BRS News

29.06.2022

Schwerer Vorwurf: Optimiert der LEH seine Marge auf Kosten der Schweinehalter?

Das wirkt für die Schweinehalter angesichts ihrer angespannten Finanzlage wie ein Schlag ins Gesicht: im Mai dieses Jahres stieg die Spanne zwischen den Erzeuger- und Verbraucherpreisen für Schweinefleisch mit 6,27 € pro Kilogramm auf ein neues Rekordniveau, kommentiert der SuS-Fachredakteur Fred Schnippe Auswertungen der Agrarmarkt Informationsgesellschaft. Demnach mussten die deutschen Verbraucher für konventionell erzeugtes Schweinefleisch im Mai im Mittel 8,15 € pro Kilogramm im Laden bezahlen. Während der Vergleichserlös für die Landwirte zu diesem Zeitpunkt nur bei 1,88 € pro Kilogramm lag. Im Mai 2020 war die Preisspanne mit 5,48 € noch deutlich geringer.

 
29.06.2022

Separatorenfleisch: Verdacht auf Lebensmittelbetrug nicht bestätigt

Der von Medien formulierte Verdacht, ein Bio-Geflügel- verarbeitender Betrieb in Mecklenburg-Vorpommern habe Separatorenfleisch in seinen Produkten verwendet, ohne dies zu kennzeichnen, wurde durch die im Labor durchgeführten histologischen Untersuchungen nicht bestätigt, teilt das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern am 29. Juni mit. Das Ergebnis der amtlichen Untersuchung zeige, dass in keiner der gezogenen Proben auffällige Anteile an Knochenpartikeln, die einen Anhaltspunkt für die Verwendung von Separatoren­fleisch darstellen, nachgewiesen werden konnte, heißt es in der Pressemeldung des Schweriner Ministeriums.

 
29.06.2022

Vorläufige Anbauzahlen für den Maisanbau liegen vor

Die vom Deutschen Maiskomitee e.V. (DMK) beauftragte Maisflächenschätzung des Marktforschungsunternehmen Kynetec kommt mit 2.472.000 ha Gesamtanbaufläche zu einem annähernd identischen Ergebnis wie das statistische Bundesamt (Destatis). Das DMK informiert in seinem Pressedienst (7/2022) darüber, dass bei ihrer repräsentativen Umfrage eine deutlich höhere Fläche für die Körnermaisnutzung ermittelt wurde. Laut Kynetec soll sie bei 536.430 ha liegen, die Silomaisfläche erreicht demgegenüber mit knapp 1.936.000 ha nicht ganz die Zwei-Millionen-Grenze. Gegenüber dem Vorjahr ermittelte auch Kynetec eine insgesamt sinkende Anbaufläche von rund 6 %.

 
29.06.2022

Milch und Milchprodukte haben ihren festen Platz in einer nachhaltigen Ernährung

Anlässlich der Ernährung 2022, die vom 23. bis 25. Juni in Bremen stattfand, hatten die Initiative Milch 2.0 und die Gemeinschaft der Milchwirtschaftlichen Landesorganisationen e. V. (GML) zu einem Fachaustausch zum Thema Milch und Milchprodukte in der nachhaltigen Ernährung geladen hatten. Mehr als 90 Teilnehmer verfolgten die Impulsvorträge der Ernährungswissenschaftler Dr. Malte Rubach und Katharina Krause und diskutierten die Thesen. Lt. Rubach können Milch und Milchprodukte aufgrund der Nährstoffdichte im Verhältnis zu pflanzlichen Lebensmitteln mit einer verhältnismäßig geringen Landnutzung punkten. Katharina Krause ging auf die ernährungsphysiologische Bedeutung von Milch und Milchprodukten als Ergänzung einer pflanzlichen Ernährung ein. Dabei stellte sie die hohe biologische Wertigkeit und die Empfehlungen für eine regionale Ernährungsweise heraus.

 
29.06.2022

Fleisch-Konsumgewohnheiten der Deutschen nahezu stabil - Vion-Umfrage

Die Inflation auf Rekordniveau, verrücktspielende Preise, Verunsicherung, die sich ausbreitet. Umso überraschender, wie stabil die Einstellung der Deutschen zum Thema Fleisch bleibt. Zusammen mit dem Marktforschungsinstitut GfK hat die Vion Food Group im März 2022 ihre jährliche repräsentative Erhebung durchgeführt. Mit dem Ergebnis: Sowohl die grundsätzliche Einstellung zum Thema Fleisch als auch die Megatrends bleiben seit 2020 unverändert.

