BRS News

Kategorie
26.07.2019

Schaumann wirbt für innovatives Mineralfutterprogramm "NATUPIG"

Eine moderne Schweineernährung braucht innovative Fütterungskonzepte, die über die bedarfsgerechte Versorgung mit Nähr- und Wirkstoffen hinausgehen. Sie hat auch die Reduktion von Rohprotein, Phosphor, Kupfer, Zink und Antibiotika im Blick. Umweltschonendes Nährstoffmanagement und eine gute Darmgesundheit über alle Produktionsphasen sind weitere Ziele.

Schaumann bewirbt die neue NATUPIG-Produktlinie in einer aktuellen Pressemeldung. Sie besteht aus CERAVITAL XP, einem proteinreichen Einzelfuttermittel aus der Fermentation mit Pilzen. Damit spart der Tierhaltr bis zu 3 % Soja in der Ration bei gewohnt konstant guten Tierleistungen, aber geringerem Futteraufwand, niedrigeren Ammoniakemissionen. Zur Produktlinie zählt das neuartige Probiotikum CERABAC, mit dem das Wachstum von pathogenen Keimen gehemmt und das Immunsystem gestärkt werden soll. Damit könne die Keimflora im Verdauungstrakt stabilisiert werden heißt es in der Pressemeldung. Höhere Leistungen und reduzierte Durchfalltage seien das Ergebnis gerade zu Beginn der Ferkelaufzucht. Zusätzlich nennt SCHAUMANN den Wirkstoff CERAGEL, eine speziell behandelte Braunalge, mit der sich die Abwehrkräfte und damit die Tiergesundheit unterstützen lasse. Der Wirkstoff soll außerdem Toxine binden und die Passage durch die Darmschleimhaut verhindern. Das Ergebnis seien bessere Futterverwertung und höhere Zunahmen gerade zu Beginn der Mast.

 
26.07.2019

Erneut weniger Antibiotika in der Tiermedizin abgegeben

Antibiotikaverbrauch in der Nutztierhaltung

BVL - Die Menge der in der Tiermedizin abgegebenen Antibiotika in Deutschland ist 2018 weiter leicht zurückgegangen. Sie sank im Vergleich zum Vorjahr um 10,7 auf 722 Tonnen (minus 1,5 %) und erreichte damit das bislang niedrigste Niveau seit 2011, dem ersten Jahr der Erhebung (minus 57,6 % gegenüber 1706 Tonnen im Jahr 2011). Zum ersten Mal seit der Erfassung der Abgabemengendaten für Antibiotika und deren Auswertung durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) liegen auch die Mengen der abgegebenen Fluorchinolone sowie Cephalosporine der 3. und 4. Generation unter dem Wert von 2011. Diese Wirkstoffklassen sind für die Therapie beim Menschen von besonderer Bedeutung

 
25.07.2019

C02-Steuer: Diskriminierung der heimischen Landwirtschaft vermeiden

Anstatt den Treibhausgasausstoß landwirtschaftlicher Erzeuger zu besteuern ist es effektiver, eine CO2-Steuer auf Endprodukte zu erheben oder die Mehrwertsteuervergünstigung für tierische Produkte abzuschaffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Prof. Martin Banse und Dr. Victoriya Sturm vom Braunschweiger Thünen-Institut für Marktanalyse. Um die CO2-Emissionen des Agrarsektors deutlich zu senken, seien auf jeden Fall weitere Maßnahmen nötig. Dazu zählen unter anderem die Einschränkung landwirtschaftlicher Nutzung von Mooren, ein Verbot von Grünlandumbruch und eine effizientere Stickstoffdüngung, meinen die Wissenschaftler. Laut Banse und Sturm hat die deutsche Landwirtschaft einen vergleichsweise kleinen Anteil an den globalen Treibhausgasemissionen des Sektors. Die derTierhaltung liegt bei weniger als 4 Prozent der gesamten dt. Treibhausgasemissionen. Durch Züchtung und Produktivitätssteigerungen werden nicht mehr so viele Tiere, wie früher benötigt. Trotzdem gibt es auch in der Landwirtschaft noch Einsparpotentiale.

 

 
25.07.2019

CH: Milch- und Schweinefleischerzeuger sauer auf Migrostöchter ELSA und Micarna

Mehrmals haben der Schweizer Bauernverband (SBV) und die Schweizer Milchproduzenten (SMP) darauf hingewiesen, dass eine Milchpreissenkung im heutigen Marktumfeld absolut nicht gerechtfertigt ist. Diese Beurteilung unterstützen auch die Marktindikatoren des Bundesamts für Landwirtschaft. Die Argumentation des Migros-Verarbeitungsbetriebs ELSA entbehrt jeder Grundlage. Es wird immer klarer, dass es hier um eine direkte Margenverbesserung auf dem Buckel der Produzenten geht, heißt es in einer Pressemeldung der Schweizer Milchproduzenten. Auch der Verband der Schweinehalter, Suisseporcs, ist sauer. Der Verband wirft Micarna SA vor, seine Marktmacht schamlos auszunutzen.

Die Schweizer Gesellschaft verlangt Nachhaltigkeit und die Milchproduzenten tragen, mit ihrer Arbeit auf den Betrieben, ihren Teil dazu bei. Nun sind auch die Milchkäufer gefordert, ihren Teil mitzutragen. Ansonsten kann die Migros in ihrer Werbung nicht länger behaupten, ein nachhaltiger und fairer Partner zu sein."

