BRS News

23.06.2022

Stellungnahme zu angeblichen Befunden von Separatorenfleisch in Wurstprodukten

Die ARD und das Magazin DER SPIEGEL haben in Vorab-Berichten zu einem TV-Beitrag, der am 23. Juni 2022 in der Sendung Panorama ausgestrahlt wurde, behauptet, dass in mehreren Geflügelwurstprodukten der Franz Wiltmann GmbH & Co. KG und der Zur Mühlen Gruppe Separatorenfleisch ohne eine entsprechende Kennzeichnung eingesetzt wurde. Beide Unternehmen widersprechen den Vorwürfen. Die Aussagen in den Berichten seien falsch, heißt es in der Stellungnahme.

 
23.06.2022

Umsetzung des EU-Tiergesundheitsrechts (AHL): Informationsmaterial in allen EU-Sprachen

(c)EC: Factsheet Tierhalter

Die Europäische Kommission hat als Hilfestellung für die Umsetzung des EU-Tiergesundheitsrechts (AHL) Informationsmaterial in allen EU-Sprachen erstellt. Es soll dazu beitragen, die verschiedenen Nutzergruppen zu sensibilisieren und ihnen grundlegende Informationen über das AHL und ergänzende Gesetzgebung (=Delegierte und Durchführungsverordnungen) an die Hand zu geben. Außerdem soll den Nutzern dabei helfen, Einzelheiten zu bestimmten Themen in den verschiedenen Rechtsakten schneller zu finden.

Im einzelnen handelt es sich um:

1 Poster

1 Faltblatt

9 themenbezogene Merkblätter

  • Tiergesundheitsrecht
  • Zuchtmaterial
  • Viehbestand
  • Tierhalter
  • Pferde
  • Hunde, Katzen Frettchen
  • Geflügel, in Gefangenschaft gehaltene Vögel und Bruteier
  • Wassertiere
  • Eingang von Tieren, Zuchtmaterial und Erzeugnissen tierischen Ursprungs in die EU

Außerdem gibt es ein Video (auf Englisch mit deutschen Untertiteln): vimeo.com/705692212. Die Unterlagen sind nicht einfach zu finden. Sie finden die Unterlagen daher auch auf der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tierzüchter.

 
23.06.2022

"Jugendmund" hat Gold im Mund: Kritik des Nachwuchses an BMEL-Politik

Cem Özdemir hat beim Bauern­tag die Klose-Köhler KG als Aus­bildungsbetrieb des Jahres 2022 geehrt. Als die aktuelle Auszubildende des Betriebs das Mikrofon bekam, erstarrte sie nicht vor Ehrfurcht, sondern las Özdemir und allen Agrarpolitikern der aktuellen und vergangenen Regierungen die Leviten: Sie habe nicht das Gefühl, dass die deutsche Landwirtschaft noch gewollt sei.

 
23.06.2022

Stärkstes Treibhausgas: Bezug von Schwefelhexafluorid 2021 um 1,4 % gestiegen

Treibhausgasemissionen nach Branchen

Klimawirksame Stoffe nehmen Einfluss auf die Erderwärmung und tragen zum Klimawandel bei. Das stärkste bekannte Treibhausgas ist Schwefelhexafluorid (SF6), dessen Treibhauspotenzial die Klimawirksamkeit von Kohlenstoffdioxid (CO2) um das 23 500-Fache übertrifft. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben deutsche Unternehmen im Jahr 2021 insgesamt 743,2 Tonnen dieses Stoffs bezogen, das waren 10,0 Tonnen mehr als im Jahr 2020 (+1,4 %). Die bezogene Menge SF6 entspricht 17,5 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten (Global Warming Potential, GWP). 

SF6 wurde im Jahr 2021 mit einer abgegebenen Menge von 500,7 Tonnen (67 %) hauptsächlich in der Elektroindustrie und im Apparatebau eingesetzt. Weitere bedeutende Abnehmergruppen sind mit 112,1 Tonnen (15 %) Zwischenhändler und mit 49,5 Tonnen (7 %) Hersteller von optischen Glasfaserkabeln.