Der Vion Consumer Monitor wurde in Kooperation mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) entwickelt. Er liefert lt. Firmenangaben seit Jahren repräsentative Ergebnisse für die Warengruppe Fleisch und bietet einen Überblick über Marktanteile und Entwicklungen des Einkaufsverhaltens. 

 
29.06.2022

30 Prozent Bio und mehr - die Marktentwicklung resilient gestalten (Ökomarketingtage)

Im aktuellen Koalitionsvertrag Mehr Fortschritt wagen sind 30 Prozent Ökolandbau bis zum Jahr 2030 das Ziel. 30 Prozent Ökoflächen bedeuten 30 Prozent Bio in den Regalen und mindestens 30 Prozent Nachfrage nach Bio-Produkten. Die V. Öko-Marketingtage vom 12. bis 13. Oktober auf Schloss Kirchberg in Kirchberg an der Jagst sollen genutzt werden, um Maßnahmen zu finden, die Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen.

Sie können sich jetzt anmelden.

 
29.06.2022

Brandenburg legt Förderrichtlinie für Wertschöpfungsketten auf

Um regionale Wertschöpfung und Produkte zu stärken, hat das Brandenburger Agrar-Umweltministerium eine neue Richtlinie erarbeitet. Darüber werden Akteurinnen und Akteure gefördert, die im Rahmen eines Projekts Wertschöpfungsketten von der Produktion bis zur Vermarktung aufbauen und etablieren. Dabei geht es um Lebensmittel, aber auch um nachhaltige und natürliche sowie recycelte Materialien und Baustoffe. Ziel der Förderung ist es, mit dem Ausbau und der Etablierung von regionalen, klima- und umweltschonenden Wertschöpfungsketten einen Beitrag für mehr Klimaschutz sowie zur Anpassung an die Klimaveränderungen zu leisten. So wird auch die Verfügbarkeit an regionalen, marktfähigen Produkten und deren Verarbeitung verbessert.  

 
28.06.2022

Tierwohl auf dem Schlachthof - Ist das möglich? (Rind)

Mit dem Thema Schlachten möchten sich die meisten Menschen nicht gerne auseinander setzen. Allerdings muss für jedes konsumierte Stück Fleisch, jede Wurst und auch jedes Hundeleckerli zuerst ein Tier geschlachtet werden. Damit das Schlachten für die Tiere möglichst schonend erfolgt, gibt es viele rechtliche Vorgaben zur Sicherstellung des Tierschutzes auf dem Schlachthof. Welche Maßnahmen, werden ergriffen, um den Tierschutz am Schlachthof zu gewährleisten? 

Überzeugen Sie sich selbst und schauen Sie hinter die Kulissen des modernen Rinderverarbeitungsbetriebes der Goldschmaus Gruppe in Oldenburg (i.O.)

 
28.06.2022

Tierproduktion in Niedersachsen 2021

Die jährlich erscheinende Broschüre Tierproduktion in Niedersachsen, herausgegeben vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und vorbereitet durch die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Fachbereich 3.7, gibt einen Überblick über die wichtigsten Zahlen zu Tierbeständen und Leistungen sowie zur Erzeugung tierischer Produkte, zu Verbandskörungen, Leistungsprüfungen und Zahlen über die Besamung und Zucht der verschiedenen Zuchtverbände in Niedersachsen.

 
28.06.2022

Nor: Mit der Impfung erfolgreich gegen die Glatzflechte

Bis knapp 1980 verbreitete die Rinderflechte sich ungehemmt auf norwegischen Milchviehbetrieben und war bis dahin in fast jeder Region vertreten. Der Erreger der Glatzflechte, der Hautpilz Trichophyton verrucosum, ist nicht nur hochgradig ansteckend, sondern auch extrem widerstandsfähig, weshalb er viele Monate auch unter nicht optimalen Bedingungen überleben kann. Wie die norwegische Regierung dem Erreger Einhalt gebot, informiert der CEVA-Blog für Tiergesundheit in einem neuen Beitrag.