BRS News

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28.11.2019

Hausschlachtung soll Kulturgut werden

Alle zwei Jahre besteht für Träger*innen kultureller Traditionen und Ausdrucksformen die Möglich-keit, sich für eine Aufnahme dieser in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes in Deutschland zu bewerben. Auf Initiative von Dr. Arnulf Tröscher, Vorsitzender des Vorstandes der Tassilo Tröscher-Stiftung, möchte die Agrarsoziale Gesellschaft (ASG) stellvertretend für die Träger*innen der Hausschlachtung eine solche Aufnahme beantragen. Bis Oktober 2019 muss dafür ein entsprechendes Bewerbungsformular eingereicht werden.

 
28.11.2019

Unterschriften-Aktion zum Kastrationsausstieg

©SuS - Ab dem 1.01.2021 dürfen in Deutschland keine Ferkel mehr betäubungslos kastriert werden. Zu den Alternativverfahren gibt es die unterschiedlichsten Standpunkte. Neben rein praktikablen Aspekten sorgen auch die fehlenden Bekenntnisse von Seiten der Fleischbranche und des Handels auf vielen Schweinebetrieben für große Unsicherheit und auch Frustration. Deshalb hat es sich jetzt eine Initiative von Schweinehaltern aus dem Münsterland zum Ziel gesetzt, über eine Unterschriften-Aktion das Thema stärker in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken. Dazu sollen sich möglichst viele Schweinehalter in einer Absichtserklärung dazu äußern, wie sie mit dem baldigen Verbot der betäubungslosen Kastration umgehen wollen und welche Alternativverfahren für sie in Frage kommen. Aufgeführt sind in der Absichtserklärung die Ebermast, die Impfung gegen Ebergeruch sowie die Kastration unter Isofluran bzw. Azaperon/Ketamin. Ein am PC ausfüllbares Rückmeldeformular finden Sie in der Anlage. Es kann per kastrationsausstieg@web.de Mail oder Fax 0251 20848227an die Initiatoren zurückgeschickt werden.

 
27.11.2019

Dr. Helmut Tschiersky verlässt das BVL und übernimmt Leitungsfunktion im BMEL

Dr. Helmut Tschiersky, Präsident des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), wechselt zum 1. Dezember 2019 in das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Dort wird er die Unterabteilung Produktsicherheit, Gesundheitlicher Verbraucherschutz leiten. 

 
27.11.2019

Nina Blankenhagen zur Geschäftsführerin beim Erzeugerring Westfalen eG berufen

Nina Blankenhagen übernimmt zum 1.12.2019 die Geschäftsführung der Erzeugerring Westfalens eG.  Frau Blankenhagen war als Nachhaltigkeitsmanagerin in der Rewe Group in Köln tätig. Die Geschicke der Genossenschaft führt sie in Zusammenarbeit mit Georg Freisfeld.

 
27.11.2019

VIDEO: 40.000 Bauern vor Brandenburger Tor in Berlin

40.000 Bauern und 8.600 Traktoren waren in Berlin, um vor dem Brandenburger Tor gegen das Agrarpaket der Bundesregierung und eine immer geringere Wertschätzung ihrer Arbeit zu protestieren.

 
27.11.2019

Transgene Pflanzen in der Natur erstaunlich weit verbreitet

Point - Was haben Tee, die Guave, Moosbeeren (Cranberries), und Hopfen gemeinsam? Sie alle sind nicht nur wegen ihrer Geschmackseigenschaften für die menschliche Ernährung begehrt, sondern werden traditionell auch für medizinische Zwecke eingesetzt. Sie leisten so schon lange einen Beitrag zu Genuss und Wohlbefinden der Menschen. Sie sind aber alle genetisch veränderte Organismen, und tragen von Natur aus ursprünglich artfremde Gene in ihrem Erbgut. Das zeigen überraschende Forschungsresultate, welche eine große Zahl natürlicher transgener Organismen beschreiben. 