 
25.07.2019

Vereinfachte Suche nach zertifizierten Tiertransportunternehmen

QS hat durch eine Modifikation der internen Suchfunktion in der QS-Datenbank die Abfrage der Lieferberechtigung von Tiertransportunternehmen deutlich vereinfacht. Seit dieser Woche können Tierhalter und Bündler über die angepasste Suchfunktion die QS-Zulassung von Tiertransportunternehmen über den Namen, den Ort oder die Postleitzahl überprüfen. Angezeigt werden alle Transportunternehmen (Produktionsarten 904, 36-39, 52 und 53).

 
25.07.2019

11 Fakten über Sperma: Hätten Sie's gewusst?

Mit 320.000 Portionen Sperma und fast 27.000 Töchtern war Tableau lange Zeit der meisteingesetzte Rotbuntvererber in Deutschland. Nun ist der Zuchtbulle tot – er wurde 15 Jahre alt, informiert Amelie Grabmeier in agrarheute. Der Bericht endet mit 11 Fakten über Rindersperma. Hätten Sie z.B. gewusst

  • Wieviel Rinder jährlich besamt werden?
  • Wieviel Spermaportionen jährlich produziert werden?
  • Wieviel Spermaportionen aus einer Samenprobe gewonnen werden?
  • Wie teuer der weltweit teuerste Bulle ist?
 
25.07.2019

Eskalation im Düngestreit unverhältnismäßig

Die heute erfolgte Einleitung der ersten Stufe eines Zweitverfahrens gegen Deutschland im Vertragsverletzungsverfahren hinsichtlich der Umsetzung der europäischen Nitratrichtlinie ist aus Sicht des Deutschen Bauernverbands unverhältnismäßig und unangemessen. Diese Eskalation seitens der EU-Kommission sei angesichts der laufenden konstruktiven Gespräche zwischen der Bundesregierung, den Ländern und der EU-Kommission über die Nachbesserung der Düngeverordnung unverständlich. Die deutschen Bauern erwarten von der Politik, dass der jahrelange Streit über das deutsche Düngerecht endlich zu einem Abschluss gebracht wird und die Maßnahmen in der Praxis wirken könnten.

Die Bundesrepublik meldet die Ergebnisse von 697 Messstellen mit räumlicher Nähe zur Landwirtschaft an die europäischen Behörden – das sogenannte Nitrat-Messnetz. Agrarverbände und die FDP kritisieren, dass Messnetz sei nicht repräsentativ. Sie forderten ein europaweit einheitliches System aufzubauen.

Die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast erklärte zu dem Thema: Die Herausforderungen für die landwirtschaftlichen Betriebe werden durch den deutlichen Druck aus Brüssel erheblich verschärft. Ich denke dabei an Ertragseinbußen oder Investitionen in Lagerraum für Wirtschaftsdünger. Mit Hilfe der Landwirtschaftskammer und anderen Beratungsträgern wolle man beratend zur Seite stehen. Das muss auch alles von den Familienbetrieben zu leisten sein. Sonst erleben wir einen Strukturbruch, betonte Otte-Kinast. Wer durch den Abbau seines Tierbestandes leichter als durch andere Maßnahmen die Vorgaben einhalten könne, werde vermutlich diese Konsequenzen ziehen.

 
25.07.2019

Umfrage Ernteschätzung nach Düngeverordnung

Die Ernte ist in vollem Gange und einige Landwirte auf guten Böden spekulieren bereits, welche Ernteeinbußen eine reduzierte Düngung verursachte hat. Antworten erhalten diese Landwirte nur im Betriebsvergleich,um externe Einflüsse, wie Bodenart und Wasserversorgung zu berücksichtigen. Nehmen Sie daher an der Ernteschätzung teil, die derzeit per Post auf dem Weg zu Ihnen ist.

Die Auswertung der ersten niedersächsischen Umfrage finden Sie hier.

 
24.07.2019

AgriCon - Ein Analyseinstrument, Erzeugerringdatenbank für die Managementberatung

Seit mehr als 20 Jahren setzen landwirtschaftliche Unternehmensberater AgriCon als Analyseprogramm landwirtschaftlicher Abschlüsse ein. Mit der Version 5.0 vom 16.07.2018 hat die Anwendung nunmehr ein neues zeitgemäßes Design erhalten. Neben der Auswertung zahlreicher Kennzahlen und Vergleichsmöglichkeiten landwirtschaftlicher Jahresabschlüsse ist die Anwendung in der Lage Vollkostenrechnungen aller Produktionsbereiche zu erstellen.

Eine Produktionsberatung ist mit dieser Software nicht möglich. Dafür muss man alle Kennzahlen eines Betriebes erfassen. Dazu gehört das Stallhaltungs- oder Fütterungssystem, den Ferkelbezug und natürlich Leistungszahlen. Dafür sind i.d.R. Betriebszweigauswertungsprogramme notwendig und eine Definition von Schlüsselzahlen (Codes für Produktionssysteme) sowie Auswertungsdefinitionen. Über Schnittstellen können die Daten ausgelesen und für einen Betriebsvergleich zur eigenen  Schwachstellenanalyse genutzt werden. Die Erzeugerringe im Bundesverband Rind und Schwein e.V. haben hierfür die Erzeugerringdatenbank aufgebaut, die sich seit mehr als 15 Jahren bewährt.

 
24.07.2019

LFD startet Petition zur Ferkelkastration

Der größte deutsche Ferkelerzeuger, die LFD-Holding aus Genthin in Sachsen-Anhalt, plädiert für ein generelles Verbot der Ferkelkastration. Jetzt hat das Unternehmen eine Petition gestartet, in der Geschäftsführer Jörn F. Göbert ein komplettes Verbot der Schlachtung von kastrierten Tieren fordert. Aus Sicht der LFD stellen nur die Ebermast und die Immunokastration sinnvolle Wege dar, wobei sich die LFD in einer Pressemitteilung deutlich für die Immunokastration ausspricht