 
22.06.2022

Großer Andrang auf den Betrieben Böckmann und Rolfes

In ganz Niedersachsen öffneten über 70 Betriebe ihre Hoftore, um Verbraucherinnen und Verbraucher die Landwirtschaft sowie deren vor- und nachgelagerten Bereich näher bringen zu können. Im Landkreis Vechta öffneten hierfür die Betriebe Böckmann (Schweinemast und Ackerbau) und der Rinderbetrieb Rolfes ihre Hoftore. Aufgrund der fehlenden Zukunftsperspektiven sind beide Betriebe in die Direktvermarktung von Schweinefleisch www.heimatesser.de bzw. Rindfleisch www.bakumer-rindfleisch.com eingestiegen.

 
22.06.2022

„Innovation ist Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit“

Mit dem heute in Brüssel präsentierten Entwurf für eine Verordnung über den nachhaltigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln (Sustainable Use Regulation: SUR) gibt die Europäische Kommission den Mitgliedsstaaten Ziele für eine Pflanzenschutzmittel-Reduktion vor, die weder die aktuellen Herausforderungen der Landwirtschaft noch die bereits geleisteten, erheblichen Reduktionen angemessen berücksichtigen, kritisiert der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) in einer gerade veröffentlichten Pressemeldung. In nicht einmal zehn Jahren habe die deutsche Landwirtschaft Menge und Risiko beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln um ein Drittel reduziert, informiert der IVA. 

 
22.06.2022

Lebensmittelerzeugung Priorität geben

Vor der Vorstellung des EU-Naturschutzpakets der EU-Kommission fordert der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, die Kommission auf, dem Ziel einer Stabilisierung der europäischen Lebensmittel- und Getreideerzeugung eine höhere Priorität zu geben und das Paket noch einmal nachzubessern.

 
22.06.2022

QMilch-Programm wurde um das Zusatzmodul „QM++“ erweitert

QM++ baut sowohl in der Prüfsystematik als auch in seinen Kriterien auf dem Zusatzmodul QM+ (für Stufe 2 der LEH-Haltungsform) auf. Es werden darüber hinaus Anforderungen vor allem für das Haltungssystem (Außenklima und ständige Bewegungsmöglichkeit der Tiere) und bzgl. der gentechnikfreien Fütterung, aber zum Beispiel auch in den Bereichen Klauenpflege und Ermittlung des Trächtigkeitsstatus definiert. Außerdem wird den teilnehmenden Milchviehbetrieben die Durchführung eines qualifizierten betrieblichen Tiergesundheitsmanagements empfohlen. Wie auch bei QM+ ist im neuen Zusatzmodul die Infrastruktur für Antibiotikamonitoring und Schlachtbefunddatenerfassung integriert. Zusätzlich werden die Kosten für unangekündigte Bestandschecks vom Systemgeber QM-Milch getragen.

 
22.06.2022

i.m.a-Lehrermagazin - Schlachtung als Thema für den Unterricht

Ohne die Schlachtung von Nutztieren ist die Ernährung mit Fleischprodukten nicht möglich. Damit dieser Aspekt der menschlichen Nahrungskette kein Tabu bleiben muss, erläutert das i.m.a-Lehrermagazin lebens.mittel.punkt sachlich und kindgerecht die Schlachtung am Beispiel des Schweins in einem Schlachtbetrieb.

 
21.06.2022

Brandenburg: Neue Richtlinie zur Förderung der Sommerweidehaltung von Rindern in Kraft

Um die rinderhaltenden Betriebe in Brandenburg bei der Umstellung ihrer Tierhaltung zu unterstützen, hat das Agrarministerium eine neue Richtlinie zur Förderung der Sommerweidehaltung von Rindern aufgelegt. Förderfähig sind über die neue Richtlinie Milchrinder sowie Mastrinder, die von den rinderhaltenden Betrieben, soweit Krankheit oder zu erwartende Schäden des Tieres dem nicht entgegenstehen, in den Monaten Mai bis November und für das aktuelle Jahr Juli bis November täglich Weidegang mit freiem Zugang zu einer Tränkevorrichtung erhalten. Zum Melken dürfen die Milchrinder in den Stall geholt werden. Damit setzt das Agrarministerium eine weitere Maßnahme aus dem Tierschutzplan Brandenburg und eine Empfehlung der Borchert-Kommission um. Die Förderung wird in Form eines Zuschusses gewährt. Die Höhe der Zuwendung beträgt jährlich 60 Euro je berücksichtigungsfähiger Großvieheinheit (GVE). Bei einer zusätzlichen Förderung als ökologisch wirtschaftender Betrieb beträgt die Förderung 50 Euro pro GVE.