 
27.11.2019

Nahrungsergänzung für Kinder überflüssig und teuer

BZfE - Immer mehr Eltern möchten ihre Kinder mit einer Nahrungsergänzung in ihrer Entwicklung unterstützen. Das lässt eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens aposcope vermuten, an der Mitte Oktober 151 Apotheker und pharmazeutische Fachkräfte teilnahmen. Vor allem das Interesse an Präparaten zur Stärkung der Abwehrkräfte ist hoch. Häufig enthalten Nahrungsergänzungen für Kinder eine Kombination aus Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Sie sind verpackt als fruchtige Lutschtabletten, Bonbons, Bärchen und süße Säfte. ... Häufig sind Nahrungsergänzungsmittel nicht nur überflüssig und teuer, sondern auch überdosiert, hat ein Marktcheck der Verbraucherzentralen ergeben. So können sich fettlösliche Vitamine wie Vitamin A und D im Körper anreichern und zu Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Übelkeit führen.

 
27.11.2019

Nachhaltigkeit als Kompetenzfeld beim i.m.a e.V.

Sabrina Keßler verstärkt das i.m.a.-Team bei den Themen Nachhaltigkeit und Ökologie, Umweltbildung und den urbanen Gartenbau

Mit einer wachsenden Produktpalette bedient der i.m.a e.V. das stetig steigende Interesse an Lehr- und Lernmaterialien zu Themen der ökologischen Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft, wie etwa dem Naturschutz und der Artenvielfalt. Künftig werden diese Schwerpunkte in der Arbeit des gemeinnützigen Vereins als eigenes Kompetenzfeld noch mehr Gewicht erlangen, denn jetzt wurde eine Planstelle für den Arbeitsbereich Nachhaltigkeit eingerichtet und mit der Humangeographin Sabrina Keßler besetzt. Sie betreut zugleich das Bundesforum Lernort Bauernhof, in dem sich die bundesweit aktiven Akteure versammeln, die den Bauernhof als außerschulischen Lernort positionieren und dort traditionell auch ökologische Themen behandeln.

Auf www.ima-shop.de können die vielfältigen Lehr- und Lernmaterialien zur Artenvielfalt und Biodiversität, zum Natur- und Umweltschutz entdeckt und bestellt werden.

 
27.11.2019

BeeFree-Honig aus gentechnisch veränderten Bakterien

Ein Team von 12 Studenten aus der Abteilung für Biotechnologie und Lebensmitteltechnik am israelischen Technion - Israel Institute of Technology hat das Bakterium Bacillus subtilis so gentechnisch verändert, dass es Honig erzeugt. Für das Projekt, das sie BeeFree nannten, gewann das Team eine Goldmedaille beim jüngsten iGEM (International Genetically Engineered Machine) Wettbewerb in Boston, Massachusetts, USA, an dem rund 300 Teams von verschiedenen Universitäten aus der ganzen Welt teilnahmen. Was jetzt noch fehlt, sind Bakterien, die Blüten bestäuben.

 
27.11.2019

Überwachung des Tierwohlkennzeichens

hib - Die Überwachung der Einhaltung des Tierschutzgesetzes obliegt den zuständigen Landesbehörden auch bei Betrieben, die das Tierwohlkennzeichen verwenden dürfen. Die Kontrollen dieser Betriebe im Rahmen des Tierwohlkennzeichensystems seien auf Verstöße ausgerichtet, die das Ansehen des Kennzeichens beeinträchtigen können, erläutert die Bundesregierung in einer Unterrichtung (19/15272) als Gegenäußerung zu einer Stellungnahme des Bundesrates zum Gesetzentwurf zur Einführung und Verwendung eines Tierwohlkennzeichens (19/14975). Dazu heißt es weiter, dass die Mitteilung der Kontrollstelle an die Landesbehörde bei festgestellten Verstößen nicht jeden geringen oder erstmaligen Verstoß, der nicht schwerwiegend ist, erfassen soll.