminar startet am 16.10.2020 um 9:00 Uhr. Es wird um Anmeldung gebeten: meistro.de/online-seminar. Der Veranstalter verspricht als Danke-Schön für die Teilnahme einen 50 EUR Energiegutschein.

 

 
23.09.2020

Spektrum: Wie gefährlich ist die Afrikanische Schweinepest?

In Brandenburg sind erste Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen aufgetreten. Der Wissenschaftsjournalist Gunther Willinger hat für "Spektrum die wichtigsten Fragen zu der wirtschaftlich bedrohlichen Seuche in FAQs beantwortet.

 
23.09.2020

Neun weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert, dass sich der amtliche Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei neun weiteren Wildschweinen in Brandenburg bestätigt hat. Insgesamt handelt es sich damit jetzt um 29 bestätigte Fälle. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen. Die Fundorte liegen innerhalb des gefährdeten Gebiets. Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wir vor frei von der Afrikanischen Schweinepest. Die Seuche ist für den Menschen ungefährlich.

 
23.09.2020

ASP: Von den Belgiern lernen

Den ersten bestätigten Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) hatte Belgien am 12. September 2018. Um das betroffene Gebiet wurden Zäune errichtet. Alle Aktivitäten im Wald wurden sofort gestoppt, inklusive der Jagd. In den Kernzonen wurde das Schwarzwild komplett in Ruhe gelassen, einzig über Fallen wurden Wildschweine in den Kernzonen gekeult. Die Idee dahinter war, jede Beunruhigung des Schwarzwildes zu vermeiden. Nach dem Seuchenzug, etwa 8 Monate später, wurden die verbliebenen Wildschweine über Abschüsse bei Nacht erlegt. Nun beabsichtigt Belgien angesichts der günstigen Entwicklung ein Dossier bei der Europäischen Kommission und der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) einzureichen, um seinen ASP-freien Status wiederzuerlangen. Der letzte frische positive Schlachtkörper wurde am 11. August 2019 entdeckt. 

 
23.09.2020

Green Deal & FEFAC-Nachhaltigkeits-Charta 2030: Auf dem Weg zu einer kohlenstoffneutralen Futter- und Tierproduktion

Am kommenden Freitag, dem 25.09.2020, findet der 29. Kongress des europäischen Verbands der Mischfutterhersteller (FEFAC) in Zusammenarbeit mit dem belgischen Futtermittelverband BFA zum Thema Green Deal & FEFAC-Nachhaltigkeits-Charta 2030: Auf dem Weg zu einer kohlenstoffneutralen Futter- und Tierproduktion als Livestream-Sitzung statt.  Hauptziel des Kongresses ist es, eine gemeinsame FEFAC-Charta zur Nachhaltigkeit von Futtermitteln 2020-2030 vorzulegen, zu debattieren und zu unterzeichnen. In dieser werden die obersten Prioritäten und konkreten Verpflichtungen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit unserer Branche im Einklang mit der FEFAC-Vision 2030 hervorgehoben. Die Charta enthält konkrete Maßnahmen im Futtermittelsektor auf EU- und nationaler Ebene mit Lösungen für die Tierernährung, welche dazu beitragen können, die Nachhaltigkeit von Tierhaltungsbetrieben zu erhöhen. Die Teilnahme am Kongress ist digital und kostenlos. Um den Livestream-Link zu erhalten, ist lediglich eine Registrierung erforderlich